Covid-19 - Maßnahmen zum Schutz der Mitarbeiter

Sicherheit für unsere Beschäftigten

Von Anfang an hohe Priorität: Die Sicherheit unserer Mitarbeiter - zum Schutz unserer Patienten

Die München Klinik hat deutschlandweit die längste Erfahrung mit Covid-19. Der Schutz der Mitarbeitenden vor Infektionen war von Anfang an ein Schwerpunkt unserer Strategie, insbesondere jedoch das auffällige Infektionsgeschehen bei KlinikmitarbeiterInnen während des Ausbruchs in Italien hat uns veranlasst, uns frühzeitig und mit aller Macht auch dem Schutz der Helfenden intensiv zu widmen.

Mitarbeiterschutz im Fokus der Geschäftsführung

Bereits Anfang Februar, noch bevor der Pandemie-Fall offiziell ausgerufen wurde, hatte die München Klinik einen internen Krisenstab mit Experten aller tragenden Fachbereiche gebildet.

Täglich werden seitdem die Aufgaben zum Schutz aller Mitarbeitenden zentral koordiniert und in Einzelmaßnahmen beauftragt.

Höchste Priorität haben dabei umfangreiche Schulungen, transparente Information, das Mitarbeiterscreening (PCR-Tests), sowie Materialbeschaffung und -verfügbarkeit.

Wir testen konsequent – auch unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Die Testung von Mitarbeitenden und Patienten der München Klinik wurde früh eingeführt. Alle Mitarbeiter werden bei Auftreten von Symptomen grundsätzlich getestet und bis zum Vorliegen des Testergebnisses vom Dienst freigestellt.

Mitarbeiter, die auf sogenannten Non-Covid-Stationen Patienten mit einem erhöhten Risiko versorgen, werden verpflichtend regelmäßig auf Covid-19 mittels SARS-CoV-2-Test getestet. Dazu gehören z.B. die Geriatrie, die Frühreha, Bereiche auf denen wir immunsupprimierte Patienten versorgen, die Intensiv – und Intermediate Care Stationen sowie die Notfallzentren.

Mitarbeiter, die in Bereichen arbeiten, in denen COVID-19 Patienten versorgt werden, können auf freiwilliger Basis regelmäßig eine PCR-Testung in Anspruch nehmen.

Als zusätzliche Schutzmaßnahme testet die MüK ausnahmslos alle Patienten bei der stationären Aufnahme, vor bestimmten ambulanten Eingriffen sowie beim Besuch tagesklinischer Einrichtungen auf eigene Kosten.

Umfangreiche Testkapazitäten auch in eigenen Laboren.

Die Schutzausrüstung - ausreichend von Anfang an

Ein besonderes Augenmerk haben wir auch auf das Thema persönliche Schutzausrüstung gelegt, die immer in ausreichender Anzahl für unsere Mitarbeiter zur Verfügung steht.

Die richtige Schutzausrüstung und deren korrekter Einsatz ist Voraussetzung, um unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor einer Infektion zu schützen. Das korrekte Anlegen, Desinfizieren und wieder Ausziehen wurde besonders geschult. Zusätzlich zu Schulungen begleiten überall Plakate in den Kliniken den Einsatz.

Immer ausreichend vorhanden: Schutzausrüstung für unsere Mitarbeiter. In Schulungsfilmen wird der Einsatz erklärt.

Einsatzgebiete sind klar strukturiert
Für jeden Bereich wurden Vorgaben definiert, welche Schutzausrüstung zur Versorgung der Patienten getragen werden muss. Unterschieden wird nicht nur anhand von Risikokategorien, sondern z.B. auch, ob eine Tätigkeit kopfnah oder kopffern erfolgt.

So ist bei kopfnahen Tätigkeiten immer die COVID-19-Schutzausrüstung zu tragen, mit gegenseitiger Kontrolle. Bei aerosolbildenden Tätigkeiten, z.B. einer Intubation, kann für einen höheren Schutz zusätzlich ein mobiles Protektionsschild verwendet werden.

Positive Rückmeldung der KollegInnen ...

Unsere Kolleg*innen @DamarisSieglind und @DrRyzek twittern dazu ...

Damaris Sieglind - Maske auf

Dankbar, dass wir uns jederzeit testen lassen können (obwohl wir keine Fußballer sind ).
https://twitter.com/DamarisSieglind/status/1263123597704531973

Dr.Ryzek

Ich bin wirklich sehr dankbar, dass unser Arbeitgeber @muenchenklinik immer adäquate (wenn auch modisch teils fragwürdige) Schutzausrüstung bereit gestellt hat. https://twitter.com/DrRyzek/status/1262802509875339264

Protektionsschild: Zusätzliche Sicherheit in hochsensiblen Bereichen

Bei kopfnahen Tätigkeiten wie z.B. das Einführen eines Beatmungsschlauches (Intubation), ein Schluckultraschall (TEE), eine Spiegelung der Atemwege (Bronchoskopie) oder auch pflegerischen Maßnahmen entstehen kleinste Tröpfchen, sogenannte Aerosole.

Da COVID-19 wie andere Infektionskrankheiten über Aerosole übertragen wird, entwickelten Ärzte und Pflegekräfte der München Klinik gemeinsam ein mobiles Protektionssystem als zusätzlichen Schutz. Der Schutzschild bietet den „Anwendern“ einen frontalen Schutz und man ist trotzdem nah am Patienten.

Intensive Ausbildung: Mitarbeiter zu Experten machen

Umfangreiche Schulungen, Wissensportal und transparente Kommunikation

Die München Klinik hat sehr früh umfangreiche Schulungskonzepte erarbeitet. Es wurden zahlreiche Schulungsunterlagen und Schulungsvideos erstellt sowie an allen Standorten persönliche Schulungen durch unsere Hygieneteams durchgeführt.

Die München Klinik stellt alle COVID-19 Informationen ihren Mitarbeitenden in einem internen COVID-Portal im Intranet zur Verfügung. Alle Dokumente und Informationen, bis hin zu Handouts für Patienten, sind über das Intranet zugänglich. Aktualisierungen werden dort gesondert gekennzeichnet. Täglich werden ALLE Mitarbeitenden per Rund-Mail über den neuesten Stand informiert.

Alle Maßnahmen und Entscheidungen im Rahmen der Pandemie wurden und werden weiterhin in Abstimmung und nach Prüfung durch den Fachbereich Krankenhaushygiene getroffen oder vom Fachbereich selbst erarbeitet. Sie erfüllen die offiziellen Vorgaben des Robert-Koch-Instituts und gehen in zahlreichen Bereichen auch darüber hinaus.

Strenge Besuchsregelungen

Zum Schutz von Mitarbeitenden und Patienten gilt nach wie vor in der München Klinik eine sehr eingeschränkte Besuchsregelung, um den maximalen Schutz von Mitarbeitenden und den oft älteren, immungeschwächten Patienten zu gewährleisten.

Besuchsregelungen der München Klinik

Das Covid-19-Sicherheitskonzept der München Klinik

Informationen rund um die Lungenerkrankung