Aktuelle Mitteilung der München Klinik

Neuigkeit
25.07.201812:33 Uhr

Heiße Tage haben München fest im Griff: Gerade für Senioren kann das Wetter zur Belastung werden

PD Dr. Brigitte Buchwald-Lancaster, Expertin für Altersmedizin in der München Klinik gibt Tipps zum richtigen Umgang und Verhalten bei den anhaltend heißen und trockenen Tagen.

München, 25. Juli 2018. Der Hochsommer ist angekommen, die Thermometer halten die 30-Grad-Marke und es ist keine Abkühlung in Sicht. Die Freude darüber ist gerade bei Kindern und Jugendlichen vor dem Start der Ferien groß. Senioren aber können solche Hitzewellen zu schaffen machen. Daher ist es ratsam einige Themen an den heißen Tagen besonders zu beachten, um die Zeit unbeschwert genießen zu können. PD Dr. Brigitte Buchwald-Lancaster, Expertin für Altersmedizin in der München Klinik leitet das Zentrum für Akutgeriatrie und Frührehabilitation in der München Klinik Neuperlach und gibt Tipps für Senioren und Angehörige.

Immer ausreichend trinken
Heiße Tage machen älteren Menschen besonders zu schaffen, da die Wärmeregulierung des Körpers verändert ist. Der Wassergehalt im Körper ist deutlich geringer und das Durstempfinden weniger ausgeprägt. Aus diesen Gründen droht die Gefahr einer „Austrocknung“, der sogenannten Dehydrierung. Die Folgen können gravierend sein: von Kopfschmerzen über Schwindel, Kreislaufproblemen und Verwirrtheitszuständen bis hinzu Bewusstseinstrübungen. Um einer Dehydrierung vorzubeugen ist es deshalb unerlässlich ausreichend zu trinken. Zwei bis zu drei Liter am Tag – nicht zu kühles Mineralwasser, leichte Saftschorlen Kräuter- und Früchtetees sind ideal. Alkohol und Koffein sollten gemieden werden. Nehmen sie bei Bedarf auch Hilfestellungen zur Hand: Große Kannen zeigen ihnen wie viel sie bereits getrunken haben, Wecker können genau wie Strichlisten bei der bewussten Erinnerung an die Flüssigkeitszufuhr helfen. Achtung: Bei Patienten mit bestimmten Herz- und Nierenerkrankungen kann zu viel Flüssigkeitszufuhr schädlich sein. Sprechen Sie darüber mit ihrem Hausarzt und beachten sie die empfohlene Trinkmenge.

Wer schwitzt muss Salz nachlegen.
Es gibt besonders an heißen Tagen durch starkes Schwitzen und vermindertes trinken die Gefahr der Veränderung der „Blutsalze“ (sog. Elektrolytstörung). Müdigkeit und Mattheit sind die Folgen. Auch verzögerte Reaktionszeiten bis hin zu Verwirrtheit können auftreten. Es helfen Gemüsebrühe oder eine leichte Fleischbrühe. Beim Mineralwasser sollte zu einer natriumreichen Sorte gegriffen werden. Zusätzlich sollte auf eine leichte und vitaminreiche Ernährung an heißen Tagen geachtet werden.

Siesta statt Stress.
Vermeiden sie körperliche Anstrengung in der größten Hitzezeit und passen sie ihren Tagesablauf an die Hitze an. Verlängern sie lieber ihre Mittagspause. Sie müssen nicht auf leichte Spaziergänge, den Einkauf, ihre regelmäßigen sportlichen Aktivitäten oder die Gartenarbeit verzichten. Aber verlagern sie diese Tätigkeiten in die Abend- oder Morgenstunden. Meiden sie längere und direkte Sonneneinstrahlung und Anstrengungen bei höheren Temperaturen.

Die richtige Kleidung und regelmäßige Abkühlung hilft.
Denken sie an eine leichte, luftige Bekleidung und den entsprechenden Sonnenschutz auch auf dem Kopf. An besonders heißen Tagen können auch feuchte Umschläge, Arm- oder Fußbäder für Abkühlung sorgen.

Passen sie auch das Klima daheim an.
Halten sie Räume unter tags möglichst kühl. Dabei helfen Vorhänge, lüften gerade zu den kühleren Tageszeiten oder auch Ventilatoren, die für eine Luftzirkulation sorgen. Sollten sie Klimageräte verwenden, achten sie darauf, dass die Temperaturunterschiede nicht allzu groß sind und sie nicht direkt im Luftzug sitzen, sonst drohen Erkältungen. Schlafräume, die tagsüber abgedunkelt sind und vor dem schlafen gehen nochmals gelüftet werden, sind meist angenehm temperiert und helfen bei einem gesunden Schlaf.

Wer unter chronischen Erkrankungen leidet, sollte bei den regelmäßigen Arztbesuchen unbedingt auch das Thema „Sommerhitze“ und den richtigen individuellen Umgang mit dem behandelnden Arzt besprechen.

 

Mit seinen fünf Standorten in Bogenhausen, Harlaching, Neuperlach, Schwabing und der Thalkirchner Straße bietet die München Klinik (MK) eine umfassende Gesundheitsversorgung auf höchstem medizinischen und pflegerischen Niveau. Jährlich lassen sich hier rund 140.000 Menschen stationär und teilstationär behandeln – aus München, der Region und der ganzen Welt. Auch in der Notfallmedizin ist Deutschlands zweitgrößtes, kommunales Klinikunternehmen die Nr. 1: Rund 170.000 Menschen werden jedes Jahr in den vier Notfallzentren aufgenommen – das entspricht über 40 Prozent aller Notfälle der Landeshauptstadt. Die Kliniken sind entweder Lehrkrankenhaus der Ludwig-Maximilians-Universität oder der Technischen Universität München. Die hauseigene Akademie bietet vielfältige Einstiegs- und Entwicklungsperspektiven und verantwortet die aktive Nachwuchssicherung. Mit rund 500 Ausbildungsplätzen jährlich ist sie die größte Bildungseinrichtung im Pflegebereich in Bayern

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