Covid-19 Sicherheitskonzept der München Klinik

Untersuchungs- & Aufnahmetermine

Übergang zum Normalbetrieb. Sicherheit geht vor.

Mit sinkenden Patientenzahlen bei Covid-19 können wir schrittweise den normalen Krankenhausbetrieb aufnehmen und wir freuen uns, wieder reguläre Eingriffe und Therapien anbieten zu können. Diesen Übergang gestalten wir unter Beachtung zahlreicher Maßnahmen, um eine möglichst hohe Sicherheit für PatientInnen und MitarbeiterInnen zu gewährleisten.

Sprechstundentermine: So funktioniert es!

Zu Beginn und während der Pandemie mussten OP-Termine und Behandlungen verschoben werden. Wir werden in der München Klinik die verschobenen Eingriffe sukzessive nachholen. Das gilt auch für den tagesklinischen Betrieb, den wir ebenfalls sukzessive wiederaufnehmen. 

Verschobene Termine. Wir rufen die Patienten an!
Unsere Fachabteilungen werden aktiv jeden Patienten, dessen Eingriff oder Behandlung verschoben wurde, anrufen, um einen neuen OP- oder Behandlungstermin zu vereinbaren. Während des Telefonats wird der aktuelle Gesundheitszustand erfragt.

Noch keinen Termin gehabt?
Wenn Patient*innen noch keinen Termin hatten und einen neuen Termin vereinbaren wollen, können ab sofort wieder die üblichen Wege per Telefon oder E-Mail-Formular genutzt werden.

Wichtig für den Termin: der aktuelle Gesundheitszustand.
Ist der Gesundheitszustand der Patientin oder des Patienten bei der telefonischen Abfrage und Ersteinschätzung unauffällig, wird ein Termin für eine prästationäre Sprechstunde oder ein Ambulanztermin vereinbart.

Patienten mit Symptomen eines Infekts, bei denen die Behandlung nicht dringlich ist, werden gebeten, sich zunächst auf Covid-19 testen zu lassen. Diese Patienten müssen dann selbstständig einen Test durchführen lassen, zuständig ist der ärztliche Breitschaftsdienst unter Tel. 116 117.

Aufnahme zu einem stationären Aufenthalt

Wir testen vorab konsequent für Ihre Sicherheit.
Jede Patientin und jeder Patient, der stationär aufgenommen wird, wird in der prästationären Sprechstunde auf Covid-19 getestet - unabhängig davon, ob Symptome eines Atemwegsinfekts vorliegen. Bei jedem Patienten wird also ein Mund-Nasen-Rachen-Abstrich durchgeführt.

Patienten, denen ein SARS-CoV-2-Test bereits vorliegt, können diesen zur prästationären Sprechstunde mitbringen. Es ist dann kein weiterer Abstrich von unserer Seite erforderlich, wenn der Test nicht älter als 72 Stunden ist.

  • Ist das Ergebnis negativ, kann die stationäre Behandlung wie geplant sattfinden.
  • Liegt ein positiver SARS-CoV-2-Test liegt vor, wird der behandelnde Arzt das weitere Vorgehen mit dem Patienten besprechen. Muss der Eingriff oder die Behandlung nicht unmittelbar stattfinden, wird der Termin verschoben und der Patient aufgefordert sich in Quarantäne zu begeben.
  • Patienten mit Symptomen oder einem positivem SARS-CoV-2-Test, deren Behandlung dringend ist und nicht aufgeschoben werden kann, werden wie bisher auf einer Abklärungsstation bzw. einer Pandemiestation aufgenommen.

Aufnahme ohne stationären Aufenthalt (ambulante Behandlungen)

Eine Symptomkontrolle, also die Abklärung des Gesundheitszustandes im Vorfeld, wird immer durchgeführt.

Wann bei ambulanten Patienten ein Abstrich erforderlich ist
Auch bei bestimmten ambulanten Terminen stellen wir sicher, dass ein SARS-CoV-2-Test vorliegt, der nicht älter als 72 Stunden ist. Das gilt vor allem bei Kopf-nahen Behandlungen, Endoskopien, aerosolgenerierenden Behandlungen und Eingriffen mit Sedierung.

Wann bei ambulanten Patienten kein Abstrich erforderlich ist
Bei einfachen bildgebenden Diagnostiken und körperlichen Untersuchungen, Schrittmacher-Kontrollen, Behandlungsgesprächen oder kopffernen Behandlungen ist kein Abstrich erforderlich.

Positiver Test
Bei einem positiven Ergebnis wird der behandelnde Arzt das weitere Vorgehen mit dem Patienten besprechen. Muss der Eingriff oder die Behandlung nicht unmittelbar stattfinden, wird der Termin auf einen späteren Zeitpunkt verlegt.

Aufnahme in eine Tagesklinik

Jeden Patienten, der in der München Klinik tagesklinisch behandelt wird, testen wir in der Klinik beim Erstkontakt auf Covid-19. Das heißt, es erfolgt ein Mund-Nasen-Rachen-Abstrich.

