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Aktuelle Mitteilung der München Klinik

Meldung
18.05.202212:33 Uhr

Gute Pflege braucht gute Ausbildung

Pflege-Auszubildende der München Klinik diskutieren mit Münchens 3. Bürgermeisterin Verena Dietl

Die München Klinik berichtet aktuell und in den kommenden Wochen in seriellem Format darüber, was sich im Kleinen und Großen für die Pflege in der München Klinik bereits ändert und langfristig für das deutsche Pflegewesen in Politik und Wahrnehmung ändern muss. In Teil 3 richtet die München Klinik ihre Forderungen an die Politik. Die vorangegangenen Teile finden Sie hier im Pressebereich der München Klinik.

Sie sind die Pflegefachfrauen und -männer von morgen. 22 Auszubildende trafen am 17. Mai mit der Bürgermeisterin der Landeshauptstadt München, Verena Dietl, zusammen. Im Zentrum der Diskussion stand die Frage, was München tun kann, um die Pflege-Ausbildung für junge Menschen noch attraktiver zu machen.

München, 18. Mai 2022. Bürgermeisterin Verena Dietl begrüßte die Pflege-Azubis und sagte: „Die Landeshauptstadt München freut sich, dass Sie die Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner sind, welche die Gesundheitsversorgung für die Bürger*innen zukünftig aktiv gestalten. Bereits in der ersten Sitzung des von der LHM unter meiner Leitung einberufenen Lenkungskreis Pflege wurde das Thema Pflegeausbildung als wichtiges Thema identifiziert. Mir ist es daher wichtig, mich unmittelbar mit Auszubildenden dazu auszutauschen. Was motiviert für diese Ausbildung und den Beruf in der Pflege? Wo sind Verbesserungen erforderlich?“ Im Fokus standen für Bürgermeisterin Dietl Themen, bei denen die Kommune einen unmittelbaren Beitrag zur Verbesserung der Ausbildungsbedingungen leisten kann.

Darüber wurde lange und engagiert im kleinen Rathaussaal diskutiert. Die Auszubildenden stellten vor, wo es aus ihrer Perspektive noch Verbesserungsbedarf in der Ausbildung gibt. Ein Schwerpunkt war das Thema Praxisanleitung bei den Einsätzen auf den Stationen. Hier hat die München Klinik mit der Freistellung von Praxisanleiter*innen einen wichtigen Schritt getan. Aus Sicht der Auszubildenden besteht aber weiterer Handlungsbedarf bspw. hinsichtlich der Freistellung und Bezahlung der Praxisanleitung. Geschäftsführerin Susanne Diefenthal erklärt: „Die München Klinik ist davon überzeugt, dass eine gute Anleitung nicht „nebenher“ funktioniert und eine konkrete zeitliche Freistellung notwendig ist. Deswegen hat die München Klinik ihr Praxisanleitungskonzept erweitert und Kapazitäten weit über die gesetzlich geforderten Maß hinaus mit bis zu 34 Vollzeitstellen geschaffen.“

Sozialpädagog*innen unterstützen

Die Landeshauptstadt München unterstützt bereits die Pflege-Ausbildung in der München Klinik aktiv. So wurden Stellen für sozialpädagogische Begleitung und Beratung geschaffen. Diese „Ausbildungscoaches“ beraten bei sozialen Herausforderungen und unterstützen die Auszubildenden dabei, wie man den anspruchsvollen Lernstoff gut strukturieren und sich auf die Prüfungen vorbereitet. Im letzten Jahr konnte die München Klinik Akademie 94 Auszubildende erfolgreich in das Berufsleben verabschieden. Sie arbeiten jetzt in der München Klinik und an anderen Kliniken in München und Umgebung.

Rahmenbedingungen müssen stimmen, um Pflegenden im Beruf zu halten
Wie gelingt es, Pflegende auch nach der Ausbildung langfristig im Beruf zu halten? Hier diskutierten die jungen Pflegenden engagiert mit und brachten Forderungen wie flexiblere Dienstpläne, mehr familienfreundliche Angebote und eine höhere Bezahlung ein. Für die jungen Menschen stellen zudem die teuren Lebenshaltungskosten und der fehlende Wohnraum während und nach der Ausbildung in München eine Herausforderung dar. Verena Dietl sagte: „Wir müssen Pflegende im Beruf halten, ausgeschiedene Fachkräfte zurückgewinnen und Nachwuchs für die Ausbildung gewinnen. Hierfür müssen aber die Rahmenbedingungen stimmen und dürfen wichtige strukturelle Anpassungen nicht weiter auf die lange Bank geschoben werden. Ich kann mich des Eindrucks nicht verwehren, dass dies trotz Applaus in der Pandemie und nicht betreibbaren, dringend erforderlichen Klinikbetten noch nicht bei allen Verantwortlichen präsent genug ist.“

Die München Klinik setzt aktuell neue Maßnahmen und Projekte im Pflegebereich um und berichtet dazu in den kommenden Wochen ausführlich. Bereits veröffentlichte Meldungen finden Sie hier. Die weiteren Themen aus dieser Pflegeserie folgen im Wochentakt in Form von Presseinformationen. Auch auf den klinikeigenen Social-Media-Kanälen stellt sie begleitend ab Mai die Professionalität des Pflegeberufs in den Fokus und zeigt in spannenden Insights, was Pflege wirklich (aus-)macht.

Die München Klinik ist mit Kliniken in Bogenhausen, Harlaching, Neuperlach, Schwabing und Europas größter Hautklinik in der Thalkirchner Straße Deutschlands zweitgrößte kommunale Klinik und der größte und wichtigste Gesundheitsversorger der Landeshauptstadt München. Die München Klinik bietet als starker Klinikverbund Diagnostik und Therapie für alle Erkrankungen in München und im Umland und genießt deutschlandweit einen ausgezeichneten Ruf – mit innovativer und hoch spezialisierter Medizin und Pflege und gleichzeitig als erster Ansprechpartner für die medizinische Grundversorgung. Rund 135 000 Menschen lassen sich hier im Schnitt pro Jahr stationär und teilstationär behandeln. Mit jährlich über 6000 Geburten kommen hier deutschlandweit die meisten Babys zur Welt. Auch in der Notfallmedizin ist die München Klinik die Nummer 1 der Stadt: Bis zu 160 000 Menschen werden jedes Jahr in den vier Notfallzentren aufgenommen – das entspricht rund einem Drittel aller Notfälle der Landeshauptstadt. Die Kliniken sind entweder Lehrkrankenhaus der Ludwig-Maximilians-Universität oder der Technischen Universität München. Die hauseigene Pflege-Akademie ist mit rund 500 Ausbildungsplätzen die größte Bildungseinrichtung im Pflegebereich in Bayern. Als gemeinnütziger Verbund finden in der München Klinik Daseinsvorsorge und herausragende Medizin zusammen und stellen das Gemeinwohl in den Vordergrund: Über die medizinisch-pflegerische Versorgung hinaus gibt es großen Bedarf, der vom Gesundheitssystem nicht refinanziert wird – wie etwa das Spielzimmer für Geschwisterkinder. Und auch die Mitarbeitenden aus Medizin und Pflege, die sich mit ihrer täglichen Arbeit für die Gesundheitsversorgung Münchens einsetzen, können von Zuwendungen in Form von Spenden profitieren – beispielsweise durch die Finanzierung von zusätzlichem Wohnraum. Dafür zählt jeder Euro.

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Bildnachweis: Landeshauptstadt München.

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Bildnachweis: Klaus Krischock.

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