Therapie mit dem Green-Light-Laser

Sanfter Eingriff bei vergrößerter Prostata

Ein gutes Beispiel für das perfekte Zusammenspiel von chirurgischer Qualifikation und moderner Medizintechnologie kommt aus der Urologie. Hier wird mit dem aus den USA stammenden Greenlight-Laser ein besonders schonendes Verfahren für die operative Therapie bei vergrößerter Prostata erfolgreich eingesetzt.

Prof. Reich - Pionier der Green-Light-Laser Therapie

Bereits mehr als 500 Laser-Eingriffe durchgeführt

„Anders als bei der konventionellen Abtragung von störendem Prostatagewebe hat diese innovative Lasertechnologie entscheidende Vorteile, wie sehr geringe intra- und postoperative Blutungen sowie eine deutliche Verkürzung von Kathetereinsatz und Klinikaufenthalt.“, erklärt Prof. Oliver Reich, der bereits 2003 dieses Verfahren in Deutschland einführte.

Während zu Beginn - im Jahre 2003 - ein Laser mit 80 Watt zur Verfügung stand, verfügt der heutige XPS Greenlight-Laser über mehr als die doppelte Leistung. Damit können wir vergleichsweise weitaus mehr überschüssiges Gewebe in kürzerer Zeit abtragen. 

Mit insgesamt rund 500 Laser-Eingriffen bei Prostatavergrößerungen verfügt Prof. Oliver Reich über eine große Erfahrung mit dieser zunehmend gefragten Methode: „Mehr und mehr Männer entscheiden sich für diesen schonenden Eingriff. Die Quote von offenen Operationen über die Bauchdecke liegt bei uns unter 2 Prozent.

„Diese sanfte Methode ist besonders auch für Patienten mit erhöhtem Risiko bei konventionellen Operationen geeignet.“
Prof. Dr. med. Oliver Reich

Im Bild: Prof. Oliver Reich. Der Chefarzt gilt bundesweit als Pionier dieser interessanten Alternative zum äußeren Eingriff per Bauchschnitt oder Resektion durch die Harnröhre.

Wesentliche Erleichterungen für den Patienten

Vorteile
Weniger Blutungen, kürzerer Kathetereinsatz und schnellere Entlassung

Dauer
Der Eingriff dauert 25 bis 75 Minuten – je nach Vergrößerung der Prostata.

Narkose
Der Patient kann zwischen einer Vollnarkose oder regionaler Betäubung (Spinal-Narkose) wählen.

Stationärer Krankenhausaufenthalt
Im Vergleich zu konventionellen Operationen wird der Dauerkatheter meistens am nächsten Morgen entfernt und der stationäre Aufenthalt in vielen Fällen auf nur zwei bis drei Tage reduziert.

Weitere schonende minimal-invasive Therapien der Prostata

Bipolare Prostataresektion, bipolare Plasmavaporisation - praktisch unblutige Gewebeentfernung

Auch hier handelt es sich um minimalinvasive Therapien, bei denen unsere urologische Klinik die höchsten operativen Fallzahlen münchenweit vorweisen kann. Die moderne Plasmatechnik ermöglicht es, gezielt "unerwünschte" Gewebeschichten zu verdampfen, ohne das umliegende Gewebe und die Nerven unnötig zu belasten. Diese Technik bewirkt eine sofortige Gerinnung an der Gewebeoberfläche und ermöglicht dadurch eine praktisch unblutige Gewebeentfernung.

Prof. Reich ist als ausgewiesener Experte Mitglied des Arbeitskreises "Benigne Prostatahyperplasie" der Deutschen Gesellschaft für Urologie.

Er fungierte als Gastoperateur sowohl national wie international, u.a. in Australien, USA, Russland, Kanada, Kasachstan und in den Golfstaaten.

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