Liegt bereits ein SARS-CoV-2-Test vor, ist kein weiterer Abstrich erforderlich, wenn der Test nicht älter als 72 Stunden ist.

Die Aufnahme ...

  • Ist das Testergebnis negativ, kann der Termin in der Tagesklinik erfolgen.
  • Bei einem positiven Ergebnis wird der behandelnde Arzt das weitere Vorgehen mit dem Patienten persönlich besprechen.

 

Tagesklinische Patienten mit Gruppentherapie.

Social distancing
Patienten, die an einer Gruppentherapie teilnehmen, sind angehalten ihre sozialen Kontakte außerhalb der Klinik zu minimieren, um das Infektionsrisiko der Mitpatienten während der Therapie zu reduzieren.

Regelmäßige Kontrolle
Einmal pro Woche werden alle Patienten nach ihrem aktuellen Gesundheitszustand befragt, sowie ein SARS-CoV-2-Test durchgeführt.

Feste Gruppen
Um das Infektionsrisiko zu minimieren, werden Therapeuten und Patienten festen Gruppen zugeteilt.

Sicherheitsabstände
In den Therapieräumen ist ein Mindestabstand von 1,5 – 2 Meter zwischen allen Personen gesichert. Auch bei den Mahlzeiten wird auf einen Sicherheitsabstand von 2 Metern geachtet.

Tagesklinische Patienten ohne Gruppentherapie

Halten sich Patienten aufgrund ihrer Therapieeinheiten regelmäßig länger als zwei Stunden in der Tagesklinik auf, werden sie alle 14 Tage auf Covid-19 getestet.

Zwischen SARS-CoV-2-Test und Klinikaufenthalt: Quarantäne, bitte!

Zwischen dem SARS-CoV-2-Abstrich und Ihrem Aufnahmetermin können bis zu drei Tage liegen, in denen das Risiko besteht, sich mit dem Coronavirus zu infizieren.

So minimieren Sie das Infektionssrisiko: Wir erwarten von Patienten, dass sie sich in dieser Zeit in häusliche Isolierung begeben.

Schützen Sie sich selbst, Ihre Mitpatienten sowie die Ärzte und Pflegenden der Kliniken. Bitte beachten Sie als unser Patient die Regeln des folgenden Merkblattes.

Krankheitssymptome sind sofort zu melden!

Bitte überwachen Sie sich selbst auf Anzeichen einer Infektion mit Covid-19

  • Atemwegserkrankung (Fieber, Husten, Kopf- und Gliederschmerzen)
  • plötzlicher Verlust des Geruchs- und Geschmackssinnes
  • Magen-Darm Beschwerden (Durchfälle, Übelkeit, Erbrechen).

Falls Sie solche Symptome bei sich bemerken, informieren Sie umgehend Pflegekräfte, Ärztinnen und Ärzte

Wichtig: Sollten trotz aller Schutzmaßnahmen doch Krankheitssymptome auftreten, informieren Sie bitte umgehend die Fachabteilung der Klinik – möglichst VOR Betreten der Klinik.

Merkblatt für Patienten vor dem Termin

Für Ihre Sicherheit und die Ihrer Mitpatienten sowie unserer Mitarbeiter halten Sie sich bitte an folgende Regeln:

  • Bleiben Sie möglichst zuhause und vermeiden Sie Kontakte mit anderen Personen
  • Achten Sie auf eine regelmäßige Händehygiene sowie eine gute Belüftung der Wohn- und Schlafräume
  • Teilen Sie Haushaltsgegenstände (Geschirr, Wäsche, etc.) nicht mit Dritten, ohne diese zuvor wie üblich zu waschen
  • Wenn die Möglichkeit besteht, sollte ein eigenes Badezimmer genutzt werden
  • Hygieneartikel sollten nicht geteilt werden und die Wäsche sollte regelmäßig und gründlich (übliche Waschverfahren) gewaschen werden
  • Es ist wichtig, die Husten- und Niesregeln einzuhalten. Für Sekrete aus den Atemwegen empfiehlt sich die Verwendung von Einwegtüchern
  • Kontaktoberflächen wie Tisch oder Türklinken sollten regelmäßig mit Haushaltsreinigern gereinigt werden
  • Soweit Sie mit anderen Personen in einem Haushalt leben, halten Sie auch zu diesen, soweit wie möglich, Abstand.
  • Achten Sie auf zeitliche und räumliche Trennung von Ihren Haushaltsangehörigen.
    • Eine „zeitliche Trennung“ kann z.B. dadurch erfolgen, dass die Mahlzeiten nicht gemeinsam, sondern nacheinander eingenommen werden
    • Eine räumliche Trennung kann z.B. dadurch erfolgen, dass Sie sich in einem anderen Raum als die anderen Haushaltsmitglieder aufhalten
Das Merkblatt zum Download - PDF, 188 KB

Das Covid-19-Sicherheitskonzept der München Klinik

Informationen rund um die Lungenerkrankung