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Aktuelle Mitteilung der München Klinik

Meldung
22.09.202112:33 Uhr

Münchner Basketballer, Intensiv-Pflegekräfte und Ärzte machen sich gemeinsam für die Impfung stark

Ein starkes Team gegen Covid-19

München, 22. September 2021. Ein 2 Meter großer Sportler in FC Bayern-Trainingsanzug steht neben Pflegekräften und Ärzt*innen in medizinischer Funktionskleidung auf einer Dachterrasse in Schwabing. Hinter dem, auf den ersten Blick, kuriosen Bild steckt viel mehr jahrelanges Engagement: Spenden der Basketball-Fans haben jüngst Massagesessel für die Teams sowie die Möblierung der Dachterrasse finanziert, auf der das Intensivteam der München Klinik Schwabing, das seit 1,5 Jahren Covid-19-Patienten versorgt, durchatmen kann. Und in diesem Moment verbindet beide Teams eine gemeinsame Hoffnung: noch mehr Menschen für die Covid-19-Schutzimpfung zu gewinnen, und damit endlich den Kampf gegen die Pandemie. Ein Kampf gegen Covid-19, den die schwerkranken, teilweise sehr jungen Patienten in den wenig entfernten Isolierzimmern der Intensivstation gerade noch führen. Sie alle sind ungeimpft.

FC Bayern Basketball und MüK-Intensivteam rufen gemeinsam zur Impfung auf

Sport und Medizin sind beides Bereiche, die ganz erheblich von der Covid-19-Pandemie getroffen wurden. Beide Bereiche sind dadurch auch näher zusammengerückt. „Bitte lasst euch impfen“ lautet der gemeinsame Appell des FC Bayern Basketball (FCBB) und der Pflegekräfte und Mediziner*innen der München Klinik am gestrigen Dienstag. Bayern Basketballer Paul Zipser hat dazu die Schwabinger Intensivstation besucht. Gemeinsam versuchen sie mit Reichweite und Aufklärung diejenigen zu erreichen, die sich bislang nicht für eine Impfung entschieden haben. Denn die meisten Ängste und Vorbehalte gegenüber den Covid-19-Impfstoffen lassen sich auf Basis medizinischer Fakten und bereits vorhandener Daten nehmen (siehe Mythen-und Fakten-Check unten). Deswegen werden Sportler und Klinikpersonal nicht müde, die große Sicherheit und Schutzwirkung aller in Deutschland vorhandenen Impfstoffe zu betonen. „Wir sehen zurzeit schwerkranke Menschen mit hohem Sauerstoffbedarf und schwersten Covid-Pneumonien. Die Patienten sind teilweise sehr jung und haben keine Vorerkrankungen. Sie alle sind ungeimpft. Eine Impfung hätte sehr sicher die allermeisten von ihnen vor einem intensivpflichtigen Verlauf bewahrt. Es ist nicht zu spät und die Impfung mittlerweile fast schon vor der Haustür verfügbar. Bitte, nehmen Sie das Angebot wahr! Vor den meisten anderen Krankheiten, die wir hier auf der Intensivstation versorgen, schützt kein Piks“, appelliert Dr. Niklas Schneider, der gemeinsam mit seinem Oberarzt-Kollegen Dr. Jürgen Lärmer die Intensivstation der München Klinik Schwabing leitet.

„Natürlich kann es auch nach der Impfung ein paar erwischen, aber es sind eben viel, viel weniger und vor allem keine schweren Krankheitsverläufe! Deshalb: Geht impfen, dann wird es für alle ein bisschen einfacher! Die Impf-Kampagne in Deutschland ist ja durchaus erfolgreich, aber wir brauchen eben unbedingt noch ein paar Prozente mehr“, sagt Paul Zipser, deutscher Nationalspieler der Bayern Basketballer.

