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Aktuelle Mitteilung der München Klinik

Meldung
29.01.202612:33 Uhr

Neurologische Frührehabilitation in Harlaching wächst

Mehr Raum und Expertise für die Rückkehr zurück ins Leben

München, 29. Januar 2026. In der Neurologischen Frührehabilitation der München Klinik (MüK) Harlaching werden Menschen nach einem Schlaganfall, aber beispielsweise auch mit einem Schädel-Hirn-Trauma oder einer Critical Illness Polyneuropathie (CIP) spezialisiert versorgt. Ein interdisziplinäres Team aus Medizin, Therapie und Pflege bringt die Patientinnen und Patienten oft über mehrere Monate zurück ins Leben. Für den Klinik-Neubau, der im Sommer in Betrieb geht, ist eine Erweiterung dieser Expertise geplant – im Einklang mit dem Medizinkonzept MüK 20++, das die Behandlung von komplexen Fällen in großen Zentren mit spezialisierter Expertise vorsieht. Die Bettenerweiterung ist nun vorzeitig im Bestandsgebäude baulich umgesetzt worden, wodurch Patient*innen und Personal bereits seit Anfang Januar von der größeren Station profitieren.

Mehr Angebot für Patient*innen, eine Entlastung für die Intensivbereiche
Das Team kann jetzt 28 statt bisher 20 Patient*innen bei der Rückkehr zurück in ein möglichst selbstständiges Leben unterstützen. Für die vorgezogene Erweiterung der Station bereits im Bestand sprachen viele Vorteile: mehr Patient*innen können schon früher von der Stroke Unit oder einer anderen Intensivstation in die rehabilitative Umgebung wechseln. Das unterstützt die Patient*innen und entlastet die Intensivstationen. „Unsere Gesellschaft wird älter und durch Fortschritte in der Akuttherapie ist ein Anstieg des Bedarfs an Frühreha-Kapazitäten in den nächsten Jahren zu erwarten“, erklärt die zuständige Oberärztin Dr. Heike Kneifel. Auch Chefärztin Dr. Elisabeth Frank ist stolz darauf, dass dieser Umbau im Haus D des Harlachinger Bestandsbaus mit kleinem Budget, großer Teamunterstützung und in Rekordzeit möglich war. Und sie rechnet vor: „Wenn wir nur zwei Patienten zusätzlich behandeln, sind die Umbaukosten schon refinanziert.“ Mit der Erweiterung ist auch ein Personalaufbau verbunden – und ein Testlauf für den Neubau. Jetzt kann das Team ausprobieren, was dann im Neubau ab Sommer funktionieren soll: „Wir können jetzt in bekannten Räumen testen, wie wir im größeren Team Patient*innen versorgen“, sagt Julia Sirtl aus der Logopädie.

Neue Prozesse und Arbeitsweisen
Es geht Chefärztin Dr. Elisabeth Frank auch um neue Abläufe und Personalkonzepte. „Es braucht andere Abstimmungswege und Prozesse auch für den Neubau“, so Dr. Elisabeth Frank. Denn die Anforderungen an die Frührehabilitation haben sich geändert: Es muss mehr dokumentiert und im größeren Team auch mehr organisiert werden. Dazu soll es künftig eine*n Rehamanager*in geben, welche*r die Therapien auf der Station steuert. Bereits umgesetzt sind der neue Pflegestützpunkt und für medizinisch-administrative Aufgaben werden gerade Medizinische Fachangestellte gesucht.

