Aktuelle Mitteilung der München Klinik

Neuigkeit
28.05.201912:33 Uhr

München Klinik ruft die Stadt zum Rauchfreitag auf

31.5. ist Weltnichtrauchertag

Weil schon der erste rauchfreie Tag hilft

Nach wie vor raucht ein Drittel aller Erwachsenen: Hauptursache für Krebs und gefährliche Lungenerkrankungen

München Klinik übernimmt gesellschaftliche Verantwortung mit vielen Aktionen in den Kliniken und in der Stadt – ohne erhobenen Zeigefinger

Oberbürgermeister Dieter Reiter unterstützt den Rauchfreitag – zahlreiche Aktionen auch im Rathaus

München, 28. Mai 2019. Angefangen hat es mit Rauchpräventionsunterricht eines Lungenarztes an einem benachbarten Gymnasium, da nach wie vor gerade gefährlich lange Raucherkarrieren früh im jugendlichen Alter beginnen. Die Schüler besuchten die Patienten der Lungenkrebsstation und verschönerten mit ihren Bildern die Flure - einmal war ein unheilbar kranker Patient und ehemals starker Raucher in der Schule und erzählte offen seine Geschichte - ein Gänsehautmoment. Auch in den Kliniken wurde Rauchen, die Einhaltung von Rauchverboten und die Gesundheit der Mitarbeitenden in den vergangenen Jahren ein immer wichtiger werdendes Thema: Die Raucherbereiche wurden deutlich eingeschränkt und rückten weiter weg von den Stationen, es folgten Vereinbarungen mit dem Betriebsrat zu Raucherpausen. Heute bietet das betriebliche Gesundheitsmanagement professionelle Seminare und Rauchentwöhnungskurse an.

Rauchen als wichtige Ursache für Lungenerkrankungen 
"Dass die Zahl der Lungenerkrankungen, insbesondere Krebs und COPD, deutlich geringer sein könnte ohne Tabak, ist keine Fabel. Häufig beginnen Raucher bereits als Jugendliche mit der schädlichen Inhalation, die dann Entzündungsreaktionen oder Krebs auslösen kann. Auch wenn das Rauchen nicht als ausschließliche Ursache für schwerwiegende Erkrankungen anzusehen ist, so bleibt die entscheidende negative Rolle dabei nicht wegzudiskutieren“, betont Prof. Dr. med. F. Joachim Meyer, Chefarzt des Lungenzentrums München (Bogenhausen-Harlaching) der München Klinik.
 
Das Lungenkrebsrisiko ist für Raucher definitiv am höchsten, die meisten der Betroffenen sind ehemalige oder aktive Raucher. Natürlich kann einem der Krebs auch „in den Genen liegen“ oder durch verschiedene Faktoren im Berufsleben begünstigt werden. Das Nichtrauchen lohnt sich schon deshalb, weil Krebs nicht die einzige Folgeerkrankung des Tabakkonsums ist. Allen voran steht die Chronisch Obstruktive Lungenerkrankung (COPD), die hierzulande meistens durch das Rauchen verursacht wird und in der weltweiten Liste der häufigsten Todesursachen stetig nach oben klettert. Fast jeder zweite Raucher erkrankt in seinem Leben an COPD. Die Krankheit ist nicht heilbar, das Voranschreiten kann aber im Rahmen einer gezielten Behandlung verlangsamt werden. Atemnot und der typische Raucherhusten mit Auswurf sind Symptome dieser Erkrankung. Den Patienten fällt es mit der Zeit immer schwerer zu atmen und körperlich aktiv zu sein. Einige müssen besonders sauerstoffreiche Luft einatmen, andere werden in der Nacht zu Hause über eine Maske künstlich beatmet.
In Bogenhausen und Harlaching werden in der spezialisierten Abteilung von Chefarzt Prof. Meyer jährlich über 4.000 Patienten mit Lungenkrebs, COPD und anderen Lungenerkrankungen stationär behandelt.
 
Aufruf zum Rauchfreitag mit Unterstützung des Rathauses: Weil schon der erste Tag hilft
Und weil schon der erste rauchfreie Tag für die Gesundheit förderlich ist, ruft die München Klinik den Weltnichtrauchertag am Freitag (31.5.) für München aus zum: „Rauchfreitag“, um das Thema ohne erhobenen Zeigefinger noch stärker im Bewusstsein der Bürger zu verankern und als Krankenhaus auch eine gesellschaftliche Verantwortung für die Gesundheit zu übernehmen. Raucher werden ermutigt an diesem Tag mit einem rauchfreien Tag zu beginnen.

