Darmkrebs. Wir sind verlässlich an Ihrer Seite

Darmkrebs, die zweithäufigste Krebserkrankung in Deutschland, ist besonders unter älteren Menschen verbreitet.

Mit dem Krebsverdacht, der Krebsdiagnose sehen sich Betroffene neuen, oft existenziellen Lebensfragen ausgesetzt, müssen sich mit Diagnose- und Behandlungsmethoden auseinandersetzen, die ihnen fremd sind. Es gilt wichtige Entscheidungen zu treffen, und das in einer Zeit, in der Ungläubigkeit, Trauer, Verzweiflung, Hoffnung und Optimismus sich abwechseln.

Ein Team aus Spezialisten unterstützt den Kampf gegen Darmkrebs

Wir begleiten Darmkrebspatienten aus ganz Deutschland seit Jahrzehnten medizinisch und psychologisch - von Diagnose bis Entlassung und Nachsorge.

Unsere Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie unter Leitung von Dr. Ralf Schmid hat sich auf die Behandlung von Darmkrebs spezialisiert.

Aktuell betreuen unsere Chirurgen, Onkologen, Radiologen, Strahlentherapeuten und Nuklearmedizinern rund 1.250 Patienten im Jahr. Die durchschnittliche Verweildauer beträgt 7 Tagen die unsere Patient*innen stationär in der Klinik verbringen.

Neben dem Ärzteteam ist auch das betreuende Pflegeteam onkologisch und schmerztherapeutisch speziell geschult, ebenso unsere auf die Stomatherapie spezialisierten Therapeutinnen.

Vertrauensvolles und vertrautes Verhältnis mit Ihnen - unserem Patienten

Die Atmosphäre im Klinikum bleibt bewusst familiär, wie unser Chefarzt Dr. Ralf Schmid, zertifizierter Senioroperateur der Deutschen Krebsgesellschaft, betont: "Austausch, Erklärungen und Gespräche sind ein wichtiger Erfolgsfaktor."

Jeder Patient wird während seiner gesamten Zeit bei uns vom gleichen Behandlungsteam mit einem festen Ansprechpartner betreut. Und auch die Informationswege zwischen den medizinischen Akteuren halten wir bewusst kurz, um Reibungsverluste in der Abstimmung zu vermeiden.

Ab der Aufnahme: Zeit für Austausch und Nähe mit unseren Patienten

Zur engen Betreuung gehören zum Beispiel dreimal wöchentlich stattfindenden Sprechstunden, in denen unsere Ärzte mit Ihnen und Ihren Angehörigen ein Vorgespräch und die vorliegenden Befunde eingehend besprechen. Unsere Spezialisten entscheiden gemeinsam mit Ihnen, welche Untersuchungen notwendig und sinnvoll sind.

Nach Möglichkeit führen wir Untersuchungen prästationär ambulant durch. Den stationären Aufenthalt in unseren Kliniken halten wir möglichst kurz, denn in der vertrauten Umgebung fühlt sich jeder am wohlsten und das Wohlfühlen wirkt sich auch auf die Genesung aus.

Darmkrebs untersuchen und eingrenzen - nur so ist eine Heilung möglich

Bei uns in Harlaching führen wir alle notwendigen Untersuchungen bei Dickdarm- oder Mastdarmkrebs durch, ob zur Diagnosestellung, zur Verlaufskontrolle oder Nachuntersuchung. Sämtliche Untersuchungen erbringen wir mit hochwertiger Technik.

Fortbildung und Wissensaustausch im Tumorzentrum München

Chefarzt Dr. Ralf Schmid gehört zur Projektgruppe gastrointestinale Tumore am Tumorzentrum München, welches Manuale - also Leitlinien - zur Diagnostik, Therapie und Nachsorge von Darmtumoren erstellt und herausgibt. 

"Unsere Patienten können also sicher sein, dass Sie bei uns nach den aktuellen, wissenschaftlichen verbürgten Standards behandelt werden", erklärt Dr. Schmid.

