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Aktuelle Mitteilung der München Klinik

Meldung
15.07.202112:33 Uhr

Bürgermeisterin Verena Dietl informierte sich über Versorgung von Kindern und Jugendlichen sowie den Impffortschritt im Schwabinger Impfzelt

Besuch in der München Klinik Schwabing

München, 15. Juli 2021. Bürgermeisterin Verena Dietl besuchte am Mittwoch (14. 07.), die München Klinik Schwabing. Seit 17 Monaten nimmt das Krankenhaus mit eigener Hauptabteilung für Infektiologie eine außerordentliche Rolle in der Pandemie-Versorgung ein. Bis heute hat die München Klinik i rund 2700 Covid-19-Patienten versorgt, davon die meisten am Standort Schwabing. Betroffen von der Pandemie und ihren Folgen sind auch Kinder und Jugendliche – ihre Situation stand im Mittelpunkt des Besuchs.

Bürgermeisterin Dietl wurde von Geschäftsführer Dr. Axel Fischer und dem Ärztlichen Klinikleiter Dr. Christian Unzicker in Empfang genommen und machte sich bei einem Rundgang durch die Klinik im Rahmen von ausführlichen Gesprächen mit den Mitarbeitenden der betreffenden Fachbereiche ein umfassendes Bild von der Versorgung innerhalb und fernab der Pandemie. Im Fokus standen auch die fortlaufenden Impfungen im eigens installierten Impfzelt, in dem neben Impfungen für die Mitarbeitenden der München Klinik seit einigen Wochen auch Impfungen für Beschäftigte der Landeshauptstadt München durchgeführt werden.

Kinder und Jugendliche belastet die Pandemie in besonderem Maße

Bei einer Führung durch die Klinik für Kinder- und Jugendpsychosomatik gaben Chefärztin Sigrid Aberl und die Leitende Oberärztin Dr. Petra Sobanski einen Einblick in das umfassende stationäre Versorgungsspektrum mit Schwerpunkten in der Therapie von Fütterungsstörungen bei Kleinkindern, Essstörungen sowie anderen psychosomatischen Erkrankungen bei Jugendlichen, wie z.B. Ängste und Depressionen. „Mit der Pandemie einhergehende Stressfaktoren, wie z.B. die soziale Isolation oder Ängste um nahe Angehörige oder sich selbst. Diese haben bei jungen Menschen bestehende psychische Symptome verstärkt oder neue ausgelöst. Wir blicken auf einen großen therapeutischen, aber auch psychosozialen Unterstützungsbedarf für seelisch kranke Kinder und Jugendliche, die in der Pandemie nicht hinten runterfallen dürfen“, sagt Chefärztin Sigrid Aberl. In einem anschließenden Fachgespräch informierte sich Bürgermeisterin Dietl über die aktuellen Herausforderungen in der Versorgung dieser Kinder und Jugendlichen. „Die Kinderklinik Schwabing ist über die Grenzen Münchens bekannt für ihre Expertise in der Versorgung von Kindern und Jugendlichen – in der Pandemie zeigt sich einmal mehr, welche große Bedeutung insbesondere die psychosomatische Versorgungsstruktur hat, denn Kinder und Jugendliche sind von der Pandemie in besonderem Maße belastet. Mir ist es ein persönliches Anliegen, die Versorgungsangebote in diesem Bereich gezielt zu stärken, denn die Folgen der Pandemie werden uns langfristig begleiten und sind heute noch kaum absehbar“, so Bürgermeisterin Verena Dietl.

