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Ausbildung Operationstechnische/r Assistent*in (OTA)

Ein "junger" Beruf mit Spezialisierungsmöglichkeiten

Die Ausbildung in der Operationstechnischen Assistenz gibt es in Deutschland seit 1990. Erste Schulen wurden eingerichtet am Ev. Krankenhaus Mülheim / Ruhr und in den Städtischen Kliniken in Köln. Zwischenzeitlich sind ca. 100 OTA-Schulen entstanden und das Berufsbild ist aus deutschen Krankenhäusern und ambulanten Operationszentren nicht mehr wegzudenken. Die Ausbildung ist staatlich anerkannt.

Ausbildung

Die Ausbildung zur Operationstechnischen Assistent*in dauert drei Jahre. Im Rahmen der Ausbildung besuchen Sie 2100 Std. Unterricht in Blockform. Zwischen den Theoriephasen werden Sie im stationären Bereich, in OP-Abteilungen, in der Endoskopie und Notfallaufnahme in unseren fünf Krankenhäusern ausgebildet (2500 Std.).

Im Unterricht erwerben Sie die Wissensgrundlagen, die Sie für eine professionelle operationstechnische Assistenz befähigen. Die Fächer Anatomie, Physiologie, Krankheitslehre, Hygiene, operationstechnische Fachkunde, Sozialkunde, Psychologie, Recht, Deutsch und Kommunikation u.s.w. werden themenzentriert in curricularen Einheiten angeboten.

Während der praktischen Ausbildungseinsätze lernen Sie die oben angeführten Funktionsbereiche kennen, erlernen die Assistenz bei Eingriffen, das Instrumentieren, die Springertätigkeit und das Aufbereiten von Sterilgut. Die Ermittlung des Betreuungsbedarfs von Patienten im Funktionsbereich, sowie die Planung, die Umsetzung, die Dokumentation und die Überprüfung der durchgeführten Patientenbetreuung gehört ebenfalls zu Ihren Kernaufgaben. Die Teams in den Funktionsbereichen und qualifizierte Praxisanleiter/innen leiten Sie an und zeigen Ihnen, wie Sie Patienten kompetent begleiten und bei den Eingriffen qualifiziert assistieren.

Das coolste an dem Beruf

Die Lehrerinnen und Lehrer der Berufsfachschule für ATA-OTA begleiten Sie durch die Ausbildung. Sie besuchen Sie auch im Praxiseinsatz.

Abschlussprüfung

Die Abschlussprüfung besteht aus einem schriftlichen, einem mündlichen und einem praktischen Teil. Diese Prüfungen finden in den letzten drei Monaten der Ausbildung statt. Nach erfolgreichem Abschluss der Prüfung erhalten Sie von der Deutschen Krankenhausgesellschaft ein Zeugnis und eine Urkunde. Eine Wiederholungsprüfung ist möglich.

Karriereperspektiven

Operationstechnische Assistentinnen und Operationstechnische Assistenten sind sehr gesuchtes Fachpersonal. Sie können sich nach Abschluss Ihrer Ausbildung für verschiedene Funktionsbereiche spezialisieren, wie die Notfallaufnahme, den OP, die Endoskopie etc.

Sie können nach Abschluss der Ausbildung eine berufsbegleitende Fachweiterbildung besuchen und sich weiterqualifizieren zur Praxisanleiterin / zum Praxisanleiter oder für eine Leitungsfunktion im Funktionsbereich. Es besteht auch die Möglichkeit sich im Rahmen von Studiengängen für die Bereiche Management im Krankenhaus und Unterricht an Berufsfachschulen für ATA-OTA zu qualifizieren.

Entwicklung des Berufs

Die noch recht junge Ausbildung zur Operationstechnischen Assistentin oder zum Operationstechnischen Assistenten ist staatlich anerkannt (ATA-OTA Gesetz)

Der Deutsche Berufsverband für Anästhesietechnische und Operationstechnische Assistenz vertritt die Interessen der Berufsangehörigen.

Informationen & Stellenangebote

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Ausbildung Medizinisch - Technische Assistenzberufe

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