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Aktuelle Mitteilung der München Klinik

Meldung
28.11.202012:33 Uhr

Harlaching als erste Herzinsuffizienz-Schwerpunktklinik in München zertifiziert

München, 28. November 2020. Patienten mit Herzinsuffizienz benötigen eine umfangreiche stationäre Diagnostik und Therapie. Als erstes Krankenhaus in München wurde die München Klinik Harlaching als Herzinsuffizienz-Schwerpunktklinik zertifiziert.

Herzinsuffizienz ist eine Erkrankung des höheren Lebensalters. Angesichts des demografischen Wandels ist es deshalb wichtig, in München entsprechende qualifizierte Behandlungsmöglichkeiten anzubieten. Unter Leitung der Klinik für Kardiologie und internistische Intensivmedizin fand im Herbst die Zertifizierung der München Klinik Harlaching als Herzinsuffizienz-Schwerpunktklinik nach den Kriterien der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) statt.

Besonderes Lob gab es von den Prüfern für die interdisziplinäre Zusammenarbeit sowie für das umfassende Leistungsangebot. „Damit sind wir die erste Klinik in München, die sich erfolgreich als Herzinsuffizienz-Schwerpunktklinik zertifiziert hat“, betont Prof. Dr. med. Harald Kühl, Chefarzt der Klinik für Kardiologie und internistische Intensivmedizin. Professor Kühl erklärt, dass gerade im letzten Jahrzehnt die Fortschritte in der Herzmedizin zur steigenden Bedeutung der Herzinsuffizienz beigetragen haben. Durch moderne pharmakologische und interventionelle Therapien hat sich die Prognose deutlich verbessert. Gerade aufgrund der häufigen Komorbiditäten ist die interdisziplinäre Zusammenarbeit bei diesen Patientinnen und Patienten wichtig. Zudem ist eine enge Verzahnung von ambulanter und stationärer Versorgung notwendig.

Umfassende, zertifizierte Versorgung von Herzerkrankungen

Der Dreiklang aus Chest Pain Unit, Cardiac Arrest Center und Herzinsuffizienz-Schwerpunktklinik zeichnet die München Klinik Harlaching aus und ist ein besonderes Qualitätsmerkmal. Schwerpunkte der Klinik sind hochkomplexe Eingriffe an den Herzklappen und die interventionelle Behandlung von Herzrhythmusstörungen. Es wurden bereits über 250 Eingriffe an der Mitralklappe (Mitral-Clipping) und über 1000 komplexe Verödungen von Herzrhythmusstörungen (Ablationen) durchgeführt. Auch die Medizintechnik ist mit der Einrichtung eines neuen, hochmodernen Herzkatheterlabors, das speziell für die Behandlung von Herzrhythmusstörungen und Herzklappenerkrankungen ausgestattet wurde, auf den modernsten Stand gebracht worden. Hiervon werden Patienten mit Herzinsuffizienz besonders profitieren.

 

 

Die München Klinik ist mit Kliniken in Bogenhausen, Harlaching, Neuperlach, Schwabing und Europas größter Hautklinik in der Thalkirchner Straße Deutschlands zweitgrößte kommunale Klinik und der größte und wichtigste Gesundheitsversorger der Landeshauptstadt München. Die München Klinik bietet als starker Klinikverbund Diagnostik und Therapie für alle Erkrankungen in München und im Umland und genießt deutschlandweit einen ausgezeichneten Ruf – mit innovativer und hochspezialisierter Medizin und Pflege und gleichzeitig als erster Ansprechpartner für die medizinische Grundversorgung. Rund 135.000 Menschen lassen sich hier jährlich stationär und teilstationär behandeln. Mit jährlich über 6.000 Geburten kommen hier deutschlandweit die meisten Babys zur Welt. Auch in der Notfallmedizin ist die München Klinik die Nummer 1 der Stadt: Rund 160.000 Menschen werden jedes Jahr in den vier Notfallzentren aufgenommen – das entspricht rund ein Drittel aller Notfälle der Landeshauptstadt. Die Kliniken sind entweder Lehrkrankenhaus der Ludwig-Maximilians-Universität oder der Technischen Universität München. Die hauseigene Pflege-Akademie ist mit rund 500 Ausbildungsplätzen die größte Bildungseinrichtung im Pflegebereich in Bayern. Als gemeinnütziger Verbund finden in der München Klinik Daseinsvorsorge und herausragende Medizin zusammen und stellen das Gemeinwohl in den Vordergrund: Über die medizinisch-pflegerische Versorgung hinaus gibt es großen Bedarf, der vom Gesundheitssystem nicht refinanziert wird – wie etwa das Spielzimmer für Geschwisterkinder. Und auch die Mitarbeitenden aus Medizin und Pflege, die sich mit ihrer täglichen Arbeit für die Gesundheitsversorgung Münchens einsetzen, können von Zuwendungen in Form von Spenden profitieren – beispielsweise durch die Finanzierung von zusätzlichem Wohnraum. Dafür zählt jeder Euro.

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Prof. Dr. med. Harald Kühl, Chefarzt der Klinik für Kardiologie und internistische Intensivmedizin in der München Klinik Harlaching. Bildnachweis: München Klinik.

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