Helden-Fans spenden 30.000 Euro: Intensivteam freut sich über neue Terrasse und Massagesessel

Schon vor der Pandemie waren die Münchner Basketballer und die kommunale München Klinik fest verbunden. Mit Spendenaktionen setzte sich der FCBB für die Mitarbeitenden und großen und kleinen Patienten des größten Gesundheitsversorgers der Stadt ein, in dem jährlich über 6.000 Babys zur Welt kommen, ein Drittel der Münchner Notfälle behandelt werden und im Januar 2020 die bundesweit ersten Covid-19-Patienten und seitdem rund 2.800 weitere Covid-Patienten versorgt wurden. Angebote und Projekte über die medizinische Versorgung hinaus lassen sich im Gesundheitssystem nur schwer finanzieren. In der ersten Pandemie-Welle rief der Verein daher die große Aktion „Helden-Fans“ aus: Rund 2200 Fans des FCBB verzichteten freiwillig für den guten Zweck auf die Ticket-Rückerstattung für die pandemiebedingt zuschauerlosen Spiele. Eine Gesamtspendensumme von 60.000 Euro kam so zusammen, davon gingen 30.000 Euro an die München Klinik und kommen dort bereits der Schwabinger Intensivstation zugute. Hier wurden innerhalb des Verbunds die meisten Covid-Intensivpatienten versorgt, ohne Pause auch in den Sommermonaten. Mit den Spendengeldern konnten Massagesessel zur Entspannung in den Pausen finanziert sowie die in die Jahre gekommene und bis dahin nur spärlich ausgestattete Dachterrasse der Intensivstation mit neuen Möbeln ausgestattet werden, auf der das Intensivteam von der anstrengenden Covid-Versorgung in Schutzkleidung Erholung findet. Die Spender erhielten als Helden-Fans einen besonderen Platz auf einer Tafel im Audio Dome, der Spielstätte des FCBB. Die München Klinik freut sich über die Spende, die in weiteren Aktionen insbesondere die Pflege und den Pflegenachwuchs der hauseigenen Akademie stärken soll. Mehr Informationen zu aktuellen Spendenprojekten und Spendenkonto unter: www.muenchen-klinik.de/spende

Unfruchtbar und ungeschützt? Mediziner der München Klinik klären die häufigsten Impf-Mythen auf

Seit Beginn der bundesweiten Impfkampagne hat die München Klinik ein Informationsangebot zur Wirkweise und Sicherheit der vorhandenen Impfstoffe geschaffen, das stetig um aktuelle Informationen erweitert wird. Intern und öffentlich informiert die München Klinik regelmäßig über die Sicherheit und Wirksamkeit der Impfstoffe. Dazu hat die München Klinik einen eigenen Fakten-Check zur Covid-19-Impfung erarbeitet, der über die Webseite zugänglich ist (Link zum Info-Portal: www.muenchen-klinik.de/covid-19). Ein eigener Informationsbereich widmet sich außerdem wichtigen Fragen zur Covid-19-Schutzimpung und deren Auswirkungen auf Schwangerschaft, Fruchtbarkeit und Stillzeit, da hier ein großes Aufklärungsbedürfnis herrscht. Die Informationen verbreitet die Klinik über die eigenen Social-Media-Kanäle.

„Die Impfung macht unfruchtbar“

Nein, die Impfung macht nicht unfruchtbar. Die Moleküle auf dem Virus und auf der Plazenta, über die diskutiert wird, haben nichts Wesentliches gemeinsam. Weltweit gibt es zehntausende Frauen, die während oder nach einer COVID-19-Infektion schwanger waren. Wir sehen keine vermehrte Unfruchtbarkeit und auch keine erhöhte Abortrate und keine erhöhte Rate an Fehlbildungen - d.h. keine Kreuzreaktivität zwischen Plazenta und Virus bzw. den durch die Impfung injizierten Bauplan des Virusproteins.

„mRNA-Impfstoffe verändern das Erbgut“

mRNA-Impfstoff kann nicht in DNA umgewandelt werden. Tatsächlich ist genau die andere Richtung der Fall: von der RNA zum Protein. Das „m“ in mRNA steht für „messenger“. Es ist also ein Boten-Ribonuklein-Impfstoff, der den Bauplan für ein Protein enthält.

„Die Inhaltsstoffe der Impfung sind giftig“

Die mRNA- und vektorviralen Impfstoffe sind frei von klassischen Zusatzstoffen wie z.B. Aluminium als Wirkverstärker. Der Impfstoff von BioNTech enthält beispielsweise neben mRNA nur noch Zucker, Salz und Fette (Lipide). Lipid-Nanopartikel verteilen sich zwar im Körper, von ihnen geht aber keine Gefahr aus (BZgA): Bei AstraZeneca gab es Diskussionen um Verunreinigungen. Die nachgewiesenen Proteine bergen laut PEI keine Gesundheitsrisiken.

