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Ausbildungscoaches Nina & Steffi
Strategisch liegt ihr Büro genau in der Mitte. Jede Schülerin und jeder Schüler kommt hier vorbei. Die Tür steht ihnen stets offen. Doch nicht jeder traut sich direkt rein. Das Vertrauen erarbeiten sich Nina Sterr und Stefanie Ahrberg langsam und stetig. Manchmal dauert es wenige Wochen, manchmal auch bis ins letzte Jahr. Dann steht da dieser junge Mensch im Türrahmen. „Unsere Azubis lernen, jeden Tag für jedes Leben ihr Bestes zu geben. Und wir begleiten sie auf ihrem Weg durch Höhen und Tiefen - von kleinen Tipps bis intensiver (Lern-)Beratung“, betonen die beiden.
Die Ausbildungscoaches arbeiten an den Berufsfachschulen der München Klinik. Sie kommen von Anfang an in die Klassen, nehmen die jungen Menschen regelmäßig mit raus aus dem Schulgebäude, gestalten Angebote. „Aber vor allem schauen wir hin, arbeiten präventiv, hören zu und vernetzen, alles mit dem Anliegen, unsere Auszubildenden beim Erreichen ihrer Ziele zu unterstützen!“

Beide wollten während ihres Studiums der Sozialen Arbeit noch was anderes machen. Beide haben die Stellenanzeige gesehen und gewusst: „Da steht mein Name drauf!“ Dass sie sich gut verstehen, war nie eine Frage. Es matcht einfach! Dabei sind sie sehr verschieden: Während die 33-jährige Steffi bei den Azubis mit ihrer dynamischen Art punktet, ist die 42-jährige Nina eher der ruhige Hafen. Beides zusammen schafft Vertrauen.
Was sie jeden Tag motivert? Jungen Menschen auf ihrem Weg zu einem so verantwortungsvollen Job Kraft zu geben, zu vermitteln, dass sie Fehler #MachenKönnen, aber nie aufhören dürfen, auch auf sich zu schauen, wie folgendes Zitat aus einer Abschlussrede zeigt:

Die eine empathisch und ruhig ...

... die andere motivierend-dynamisch:

Im Team unschlagbar, auch beim Shooting.
Zu ihrem Job gehört weit mehr als Ansprechpartnerin zu sein. Die Tätigkeit reicht von Einzelberatung über die Planung und Durchführung von erlebnispädagogischen Teambuildings und wichtigen Kompetenztrainings bis hin zur Partyplanung des alljährlichen Winterfestes im Bildungscampus. Manchmal nutzen sie für ihre Ziele Holzspiele, oft gehen sie mit den Azubis raus in den Park und „Ja, wir mögen Stuhlkreise für bestimmte Settings“, sagen sie lachend. Sie wissen: „Viele Menschen haben ein bestimmtes Bild von der Arbeit als Sozialarbeiterin. Aber wir tragen weder selbstgestrickte Klamotten noch basteln wir mit unseren Auszubildenden.“ Im Gegenteil: sie sind ganz nah an den Azubis dran. Weil sie ihre Sprache sprechen. Weil sie ihre Probleme kennen. Weils sie dort sind, wo die Azubis sind.