Aktuelle Mitteilung der München Klinik

Neuigkeit
12.12.201606:48 Uhr

Gendermedizin: Relevanz für die Klinische Versorgung

Die München Klinik will Geschlechterperspektiven verstärkt in der klinischen Versorgung berücksichtigen

München, 12. Dezember 2016. Ob der Patient eine Frau oder ein Mann ist, hat Folgen für die Therapie. Mit diesen geschlechtsspezifischen Behandlungsunterschieden beschäftigt sich die Gendermedizin – und Mitte November auch ein Symposium, zu dem die München Klinik eingeladen hatte. Es stand unter dem Titel „Geschlechterperspektive in die klinische Versorgung – Nutzen für alle“. „Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmern waren sich einig. Es geht um gelebte Patientenorientierung in der Regelversorgung, die auf den Erkenntnissen der Gendermedizin aufbaut“, so beschreibt Dr. Thomas Krössin, Medizinischer Geschäftsführer der München Klinik, die Ergebnisse des Symposiums.

Wenn die Medizin eine differenziertere Perspektive einnimmt, dient das beiden Geschlechtern. Eine größere Zielgenauigkeit in Diagnostik und Therapie kann helfen, Kosten zu sparen und Unter- bzw. Fehlversorgung zu vermeiden. Das Publikum diskutierte mit renommierten Referentinnen – darunter Prof. Dr. Gabriele Kaczmarczyk, Vorstandsfrau der Deutschen Gesellschaft für geschlechtsspezifische Medizin (DGesGM), und Prof. Dr. Dr. Bettina Pfleiderer, Präsidentin des Weltärztinnenbundes – wie Versorgungs- und Behandlungsleitlinien, Geschlechtsunterschiede noch systematischer berücksichtigen können.

Die Veranstaltung will zudem nachhaltige Wirkung für Münchner Patientinnen und Patienten entfalten. Die Workshop-Ergebnisse sind die Grundlage für weitere Initiativen in der Praxis. Die Angebote, die die München Klinik plant, reichen von der Ausbildung in der Gendermedizin für Medizin-Studentinnen und Studenten im Praktischen Jahr über Schulungen für alle Berufsgruppen bis hin zur Einbeziehung von geschlechterspezifischen Aspekten in Fachveranstaltungen mit niedergelassenen Haus- und Fachärzten. In der klinischen Patientenversorgung soll die Gendermedizin künftig noch stärker berücksichtigt werden – von der Anpassung des Anamnesegesprächs bis zu neuen Angeboten wie z.B. einer Jungensprechstunde in der Urologie. Zudem wird in einem Projekt die elektronische Dokumentation der Arzneimitteltherapie eingeführt. Das System soll Ärztinnen und Ärzte bei Verordnung gezielt auf geschlechtsspezifische Aspekte sowie Dosierungsunterschiede von Arzneimitteln aufmerksam machen. 

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Die Referentinnen und Referenten beim Gendermedizin-Symposium der München Klinik – darunter Prof. Dr. Gabriele Kaczmarczyk, Vorstand der Deutschen Gesellschaft für geschlechtsspezifische Medizin (Mitte) und Prof. Dr. Dr. Bettina Pfleiderer, Präsidentin des Weltärztinnenbundes (3.v.l.)
(Bild: München Klinik)

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