Erste Schritte und der erste alkoholfreie Sekt
Gerade Patient*innen mit einer komplexen Krankheitsgeschichte profitieren von der spezialisierten Expertise des erfahrenen MüK-Teams. Patient*innen wie Anna H.* (Name geändert), die mit Unterstützung mittlerweile wieder aus dem Rollstuhl aufstehen kann. Wenige Schritte gehen? Bringt Anna H.* noch außer Atem, lässt sie aber strahlen. Störender Zugang am Hals für die Trachealkanüle? Darauf kann sie bald auch verzichten. Solche Fortschritte bei Menschen mit schweren neurologischen Erkrankungen setzen MüK-Expertise und genug Therapie-Angebote voraus. Und mehr spezialisierte Mitarbeitende wie den Physiotherapeuten Marcel Wersching und die Klinische Linguistin Julia Sirtl, die mit der Patientin sehr intensiv in der Schlucktherapie gearbeitet hat.

Mitte Januar hat das Team die Erweiterung gefeiert. Eine hat es sich nicht nehmen lassen, mit dabei zu sein und einen alkoholfreien Sekt zu trinken: die Patientin Anna H*. Natürlich erst, als ihre Logopädin sichergestellt hatte, dass Frau H. nicht mehr angedickte Flüssigkeiten trinken muss. Frau H. fühlte sich im großen Trubel sichtlich wohl – auch ein Zeichen, welche Fortschritte sie in der Neurologischen Frühreha gemacht hat.

Die München Klinik (MüK) ist mit ihren Standorten in Bogenhausen, Harlaching, Neuperlach, Schwabing und Europas größter Hautklinik in der Thalkirchner Straße Deutschlands zweitgrößte kommunale Klinik und der größte und wichtigste Gesundheitsversorger der Landeshauptstadt München. Rund 8000 Mitarbeitende setzen sich „JEDEN TAG für JEDES LEBEN“ ein. Die München Klinik bietet Diagnostik und Therapie für alle Erkrankungen in München und im Umland und genießt deutschlandweit einen ausgezeichneten Ruf – mit innovativer und hoch spezialisierter Medizin und Pflege und gleichzeitig als erste Ansprechpartnerin für die medizinische Grundversorgung. Rund 110 000 Menschen lassen sich hier im Schnitt pro Jahr stationär und teilstationär behandeln. Mit jährlich rund 6000 Geburten kommen hier deutschlandweit die meisten Babys zur Welt. Auch in der Notfallmedizin ist die München Klinik die Nummer 1 der Stadt: Über 130 000 Menschen werden jedes Jahr in den vier Notfallzentren aufgenommen – das entspricht rund einem Drittel aller Notfälle der Landeshauptstadt. Im Rahmen des Zukunftskonzeptes MüK 20++ und unter dem Leitgedanken „Medizin führt“ stellt sich die MüK als DIE Gesundheitsversorgerin der Stadt zukunftsfähig auf und investiert in eine moderne Infrastruktur und Digitalisierung. Die Standorte sind entweder Lehrkrankenhaus der Ludwig-Maximilians-Universität oder der Technischen Universität München. Der eigene Bildungscampus ist mit rund 500 Ausbildungsplätzen die größte Bildungseinrichtung im Pflegebereich in Bayern. Als gemeinnütziges Krankenhaus  finden in der München Klinik Daseinsvorsorge und herausragende Medizin zusammen und stellen das Gemeinwohl in den Vordergrund: Patient*innen, deren Angehörige und die Mitarbeitenden aus Medizin und Pflege, die sich mit ihrer täglichen Arbeit für die Gesundheitsversorgung Münchens einsetzen, können von Zuwendungen in Form von Spenden profitieren – beispielsweise durch die Finanzierung von Spielzimmern für Geschwisterkinder, Erholungsmöglichkeiten und Fortbildungen. Dafür zählt jeder Euro.

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Von links nach rechts: Klinische Linguistin Julia Sirtl, Physiotherapeut Marcel Wersching und Chefärztin Dr. Elisabeth Frank mit Patientin Anna H* in den erweiterten Räumlichkeiten der Neurologischen Frührehabilitation im Harlachinger Bestandsbau. Bildnachweis: München Klinik.

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Dank der spezialisierten Therapie kann die Patientin wieder einige Schritte selbst gehen. Bildnachweis: München Klinik.

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