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Meldung
11.03.2026

Lungenkrebsscreening für Risikogruppen

Wichtiger Meilenstein für die Früherkennung - unser zertifiziertes Lungenkrebszentrum informiert

Jedes Jahr erkranken in Deutschland rund 58.000 Menschen an Lungenkrebs. Rauchen gilt als Hauptrisikofaktor. Die Überlebenschance hängt entscheidend davon ab, wie früh die Erkrankung entdeckt wird. Genau hier setzt das Programm zur Früherkennung von Lungenkrebs an: Noch lange bevor erste Beschwerden auftreten, sollen kleinste Tumorherde in der Lunge mittels Niedrigdosis-CT entdeckt und dadurch die Chancen auf Heilung deutlich erhöht werden.

Das Lungenkrebs-Screening wird ab 1. April 2026 für Risikogruppen mit hohem Zigarettenkonsum zur Kassenleistung; momentan ist es noch nur für Selbstzahler möglich. Die  Pneumo-Onkologen und Thoraxchirurgen an unserem zertifizierten Lungenkrebszentrum und unsere hinsichtlich Diagnostik und schonender Gewebegewinnung hoch spezialisierte Radiologie sind bestens vorbereitet und optimal aufgestellt.

 

Wer kommt für das Lungenkrebsscreening in Frage?

Das Lungenkrebs-Screening richtet sich an Menschen mit erhöhtem Risiko:

  • Alter: 50 bis 75 Jahre
  • Rauchhistorie: Mindestens 15 Packungsjahre* über einen Zeitraum von mindestens 25 Jahren
  • Aktuelle oder frühere Raucher: Der Zigarettenkonsum dauert noch an oder wurde vor weniger als 10 Jahren beendet
  • Regelmäßigkeit: Die Untersuchung kann alle 12 Monate in Anspruch genommen werden

*Beispiel Packungsjahre: Wer 20 Jahre lang eine Packung Zigaretten (20 Stück) täglich geraucht hat, kommt auf 20 Packungsjahre. Bei einer halben Packung täglich über 20 Jahre sind es 10 Packungsjahre.

„Bei Lungenkrebs hängt die Überlebenschance entscheidend davon ab, wie früh wir ihn entdecken. Als zweitältestes zertifiziertes Lungenkrebszentrum in Bayern nehmen wir eine wichtige Rolle bei der Früherkennung ein - und begleiten Betroffene auf ihrem Weg.“
Prof. Dr. med. F. Joachim Meyer

So ist der Ablauf im Früherkennungsprogramm

Zum 1. April 2026 ist das Lungenkrebsscreening laut B-GA Beschluss eine Kassenleistung. Ihr erster Ansprechpartner ist eine allgemeinmedizinische oder internistische Praxis.

  1. Hausarzt: Ihre Praxis fragt Dauer und Umfang Ihres Zigarettenkonsums ab, prüft die Teilnahmevoraussetzungen und klärt Sie über das Screening auf. Anschließend überweist er Sie in eine radiologische Praxis.

  2. Radiologische Praxis: Hier wird die CT-Aufnahme mit niedriger Strahlendosis angefertigt (NDCT) und hinsichtlich etwaiger Auffälligkeiten ausgewertet. Bei unauffälligem Befund erhalten Sie innerhalb von zwei Wochen Ihren Befundbericht.

  3. Bei auffälligen Befunden: Die radiologische Praxis veranlasst eine Zweitbefundung. In München erfolgt diese bei kontroll- oder abklärungsbedürftigen Befunden in unserer spezialisierten Radiologie an der München Klinik Bogenhausen.

  4. Bei einem abklärungsbedürftigen Befund bespricht Ihre radiologische Praxis unverzüglich die weiteren Schritte mit Ihnen und empfiehlt Ihnen bei Behandlungsbedarf die Vorstellung in einem spezialisierten Lungenkrebszentrum wie unserem.

In jedem Fall gilt: Rauchstopp ist die beste Medizin

Mehr erfahren zum GBA-Beschluss und zum Ablauf der Lungenkrebsfrüherkennung

 

Zertifizierte Expertise

Als zertifiziertes Lungenkrebszentrum verfügen wir über langjährige Expertise in der Diagnostik und Behandlung von Lungenkrebs. Mit der spezialisierten Radiologie im Haus bieten wir die gesamte Versorgungskette unter einem Dach – vom Screening über die Diagnostik bis zur Behandlung.

 

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