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Zwischen der Qualität der Pflege und der Lebensqualität der Patientinnen oder des Patienten für den Rest ihres Lebens besteht auf der Neurochirurgischen Intensivstation ein besonders enger Zusammenhang. Intensivpflege bedeutet hier: Komplikationen schnell erkennen, Signale richtig einschätzen, schnell handeln – und dann muss jeder Handgriff sitzen. Dafür braucht es ein erfahrenes und eingespieltes Team. Und das freut sich über neue Kolleginnen und Kollegen.
Die spezialisierte neurochirurgische Intensivstation kann acht beatmete Patientinnen und Patienten versorgen.
Schon kleinste Veränderungen haben große Auswirkungen. Unsere Arbeit ist deshalb schnell und präzise.
Bis zu zwei Wochen kann die Phase eines akut lebensbedrohlich erhöhten intrakraniellen Druckes dauern.
Jana K.: Unsere Patientinnen und Patienten haben äußerlich meist keine großen Wunden. Es geht mehr um das, was sich unter der Schädeldecke abspielt. Deshalb ist eine geschulte und sensible Wahrnehmung kleinster Signale so wichtig hier. Gerade, weil die Menschen nicht nur nicht sprechen können, sondern auch sediert sind.
Jasmin M.: Je schneller die Bedürfnisse der Menschen erkannt werden, je schneller entsprechend gehandelt wird, desto besser für sie. Das macht die Pflege in diesem Bereich zu einer besonders anspruchsvollen und verantwortungsvollen Tätigkeit – aber eben auch zu einer besonders wirkungsvollen: Wir geben alles, um Menschen zurück in ein möglichst langes und gutes Leben zu bringen.

Nach schwerer Schädel-Hirn-Verletzung, Hirnblutung, Infektionen des Gehirns oder Hirntumor-OP werden Patientinnen und Patienten auf der Neurochirurgischen Intensivstation versorgt. Bei hohem Hirndruck ist jede Reizung ein Risiko. Dann geht es in der Intensivpflege ums Minimal Handling. D.h. nichts machen oder nur sehr vorsichtig, aber dabei hellwach sein. Denn in der neurochirurgischen Intensivpflege heißt es, schnell und adäquat schon kleinste Veränderungen zu erkennen und zu reagieren – um Hirnschädigungen zu vermeiden. Erst nach überstandenen Problemen mit dem Hirndruck kann langsam ins Optimal Handling überführt werden.
Pflegerische Maßnahmen zur Überwachung und Senkung des intrakraniellen Drucks (ICP):
Ziel ist es, den Hirndruck unter 20-25 mmHg zu halten. Perfusionsdruck sollte über 60 mmHg sein.
Der Oberkörper wird um 30 Grad höher positioniert. Kopf muss achsengerecht liegen.
Bei stabilem Hirndruck beginnt man langsam mit pflegerischen Maßnahmen (Optimal Handling).
Minimal Handling bedeutet, dass Pflegetätigkeiten am Menschen so weit wie irgend möglich reduziert werden und unbedingt Notwendiges nur unter ausreichender Analgosedierung möglichst zügig und effektiv durchgeführt wird.
"So viel wie nötig, so wenig wie möglich"
Jana K.: Was braucht ein Mensch zum Leben? Herz und Hirn. Genau das prägt auch mein Team: die Liebe zum Fach, jahrzehntelange Erfahrung, ein eingespieltes Gefüge und höchste Expertise, die uns auszeichnen. Mit einem starken, erfahrenen und so herzlichen Zusammenhalt fürchtet man keine Aufgabe, keine Herausforderung, keinen Notfall.
Jasmin M: Obwohl wir in einem Haus mit Maximalversorgung arbeiten und in einem großen Klinikverbund, ist es doch bei uns sehr familiär und angenehm zu arbeiten. Wir haben die neuesten, technischen Möglichkeiten und bleiben trotzdem menschlich.
Das Schönste ist immer, wenn uns ehemalige PatientInnen besuchen kommen, denen es wieder besser geht. Viele unsere Patienten kämpfen sich wirklich mit langer Rehabilitationsphase zurück ins Leben. Das rührt mich immer noch manchmal zu Tränen und bestätigt uns in unserer Arbeit.
Jana K.: Ich vergesse meinen ersten Patienten nie: Simon. Ich durfte ihn von Anfang an begleiten – bei allen Komplikationen, Rück- und Fortschritten. Dadurch habe ich viel gelernt. Am beeindruckendsten war jedoch, ihn irgendwann im Anzug und voller Lebenskraft auf der Station begrüßen zu dürfen. Das hat mir gezeigt, was alles möglich ist.

Erfahrenes Team mit Spezialisierung auf Neurochirurgische Pflege, Top Einarbeitung und laufende Entwicklung

Moderner Neubau mit Tageslicht, breiten Gängen und Türen, flexible Deckenversorgungseinheiten, Lichtkonzept zur Delir-Prävention

Ausbildung miteingerechnet seit Oktober 2009 in der MüK tätig. Auf der Neurochirurgischen Intensivstation direkt nach Ausbildung begonnen. Seit Februar 2025 Stationsleitung.

Arbeitet seit 2002 auf der Neurochirurgischen Intensivstation in Bogenhausen und ist seit Juni 2025 stellvertretende Stationsleitung. Seit vielen Jahren Praxisanleiterin.

Im Bildungscampus der München Klinik können interessierte Schwestern und Pfleger die Fachweiterbildung für Anästhesie und Intensivpflege machen, auch in Teilzeit. D.h. wir freuen uns auch über Bewerbungen von Pflegekräften, die eine Weiterbildung anstreben.
Hier geht's zu allen Stellen für Gesundheits- und Krankenpfleger (w/m/d) Intensivpflege:
Offene Stellen für Pflege auf Intensiv, Notfall, IMC, KMT oder Stroke Unit