Knapp 14 000-mal wurde im Schwabinger Impfzelt schon „gepikst“

Die nächste Station führte die Delegation in das Schwabinger Impfzelt, wo am 29. Dezember 2020 mit Dr. Wolfgang Guggemos, Leitender Oberarzt der Infektiologie der München Klinik Schwabing, einer der Corona-Pioniere den ersten Piks erhalten hatte. Seitdem wurden bis heute mehr als 14 000 Impfungen im Impfzelt durchgeführt – damit haben viele Mitarbeitende der München Klinik bereits einen vollständigen Impfschutz. Seit einigen Wochen führt das Schwabinger Impfzelt zudem Impfungen für die Landeshauptstadt durch und impft städtische Beschäftigte. Dr. Steffen Amann, Leiter des Impfzelts und Chefapotheker der München Klinik, freut sich, dass die Impfaktion gut ankommt, und erklärte die Abläufe im Impfzelt vom internen Anmeldeprozess über die Landeshauptstadt München bis zur Spritze in den Arm. Aus der Perspektive der München Klinik sagt Dr. Axel Fischer, Vorsitzender der Geschäftsführung: „Wir hoffen nach drei herausfordernden Pandemie-Wellen, dass die Zahl der Covid-19-Patienten, die schwer erkranken und im Krankenhaus versorgt werden müssen, im Herbst niedrig gehalten werden kann. Dafür ist der Impffortschritt im Sommer entscheidend, und gerne unterstützen wir die Stadt München mit unseren etablierten Strukturen, wo wir können. Ein besonderer Dank geht an das engagierte Team aus unserem Impfzelt. Seit vielen Monaten leisten hier hoch motivierte Kolleginnen und Kollegen Extraschichten und wickeln vom Empfang über die Organisation bis hin zum Aufziehen der Impfdosen alles hochprofessionell ab.“

Zu guter Letzt informierte sich die Bürgermeisterin über die Lage der Bettenhäuser 1 und 2 in Schwabing. Hier plant die Landeshauptstadt München den Ausbau und die Schaffung von 132 bezahlbaren Wohnungen für Pflegepersonal der München Klinik und des Münchenstift.

 

Die München Klinik ist mit Kliniken in Bogenhausen, Harlaching, Neuperlach, Schwabing und Europas größter Hautklinik in der Thalkirchner Straße Deutschlands zweitgrößte kommunale Klinik und der größte und wichtigste Gesundheitsversorger der Landeshauptstadt München. Die München Klinik bietet als starker Klinikverbund Diagnostik und Therapie für alle Erkrankungen in München und im Umland und genießt deutschlandweit einen ausgezeichneten Ruf – mit innovativer und hoch spezialisierter Medizin und Pflege und gleichzeitig als erster Ansprechpartner für die medizinische Grundversorgung. Rund 135 000 Menschen lassen sich hier im Schnitt pro Jahr stationär und teilstationär behandeln. Mit jährlich über 6000 Geburten kommen hier deutschlandweit die meisten Babys zur Welt. Auch in der Notfallmedizin ist die München Klinik die Nummer 1 der Stadt: Bis zu 160 000 Menschen werden jedes Jahr in den vier Notfallzentren aufgenommen – das entspricht rund einem Drittel aller Notfälle der Landeshauptstadt. Die Kliniken sind entweder Lehrkrankenhaus der Ludwig-Maximilians-Universität oder der Technischen Universität München. Die hauseigene Pflege-Akademie ist mit rund 500 Ausbildungsplätzen die größte Bildungseinrichtung im Pflegebereich in Bayern. Als gemeinnütziger Verbund finden in der München Klinik Daseinsvorsorge und herausragende Medizin zusammen und stellen das Gemeinwohl in den Vordergrund: Über die medizinisch-pflegerische Versorgung hinaus gibt es großen Bedarf, der vom Gesundheitssystem nicht refinanziert wird – wie etwa das Spielzimmer für Geschwisterkinder. Und auch die Mitarbeitenden aus Medizin und Pflege, die sich mit ihrer täglichen Arbeit für die Gesundheitsversorgung Münchens einsetzen, können von Zuwendungen in Form von Spenden profitieren – beispielsweise durch die Finanzierung von zusätzlichem Wohnraum. Dafür zählt jeder Euro.

 

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Bürgermeisterin Verena Dietl informierte sich im Impfzelt der München Klinik Schwabing über die Impfungen der Beschäftigten der Landeshauptstadt München – im Bild (v.l.) Dr. Christian Unzicker (Ärztliche Klinikleitung) Chefapotheker Dr. Steffen Amann (Leitung Impfzelt), Bürgermeisterin Verena Dietl und Dr. Axel Fischer (Vorsitzender der Geschäftsführung). Bildnachweis: München Klinik.

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