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Kinder- & Jugendpsychosomatik

München Klinik Schwabing

Fütterstörungen, Regulationsstörungen

Spezialisierte Therapie bei Fütterstörung und anderen Regulationsstörungen wie Schreibaby oder Schlafprobleme bei Baby, Kleinkind und Kindern bis 6 Jahre auf der Eltern-Kind-Station.

Wenn ein kleines Kind nicht essen will, dann werden die Mahlzeiten oft zum Drama. Viele Stunden des Tages kämpfen die Eltern darum, dass ihr Kind ausreichend oder nicht zu einseitige Nahrung bekommt - und gelangen so an den Rand ihrer Kraft. Manchmal geht eine Sondenentwöhung voran. Auch bei anderen Regulationsstörungen belastet häufiges Schreien und schlechtes Schlafen den Alltag. Wenn wir Störungen bei Babys und Kindern von 0 bis 6 Jahren behandeln, nehmen wir deshalb stets ein Elternteil mit auf unsere Station auf. Der Fokus der Behandlung liegt darauf, die Beziehung zwischen Elternteil und Kind wieder zu verbessern und zu bestärken.

Therapie bei Babys & Kindern - raus aus der Störung, hinein ins Familienleben

Freude und Lust am Essen: das ist unser Ziel.

Lustvolles Essen und harmonisches Familienleben, das wünschen sich alle Eltern. Umso belastender ist die Situation, wenn das junge Kind nicht oder nur einseitig isst, wenn es nicht selbst aus der Unruhe oder anderen Problemen findet. Die Eltern-Kind-Beziehung steht bei uns deshalb im Fokus unserer Behandlung.

In unserer Klinik wird das Kind wird mit einem Elternteil und ggf. auch einem Geschwisterkind aufgenommen. Das Behandlungskonzept beinhaltet sowohl Einzel- als auch Gruppentherapien für Kind und Elternteil sowie weitere Therapien und Gruppenangebote.

ICD-Codes für medizinische Diagnosen

Fütterungsstörungen und Regulationsstörungen sind mit folgenden ICD-Codes für medizinische Diagnosen verschlüsselt (Auswahl):

ICD-10 F98.1 Nichtorganische Enkopresis
ICD-10 F98.2 Fütterungsstörung im frühen Kindesalter
ICD-10 F93 Emotionale Störungen des Kindesalters
ICD-11 6C01 Enkopresis
​​​​​​​​​​​​​​ICD-11 6B8Y Sonstige näher bezeichnete Fütter- oder Essstörungen 
ICD-11 6B8Z Fütter- oder Essstörungen, nicht näher bezeichnet 

Die ICD-Codes finden Sie z.B. auf den Überweisungs- oder Einweisungsscheinen im Feld Diagnose

Krankheitsbilder: Unsere Schwerpunkte in der Therapie von Babys und Kleinkindern

Fütterungsstörung im frühen Kindesalter

Bei einer Fütterungsstörung gestaltet sich das Füttern mehrmals am Tag schwierig ist über einen längeren Zeitraum hinweg. Es beherrscht den Alltag.

Kann das Kinder bereits selbst essen, spricht man von einer Essstörung im frühen Kindesalter.

Wenn Kinder nur wenige Nahrungsmittel akzeptieren

Ein ausgeprägter Geschmackssinn für Bitterstoffe, hohen sensorische Empfindlichkeit im Mund oder Hypersensibiltät können Gründe für eine sehr einseitige Ernährung bei kleinen Kindern sein. Der Umstieg von der Flasche auf die breiige Nahrung oder später aufs feste Essen gelingt nicht.

Fütterstörungen nach Frühgeburt oder schwerer Erkrankung; Sondenentwöhnungen

Nach Intubationen zur Beatmung oder vorübergehend notwendiger Ernährung über Nasen-Sonden kann eine posttraumatische Fütterstörungen entstehen.

Regulationsstörungen (Schreibaby, Schlafprobleme, Einkoten)

Säuglinge mit Regulationsstörungen lernen nur schwer, ihr Verhalten und ihre Gemütsregungen zu regulieren. Sie schreien viel, schlafen selten über längere Zeiten und zeigen sich oft auch beim Füttern oder Essen sehr unruhig und aufgeregt. Die Unruhe lenkt die Säuglinge vom Trinken ab.

Bei Kleinkindern treten zunehmend Machtkämpfe ums Essen auf. Zudem kann es zu Enkopresis, also Einkoten bei Kindern, die bereits auf die Toilette gehen können.

Behandlung bei Fütterungsstörung & Regulationsstörung: Therapiebausteine & Möglichkeiten

In unserer Therapie legen wir viel Wert darauf, die Beziehung zwischen Eltern und Kind zu verbessern.

Differenzierung zum Film "Elternschule"
Die Geburt eines Kindes, die psychomotorische Entwicklung des Kindes und das „Eltern-Werden“, sind aus verschiedenen Ursachen manchmal nicht einfach. Wir möchten Sie unterstützen, seelische Wunden zu heilen (sowohl bei den Eltern wie auch bei den Kindern) und gemeinsam mit Ihnen Wege erarbeiten, um eine tragfähige Beziehung zwischen Ihnen und Ihrem Kind aufzubauen.

Wir wollen ihnen helfen wieder in Kontakt mit Ihren ganz grundlegenden mütterlichen und väterlichen Gefühlen und Fähigkeiten zu kommen, damit Sie die Signale Ihres Kindes richtig verstehen und beantworten können.

Diesen Weg gehen wir achtsam und zu jeder Zeit gut abgesprochen mit den Eltern und den kleinen Patient*innen an. Beide sollen wieder Ruhe und Ausgeglichenheit entdecken und bewahren können. Zu keiner Zeit werden Sie, oder Ihr Kind, dabei gezwungen, Schritte zu gehen, die Gefühle von Druck, Zwang oder Angst beim Kind oder den Eltern auslösen könnten. Unser therapeutisch-pädagogisches Konzept unterscheidet sich damit grundlegend von dem in dem Film „Elternschule“ gezeigten Konzept.

Unsere psychosomatische Kinderklinik auf einen Blick