Die Aktionen im Einzelnen: Wir gehen zu den Menschen
Das neue Magazin der München Klinik „Minga“ widmet sich ausführlich dem Thema Lunge und Atmen, mit Einblicken in eines der wenigen Lungenzentren Bayerns, einer „Geruchs-Tour“ durch München und Kabarettist Harry G. beim Sporteln in Giesing. Das Magazin gibt es online (muenchen-klinik.de/minga) und es ist in den Eingangsbereichen der München Klinik Bogenhausen, Schwabing, Neuperlach, Harlaching und der Thalkirchner Straße kostenfrei zum Mitnehmen. Auch in den Münchner Apotheken ist das Magazin verfügbar.

An den Klinikstandorten werden darüber hinaus die Raucherbereiche mit aufmerksamkeitsstarken Informationen zur Aktion bestückt. Mitarbeiter-Aktionen finden in den Restaurants mit Unterstützung der Krankenkasse statt.

Ähnliche Aktionen werden auch für die Mitarbeitenden der Landeshauptstadt München im Rathaus angeboten: „Unsere Klinken leisten jeden Tag einen großen Beitrag für die Gesundheitsversorgung der Münchnerinnen und Münchner – dass sie sich darüber hinaus auch präventiv engagieren und mit einer groß angelegten Aktion zum Weltnichtrauchertag Bewusstsein für dieses wichtige Thema schaffen, kann ich nur unterstützen. Auch im Rathaus werden wir uns an dieser Aktion beteiligen und Informationen dazu bereithalten“, betont der Aufsichtsratsvorsitzende der München Klinik, Oberbürgermeister Dieter Reiter.

Auch im Online-Bereich der Klinik und auf den Social Media Kanälen finden Interessierte umfangreiche Informationen zum Gesundheitsthema, den positiven Folgen des Verzichts und einen Selbsttest „Wie groß ist meine COPD Gefahr (Volksmund: Raucherhusten)?“. Der Selbsttest ist ab 31.5. unter muenchen-klinik.de/rauchfrei zu finden.

In der Öffentlichkeit werden am 31.5. als Ärzte erkennbare Teams die Verteilung von Informationsmaterial und Geschenken an zentralen Punkten in der Stadt übernehmen. Am Rathaus weist ein großes Außenbanner auf den Rauchfreitag hin, die Stadtinformation stellt allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern weiterführende Informationen bereit. Auch in den Münchner U-Bahnen wird an diesem Tag auf die Aktion aufmerksam gemacht.

Alle Informationen ab 31.5. unter muenchen-klinik.de/rauchfrei.

 

Die München Klinik ist der größte und wichtigste Gesundheitsversorger unserer Stadt. Mit Kliniken in Bogenhausen (5), Harlaching (4), Neuperlach (6), Schwabing (2) und Europas größter Hautklinik in der Thalkirchner Straße (3) ist die München Klinik an insgesamt fünf Standorten jederzeit für alle Münchnerinnen und Münchner da. Die Akademie(1) ist mit rund 500 Ausbildungsplätzen die größte Bildungseinrichtung im Pflegebereich in Bayern. Die München Klinik bietet als starker Klinikverbund Diagnostik und Therapie für alle Erkrankungen – hoch spezialisiert und erster Ansprechpartner für die medizinische Grundversorgung. Der Verbund bietet innovative Medizin und Pflege ganz nah bei den Patienten und deren Bedürfnissen. Rund 135.000 Menschen lassen sich jährlich stationär und teilstationär behandeln. Auch in der Notfallmedizin ist Deutschlands zweitgrößtes kommunales Klinikunternehmen die Nr. 1: Rund 160.000 Menschen werden jedes Jahr in den vier Notfallzentren aufgenommen – das entspricht über 40 Prozent aller Notfälle der Landeshauptstadt. Die Kliniken sind entweder Lehrkrankenhaus der Ludwig-Maximilians-Universität oder der Technischen Universität München.

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Der Aktionsflyer zum "Rauchfreitag". Schafft München einen rauchfreien Tag? Bildnachweis: München Klinik.

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Weil schon der erste rauchfreie Tag hilft und sich der Körper bereits nach wenigen Minuten regeneriert. Bildnachweis: München Klinik.

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Prof. Dr. med. F. Joachim Meyer, Chefarzt des Lungenzentrums München (Bogenhausen-Harlaching) warnt vor dem Rauchen. Bildnachweis: München Klinik.

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