Diagnostik von Dickdarm- & Mastdarmkrebs

  • Darmspiegelungen/Endoskopie
    - Rektoskopie (Mastdarmspiegelung)
    - Koloskopie (Dickdarmspiegelung)
  • Ultraschall (Sonographie)
  • Endosonographie (von innen durchgeführte Ultraschalluntersuchung)
  • Computertomographie (CT)
  • Kernspintomographie (Magnetresonanztomografie/MRT)
  • Kontrastmittel-Untersuchungen (KM-Untersuchungen)
  • Histopathologische Untersuchungen (feingewebliche Untersuchungen von Tumoren)
  • Laboruntersuchungen mit Tumormarkerbestimmungen (Krebsmarkerbestimmungen), auch zur Verlaufskontrolle und Nachuntersuchung

Behandlungskonzepte - Bewährt, sicher, gründlich und - wenn möglich - schonend

Nach Ihrer Diagnose und bevor Ihre Behandlung beginnt, sprechen unsere Spezialisten noch einmal ausführlich mit Ihnen und klären Sie über die Erkrankung und die Behandlungsmethoden und deren Erfolgsaussichten auf.

In der Regel ist eine Operation bei Darmkrebs unumgänglich.

Zu unserem Behandlungsspektrum gehören sämtliche Eingriffe der onkologischen Viszeralchirurgie - also die operative Behandlung der Bauchorgane, einschließlich Dickdarm, Dünndarm, Enddarm -, konventionelle Resektionen über Bauchschnitt und endoskopische Abtragungen bei Frühbefunden, wie dem bösartigen gestielten Polyp.

"Linksseitigen Dickdarmkrebs und Mastdarmkrebs operieren wir nach Möglichkeit minimal-invasiv mit einem Laparoskop. Hierfür sind nur kleine Hautschnitte nötig, was für die Patienten schonender ist und weniger Wundschmerzen bedeutet.", erläutert der leitende Oberarzt Dr. Philipp Steiner.

Auch die eventuell notwendige Vor- oder Nachbehandlung durch Chemotherapie und/oder Bestrahlung erfolgen bei uns vor Ort: und zwar durch die Spezialisten der Onkologie bzw. Gastroenterologie und die an das Klinikum angeschlossene Praxis für Strahlentherapie.

„Unsere Patienten können sicher sein, dass Sie bei uns nach den aktuellen, wissenschaftlichen verbürgten Standards behandelt werden“
Dr. med. Ralf Schmid, Chefarzt

Behandlungsmöglichkeiten bei Darmkrebs

  • Konventionelle Resektionen: Entfernung des Tumors mit konventioneller OP, über Bauchschnitt
  • Minimal-invasive Resektionen besonders am linksseitigen Dickdarm und oberen Mastdarm: Entfernung des Tumors mit nur kleinen Hautschnitten
  • Endoskopische Abtragungen bei Frühbefunden (bösartiger gestielter Polyp)
  • Resektion von Metastasen (Leber)
  • HIPEC bei ausgewählten Patienten mit Peritonalcarcinose
  • Chemotherapie
  • Strahlentherapie

Heilungschancen auch bei fortgeschrittenem Tumorleiden

Es gibt eine relativ neue Behandlungsmethode für Patienten, deren Bauchfell (Peritoneum) mit bösartigen Tumoren befallen ist (Peritonalcarcinose): die hypertherme intraoperitoneale Chemoperfusion, kurz HIPEC. Dabei handelt es sich um eine Kombination aus Chemo- und Überwärmungstherapie.

Chefarzt Dr. Ralf Schmid hat bereits breite Erfahrung in der HIPEC-Therapie. Dank HIPEC besteht auch bei fortgeschrittenem Tumorleiden eine Heilungschance.

