Infomaterial der Klinik für Urologie

Hier haben wir einige Informationen zusammengestellt, die Ihnen besonders vor einen stationären Aufenthalt oder einer Behandlung ein uns hilfreich sein können. Bitte laden Sie die zutreffenden Dokumente herunter und bringen Sie sie ausgefüllt mit.

Aufnahme für einen längeren Aufenthalt auf Station

Für eine stationäre Aufnahme vereinbaren Sie bitte einen Termin mit unserem Case-Manager.

Die stationäre Aufnahme zu einer geplanten Operation findet in der Regel am Tag vor dem Eingriff, vormittags zwischen 9.00 und 11.00 Uhr statt.

Achtung: Sollten Sie Ihren Termin nicht wahrnehmen können, sagen Sie bitte möglichst frühzeitig bei unserem Case-Manager telefonisch ab.

Bitte melden Sie sich am Tag der Aufnahme

  1. Zuerst bei der zentralen Patientenaufnahme im Foyer an und halten Sie dafür Ihre Versicherungskarte bereit.
  2. Erst danach kommen Sie bitte auf die mit Ihnen vereinbarte Station (21 oder 22) auf Ebene E2 West zur Aufnahme durch das Pflegepersonal und die Stationsärzte.

Bitte denken Sie daran, ggfs. Ihre Dokumente mitzubringen

  • vorliegende Befunde (Berichte, Histologie, EKG, Laborwerte inkl. Bakteriologie, usw.),
  • Röntgen-, CT- sowie NMR-Bilder (möglichst auch auf CD oder DVD),
  • den ausgefüllten "Anamnesebogen zur Krankenvorgeschichte"
  • den ausgefüllten "Medikamentenplan"
  • und andere wesentliche Dokumente (z. B. Nachsorgekalender, Allergie-Pass, Röntgen-Pass, usw.)

Aufnahme für ambulante Eingriffe und Operationen

Auch für eine ambulante OP vereinbaren Sie bitte Ihren Termin mit unserem Case-Manager.

Ambulante Eingriffe und Operationen finden von Montag bis Freitag in der Regel vormittags ab 10.00 Uhr statt.

In der Regel ist es sinnvoll und nach Narkosen zwingend, dass Sie von einer Begleitperson abgeholt und für 24 Stunden betreut werden.

Wir werden mit Ihnen individuell vereinbaren,

  • ob Sie vorher in unsere Sprechstunde kommen,
  • ob Sie in lokaler Betäubung oder Narkose operiert werden und
  • ob Sie nüchtern kommen müssen oder frühstücken können.

Medikamentenplan & Info

Bitte das Dokument herunterladen und ausgefüllt mitbringen!

Medikamente Ihre während des Aufenthalts erforderlichen Medikamente bekommen Sie von uns. Davon sind jedoch z. B. homöopathische Präparate ausgenommen.

Da jedoch bei der Vielzahl von unterschiedlichen Medikamenten (ca. 55.000 Präparate in Deutschland) nicht alle sofort verfügbar sein könnten, sollten Sie für die ersten Tage sicherheitshalber Ihre eigenen Medikamente mitbringen, damit eine nahtlose medikamentöse Behandlung sichergestellt ist.

Wir bitten Sie auch, eine vollständige Liste Ihrer Medikamente mithilfe des Formulars „Medikamentenplan“ zu erstellen und mitzubringen. Sie finden das Formular ebenso zum Herunterladen.

Digitalispräparate
Falls Sie Digitalispräparate einnehmen, bitten wir Sie, ca. ein bis zwei Wochen vor Aufnahme einen Blutspiegelwert bei Ihrem Hausarzt bestimmen zu lassen und diesen mitzubringen.

Medikamente mit Einfluss auf die Operationsfähigkeit
Beachten Sie bitte auch unbedingt die Hinweise zu einigen Medikamenten im „Medikamentenplan“, die wesentlichen Einfluss auf Ihre Operationsfähigkeit haben können.

Einige Medikamente vermindern z. B. die Blutgerinnung bzw. die Blutplättchenaktivität oder können Einfluss auf die Narkose haben. Wenn in Ihrer individuellen Situation möglich, sollen diese Medikamente rechtzeitig vor einer Operation abgesetzt oder umgestellt werden.

Bitte setzten Sie keinesfalls Medikamente selbst ab, sondern wenden Sie sich deswegen bitte an Ihren Hausarzt.

Gerne informiert Sie auch unser Case-Manager, Herr Roman Konrad, über die möglichen Vorgehensweisen. Lassen Sie sich ggfs. beraten und nehmen Sie Kontakt mit uns auf.

Zum Tagesablauf auf Station

Wesentliche regelmäßige Termine im Tagesablauf sind:

  • Wecken ab 6.00 Uhr (bei OP an erster Stelle) bis 7.00 Uhr
  • Frühstück 7.30-8.00 Uhr
  • Morgenvisite 8.00-8.30 Uhr
  • Mittagessen 12.00-12.30 Uhr
  • Pflegeübergabe am Bett 13.50-14.20 Uhr
  • Abendessen 17.00-17.30 Uhr

Die Visite am Nachmittag findet nach medizinischen Erfordernissen und zeitlich abhängig vom OP-Programm statt. Sie erleichtern sich und uns den Informationsaustausch erheblich, wenn Sie zur Morgenvisite anwesend sind.  

Informationen zur Entlassung

Die Entlassung wird abhängig vom individuellen Verlauf Ihrer Erkrankung bzw. Ihrer Operation zum für Sie optimalen Zeitpunkt geplant. Diesen werden wir mit Ihnen in der Regel ein bis zwei Tage vorher vereinbaren und dabei insbesondere auch Ihre häusliche Versorgungssituation berücksichtigen.

Bei Bedarf kann von unserem Sozialdienst ein Aufenthalt in einer Rehabilitationseinrichtung oder eine häusliche, ambulante Pflege ab dem Entlassungstag für Sie organisiert werden.

Die Entlassung erfolgt in der Regel nach der Morgenvisite. Hierbei werden Sie in einem Entlassungsgespräch über weitere Schritte informiert und erhalten den Entlassungsbericht.

Bitte denken Sie rechtzeitig an benötigte Arbeitunfähigkeits- und/oder Aufenthaltsbescheinigungen.

Vergessen Sie auch nicht, mitgebrachte Befunde und Bilder wieder mitzunehmen.

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