Verbrennung

Wird die Haut Temperaturen von mehr als 45 Grad Celsius ausgesetzt, spricht man von einer Verbrennung oder Verbrühung. Rund 10.000 bis 15.000 Menschen erleiden jedes Jahr in Deutschland hitzebedingte Verletzungen, die so schwerwiegend sind, dass die Verbrennungen im Krankenhaus behandelt werden müssen.

Besonders häufig bei Kindern durch Unfälle mit Feuer und heißen Flüssigkeiten

Besonders bei Kindern kommt es immer wieder zu Unfällen mit Feuer und heißen Flüssigkeiten. Sind die Verletzungen durch Flüssigkeiten wie heißem Wasser, handelt es sich um Verbrühungen. Feuer oder Sonnenbrand verursachen eine Verbrennung.  

Der Arzt teilt Verbrennungen in unterschiedliche Grade ein. Dabei schätzt er die Tiefe der Wunde ab und betrachtet die Größe der betroffenen Fläche. Das verbrannte Gewebe wird zur unverletzten Körperoberfläche ins Verhältnis gesetzt.

Erste Hilfe: Brandwunden sofort kühlen

Die Schweregrade reichen von einer Verbrennung 1. Grades, zu der z.B. ein Sonnenbrand zählt, bis zu Verbrennungen 4. Grades. Bei einer Verbrennung 4. Grades ist die Haut der Betroffenen verkohlt. Neben den tiefen Hautschichten sind auch Muskeln, Sehnen, Knochen und Gelenke betroffen.  

Wichtigste Maßnahme der Ersten Hilfe bei einer Verbrennung ist es, die Brandwunden mit kaltem Wasser zu kühlen. Man beträufelt die betroffene Haut dabei mit 15 bis 25 Grad Celsius warmem Leitungswasser. Das sollte man durchführen, bis die Schmerzen nachlassen, höchstens aber 20 Minuten. Bei schweren Verbrennungen sollte die Therapie in einem speziellen Zentrum für Schwerbrandverletzte erfolgen.  

Unsere Spezialistinnen & Spezialisten für Verbrennungen

Neuigkeit
17.12.2018

Danke FC Bayern Basketball!

Kinder der Kinderklinik Schwabing durften nicht nur mit den Basketballstars auf den Court. Auch der erste Schuh der Malaktion wurde versteigert.

Zum Newsartikel

Hautkrankheiten im Überblick