Aktuelle Mitteilung der München Klinik

Neuigkeit
03.02.201712:33 Uhr

Bunte Schüler-Kunst für kahle Klinikflure im Lungenkrebszentrum

München, 03. Februar 2017. Am Freitag, 03. Februar, wurde in der München Klinik Bogenhausen eine besondere Ausstellung eröffnet. Dass Kunst auch heilen hilft, ist ein Aspekt dabei. In diesem Fall führt die Kunst Menschen zusammen und lädt ein, sich mit dem Leben und Gesundheit zu beschäftigen.

Die Idee dahinter entstand ein knappes Jahr zuvor. Es ging darum, für Lungenpatienten ein möglichst angenehmes Umfeld für den viele Wochen andauernden Klinikaufenthalt zu schaffen. Dr. Jonas Hartung, Arzt innerhalb der Bogenhausener Pneumologie und ehemaliger Schüler des Wilhelm-Hausenstein-Gymnasiums, schrieb dazu seine ehemalige Schule an. Seine Idee: Schüler malen im Kunstunterricht Bilder für die Patienten, die bei der Genesung unterstützen sollen. So beschäftigen sie sich künstlerisch und gleichzeitig mit essentiellen Lebensfragen, die im Krankenhaus für Mitarbeiter und Patienten täglich eine Rolle spielen. Die Bilder werden regelmäßig für die Patienten auf der Station ausgestellt und im Gegenzug sollen Mediziner die Schulklassen der jungen Künstler aus den verschiedenen Jahrgangsstufen besuchen. Vor Ort bringen die Ärzte den Schülern in Präventionsveranstaltungen und Vorträgen nahe, welche Rolle beispielsweise das Rauchen bei den Lungenerkrankten spielt, für die die Schüler helfende Bilder gemalt haben.

Den offiziellen Auftakt dieses spannenden und engagierten Brückenschlags zwischen Schule und Klinik war die Eröffnung der ersten Bilder-Ausstellung in der München Klinik Bogenhausen am 3. Februar. Gemeinsam mit ihrer Kunstlehrerin Sandra Matthäus besuchten die 30 jungen Künstler „ihre“ Bilder und lernten die Patienten auf der Lungenkrebsstation des Klinikums kennen. Vor Ort würdigten Klinikleiterin Astrid Göttlicher und Chefarzt des Lungenkrebszentrums, Prof. Joachim Meyer, das besondere Engagement der Schülerinnen und Schüler. Kunstpädagogin Sandra Matthäus erzählt von der künstlerischen Befassung und den Gedanken der Beteiligten: „Heute sagen die Schüler rückblickend, dass sie sehr stolz sind, dass ihre Arbeit Teil der Ausstellung ist. Sie hoffen, dass es den Menschen hilft, die schwere Zeit gut zu überstehen, vielleicht auch gesund zu werden oder durch ihre Bilder inspiriert, auf andere Gedanken zu kommen. Die Schülerinnen und Schüler freuen sich, dass ihre Kunstwerke ausgewählt wurden und den kranken Menschen die schwere Zeit etwas angenehmer gestalten, sie vielleicht auch Hoffnung und Licht geben. Aber sie hoffen auch, dass ihre Kunstwerke gefallen und das Krankenhaus mit Leben füllen. Manche Schülerinnen fühlen sich auch wie „kleine“ – sind doch aber „große“ – Helden, weil sie anderen etwas Gutes geben. Sie hoffen auch, dass sie etwas von dem gegeben haben, was das Leben ausmacht und was uns gefällt: Freude, Hoffnung, Licht, Zuversicht, Farbe, auch nachdenkliche Momente und Muße!“ In den kommenden Monaten sollen die ersten Besuche der Ärzte in der Schule folgen und weitere Bilder für die nächste Ausstellung sind bereits in Planung im Kunstunterricht.

Mit seinen fünf Standorten in Bogenhausen, Harlaching, Neuperlach, Schwabing und der Thalkirchner Straße sowie dem medizinischen Dienstleistungszentrum Medizet bietet die München Klinik eine umfassende Gesundheitsversorgung auf höchstem medizinischen und pflegerischen Niveau. Jährlich lassen sich hier rund 140.000 Menschen stationär und teilstationär behandeln – aus München, der Region und der ganzen Welt. Auch in der Notfallmedizin ist Deutschlands zweitgrößtes, kommunales Klinikunternehmen die Nr. 1: Rund 170.000 Menschen werden jedes Jahr in den vier Notfallzentren aufgenommen – das entspricht über 40 Prozent aller Notfälle der Landeshauptstadt. Die Kliniken sind entweder Lehrkrankenhaus der Ludwig-Maximilians-Universität oder der Technischen Universität München. In den über 60 Fachabteilungen gibt es zudem zahlreiche interessante Einsatzmöglichkeiten. Die hauseigene Akademie bietet vielfältige Einstiegs- und Entwicklungsperspektiven und verantwortet die aktive Nachwuchssicherung. Mit rund 500 Ausbildungsplätzen jährlich ist sie die größte Bildungseinrichtung im Pflegebereich in Bayern.

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Stolz auf das Projekt und der Kunst zugewandt (v.l.): Kunstpädagogin Sandra Matthäus mit Schulleiter Wolfgang Hansjakob, Schülern, Chefarzt Prof. Joachim Meyer, Dr. Jonas Hartung und Klinikleiterin Astrid Göttlicher. Bildquelle: Klaus Krischock, München Klinik

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Stolz auf das Projekt und der Kunst zugewandt (v.l.): Kunstpädagogin Sandra Matthäus mit Schulleiter Wolfgang Hansjakob, Schülern, Chefarzt Prof. Joachim Meyer, Dr. Jonas Hartung und Klinikleiterin Astrid Göttlicher. Bildquelle: Klaus Krischock, München Klinik

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Die jungen Künstler aus de Wilhelm-Hausenstein Gymnasium mit ihren Bildern. Bildquelle: Klaus Krischock, München Klinik

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Die jungen Künstler aus de Wilhelm-Hausenstein Gymnasium mit ihren Bildern. Bildquelle: Klaus Krischock, München Klinik

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