Spezialisierte Schmerztherapeuten stellen weitgehende Schmerzfreiheit her

Nach Operationen bleiben Schmerzen leider meist nicht aus. Unser Pflegeteam ist deshalb spezialisiert auf die Betreuung postoperativer Schmerzpatienten. In diesem Rahmen fragen wir bei jeder Pflege-Visite eine Schmerzskala ab. Anschließend legen Pfleger und Ärzte gemeinsam die Schmerztherapie fest bzw. passen sie an.

Unser Ziel ist eine weitgehende Schmerzfreiheit beim Patienten.

Kraftvoll durch schwierige Zeiten: Onko-psychologisches Team, Therapieangebote

Wer sich in einer Achterbahn der Gefühle und Gedanken befindet, findet oft nur schwer heraus. Dann ist es gut, jemanden an der Seite zu haben, der sich mit Lebenseinschnitten und Situationen wie Ihrer auskennt und darin geschult ist. Der Sie durch das Auf und Ab erfahren begleitet und führt.

Unser Team von Onko-Psychologen ist verlässlich für Sie da und kümmert sich auch um Ihre Familie, die häufig ebenfalls Unterstützung sucht.

Weitere unterstützende Angebote

  • Physiotherapie zur Frühmobilisation
  • Atemtherapie nach Operation
  • Unser Sozialdienst lässt Sie nicht allein: der sogenannte Sozialdienst organisiert mit Ihnen Ihre anschließende Reha-Maßnahme bzw. eine zusätzliche häusliche Unterstützung.

Erfahrene Stomatherapeuten helfen im Falle eines künstlichen Darmausgangs

Im Rahmen einer Darmoperation wird mitunter ein künstlicher Darmausgang gelegt, teilweise vorübergehend, teilweise dauerhaft. In beiden Fällen schulen und betreuen Sie unsere speziell ausgebildeten und langjährig erfahrenen Stomatherapeutinnen.

Sie kümmern sich gemeinsam mit unserem Sozialdienst auch um den Übergang in die ambulante Betreuung.

Auch nach der Entlassung bleiben Sie unser Patient, unsere Patientin

Die durchschnittliche Verweildauer unserer Patienten liegt bei einer Woche. Wir planen die Klinikabläufe effektiv, um Sie bald wieder in Ihre vertrauten vier Wände entlassen zu können – und sind anschließend weiter für Sie da.

An drei Tagen der Woche finden bei uns poststationäre Sprechstunden statt. Wir bestellen Sie entweder gezielt ein zur Kontrolle oder Sie oder Ihr Hausarzt meldet sich bei uns, falls neue Beschwerden auftreten.

Darüber hinaus ist die Nachsorge bei Krebspatienten sehr wichtig. Die deutsche Krebsgesellschaft hat hierfür klare Richtlinien, nach denen wir arbeiten.

Unsere Ärzte informieren Sie, damit Sie keinen Termin verpassen und mögliche Tumorneubildungen frühestmöglich entdeckt und behandelt werden können.

Quick-Check: das ist die Behandlung von Darmkrebs an der München Klinik Harlaching

  • Persönliche, individuelle Medizin
  • Familiäre Atmosphäre: ein Betreuerteam während des Klinikaufenthalts
  • Zeit für viele klärende Gespräche
  • Kurze Informationswege zwischen den Behandlungspartnern
  • Kompetentes Ärzteteam mit großer Erfahrung trifft in interdisziplinären Tumorkonferenzen eine gemeinsame Entscheidung über die optimale Behandlung, prä- und postoperativ
  • Hoher Erfahrungsschatz bei minimal-invasiven Eingriffen
  • Breite Erfahrung in der HIPEC-Therapie (hypertherme intraoperitoneale Chemoperfusion), geeignet für ausgewählte Patienten mit Peritonealcarcinose
  • Auf Schmerztherapie spezialisiertes Pflegeteam
  • Auf Stomatherapie spezialisierte Therapeutinnen
  • Ganzheitliche Therapieansätze unterstützt durch psycho-onkologische und sozialmedizinische Beratung