Divertikulitis

An strukturell schwachen Stellen in der Darmwand, kann diese sich ausstülpen. Das passiert zum Beispiel an Gefäßlücken in der Darmwand, die eigentlich für durchtretende Gefäße im Darm gedacht sind. Solche Ausstülpungen bezeichnet man als Darmdivertikel. Besitzt ein Patient viele solcher Divertikel im Darm, spricht der Arzt von Divertikulose. Meist machen diese aber keine Probleme und müssen nicht behandelt werden.

Entzündete Divertikel äußern sich durch heftige Schmerzen

Man unterscheidet echte Divertikel, bei denen sich die ganze Darmwand nach außen stülpt und die meist angeboren sind, von Pseudodivertikeln. Diese kommen vor allem bei älteren Menschen vor und zeichnen sich dadurch aus, dass lediglich die Darmschleimhaut ausgestülpt ist.

Bei einer Entzündung dieser Divertikel kann dies zu schlimme Schmerzen und Komplikationen führen. Man bezeichnet diese entzündliche Erkrankung dann als Divertikulitis.

Behandlung der Divertikulitis

Fast immer treten die Divertikel im vorletzten Dickdarm Abschnitt linksseitig auf. Im Fall einer Entzündung sind daher starke Schmerzen im linken Unterbauch typisch. Fieber, Verstopfung und Blähungen, selten auch Durchfall, kommen hinzu.

Um schwere Komplikationen wie einen Darmdurchbruch oder eine Bauchfellentzündung des Patienten zu verhindern, muss die Divertikulitis behandelt werden. Die Therapie erfolgt durch diätische Maßnahmen, Antibiotika und in schweren Fällen von Divertikulitis durch eine Operation.  

Unsere Spezialistinnen & Spezialisten für Divertikulitis

Prof. Dr. med. Wolfgang
Chefarzt, Leitung der Darmkrebs- & Pankreaskarzinomzentren
Prof. Dr. med. Wolfgang Schepp
Dr. med. Martin
Leitender Oberarzt, Koordinator der Darmkrebs- & Pankreaskarzinomzentren
Dr. med. Martin Fuchs

Darm- und Bauchwanderkrankungen im Überblick