Die München Klinik ist mit Kliniken in Bogenhausen, Harlaching, Neuperlach, Schwabing und Europas größter Hautklinik in der Thalkirchner Straße Deutschlands zweitgrößte kommunale Klinik und der größte und wichtigste Gesundheitsversorger der Landeshauptstadt München. Die München Klinik bietet als starker Klinikverbund Diagnostik und Therapie für alle Erkrankungen in München und im Umland und genießt deutschlandweit einen ausgezeichneten Ruf – mit innovativer und hoch spezialisierter Medizin und Pflege und gleichzeitig als erster Ansprechpartner für die medizinische Grundversorgung. Rund 135 000 Menschen lassen sich hier im Schnitt pro Jahr stationär und teilstationär behandeln. Mit jährlich über 6000 Geburten kommen hier deutschlandweit die meisten Babys zur Welt. Auch in der Notfallmedizin ist die München Klinik die Nummer 1 der Stadt: Bis zu 160 000 Menschen werden jedes Jahr in den vier Notfallzentren aufgenommen – das entspricht rund einem Drittel aller Notfälle der Landeshauptstadt. Die Kliniken sind entweder Lehrkrankenhaus der Ludwig-Maximilians-Universität oder der Technischen Universität München. Die hauseigene Pflege-Akademie ist mit rund 500 Ausbildungsplätzen die größte Bildungseinrichtung im Pflegebereich in Bayern. Als gemeinnütziger Verbund finden in der München Klinik Daseinsvorsorge und herausragende Medizin zusammen und stellen das Gemeinwohl in den Vordergrund: Über die medizinisch-pflegerische Versorgung hinaus gibt es großen Bedarf, der vom Gesundheitssystem nicht refinanziert wird – wie etwa das Spielzimmer für Geschwisterkinder. Und auch die Mitarbeitenden aus Medizin und Pflege, die sich mit ihrer täglichen Arbeit für die Gesundheitsversorgung Münchens einsetzen, können von Zuwendungen in Form von Spenden profitieren – beispielsweise durch die Finanzierung von zusätzlichem Wohnraum. Dafür zählt jeder Euro.

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Der FC Bayern Basketball vertreten durch Paul Zipser und das Intensivteam der München Klinik Schwabing machen sich gemeinsam für die Covid-19-Schutzimpfung stark. Von links nach rechts: Esther Kaaden (pflegerische Stationsleitung der Covid Intensivstation), Sandra Burkhardt (Pflegekraft), Paul Zipser vom FCBB, Kathleen Ebenhan (Pflegekraft). Bildnachweis: Klaus Krischock.

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Von links nach rechts: Esther Kaaden (pflegerische Stationsleitung der Covid Intensivstation), Sandra Burkhardt (Pflegekraft), Paul Zipser vom FCBB, Kathleen Ebenhan (Pflegekraft). Bildnachweis: Klaus Krischock.

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Eine Spendenaktion des FCBB hat die neue Ausstattung der Dachterrasse sowie Massagesessel zur Entspannung in den Pausen finanziert. Bildnachweis: Klaus Krischock.

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Von links nach rechts: Dr. Niklas Schneider (Oberarzt und Leiter der Covid-Intensivstation der München Klinik Schwabing), Paul Zipser (FCBB) und Kathleen Ebenhan (Pflegekraft Covid-Intensivstation München Klinik Schwabing). Bildnachweis: Klaus Krischock.

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Paul Zipser vom FCBB im Gespräch mit Kathleen Ebenhan, Pflegekraft auf der Covid-Intensivstation der München Klinik Schwabing. Bildnachweis: Klaus Krischock.

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Paul Zipser vom FCBB im Gespräch mit Kathleen Ebenhan, Pflegekraft auf der Covid-Intensivstation der München Klinik Schwabing. Bildnachweis: Klaus Krischock.

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Paul Zipser, FC Bayern Basketball. Bildnachweis: Klaus Krischock.

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