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Meldung
23.03.2026

Neueröffnung der HOKO

Modernisierte Sonderisolierstation wieder in Betrieb

Lungenpest, Ebola oder unbekannte neue Erreger, die schwere Krankheiten mit oft hohen Sterblichkeitsraten auslösen: Für Krankheiten durch hochpathogene Erreger, sogenannte „high consequence infectious diseases“ (HCID), stehen in Deutschland insgesamt sieben Sonderisolierstationen (SIS) bereit. In der München Klinik Schwabing steht die einzige solche SIS in Bayern, die nach einer umfassenden Modernisierung nun wieder einsatzbereit ist.

Die Station erfüllt höchste Sicherheitsstandards und besitzt als Behandlungszentrum spezialisierte Kompetenzen zur Versorgung von Patient*innen mit potentiell lebensbedrohlichen, ansteckenden Krankheiten mit besonderer Tragweite für das Behandlungspersonal und die öffentliche Gesundheit.

Was wurde modernisiert?

Die baulichen Maßnahmen betrafen insbesondere die Belange einer hochkomplexen Klimatechnik mit Unterdruck in der Behandlungseinheit und mehrfachem Filtersystem der Abluft, einer Zutrittsbeschränkung durch Schleusen sowie einer hochmodernen Einheit zur sicheren Dekontamination des eingesetzten Personals.

Wer wird auf einer SIS behandelt?

Nicht alle ansteckenden Krankheiten sind „gleich ansteckend“. Die gängigen infektiösen Erkrankungen, wie Influenza, Covid-19 und Tuberkulose, aber auch seltene Tropenerkrankungen werden in der München Klinik allesamt in der spezialisierten Hauptabteilung für Infektiologie behandelt. Die SIS wird nur für HCID-Fälle (i.d.R. höchste Risikostufe IV) vorgehalten, die nicht auf einer gewöhnlichen Infektionsstation behandelt werden können. Hierzu zählen Erkrankungen wie Lungenpest, Ebola-, Lassa- und Krim-Kongo-Fieber sowie andere seltene Infektionen. Wenn notwendig, kann die Station binnen weniger Stunden aktiviert werden.

Ab 2028 in den Händen der Unikliniken

Die Vorhaltung einer solchen Spezialstation ist Länderaufgabe – und die kommunale München Klinik Schwabing erfüllt sie seit Jahrzehnten für den Freistaat. Perspektivisch wird der Betrieb der SIS ab 2028 an die beiden Münchner Universitätskliniken der LMU und TUM übergehen. In Vorbereitung auf den Übergang wurde bereits 2025 damit begonnen, neben dem Personal aus der München Klinik, intensivmedizinisch versiertes Personal von TUM und LMU für den Betrieb der SIS zu schulen und zu integrieren. Insgesamt halten die drei Institutionen nun einhundert geschulte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor, die zu jeder Zeit im Bedarfsfall institutionsübergreifend unter fachlicher Leitung der Infektiologie der München Klinik auf der SIS eingesetzt werden können.

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