Aktuelle Mitteilung der München Klinik

Neuigkeit
01.02.201912:33 Uhr

Neubau München Klinik Harlaching startet mit bauvorbereitenden Maßnahmen: „Der Neubau zum Greifen nah: Jetzt sind wir da, wo wir seit 15 Jahren hinwollen“

 

  • Ab Februar beginnen Bauvorbereitungen; Umzug der Kinderklinik läuft.

  • Projekt innerhalb des Zeit- und Kostenrahmens; geplante Inbetriebnahme 2024.

  • Kommunale Daseinsvorsorge: Neuplanungen in Harlaching sorgen für zusätzliche Geburtskapazitäten und mehr Betten für die Notfallversorgung.

 

 

 

München, 07. Februar 2019. Das Projekt bleibt innerhalb des bestehenden Zeit- und Kostenplans (255 Mio. Euro): Insgesamt wird die neue Klinik Harlaching über rund 550 Betten auf einer Nutzfläche von rund 31.000 Quadratmetern verfügen. Auch während der mehrjährigen Bauphase steht das komplette medizinische Spektrum des Maximalversorgers vollumfänglich zur Verfügung.

 

Der Stadtrat hatte der aktualisierten Planung Ende Oktober 2018 zugestimmt. „Ich freue mich darauf, gerade langjährigen Mitarbeitenden verkünden zu dürfen, dass es nun wirklich losgeht. Den Projektplanern ist es gelungen, mehr förderfähige Flächen zu gewinnen, mehr Flächen nutzbar zu machen und den Kostenrahmen zu halten. Das ist ein tolles Ergebnis. Dass darüber hinaus Notfall- und Geburtskapazitäten vergrößert werden, spricht für unsere große Verantwortung im Bereich der kommunalen Daseinsvorsorge! Jetzt sind wir da, wo wir seit 15 Jahren hinwollen – der Neubau ist zum Greifen nah“, betont Dr. Axel Fischer, Vorsitzender der Geschäftsführung der München Klinik.

 

Die neue München Klinik Harlaching

Geplant ist ein kompakter Neubau, der perspektivisch die bestehenden Gebäude ersetzen soll und die Zentren unter einem Dach zusammenfasst. Das führt zu moderner Infrastruktur für mehr Patientenkomfort und attraktiven Arbeitsplätzen für das Klinikpersonal mit kurzen Wegen und effizienten medizinischen Prozessen. Gerade die Bereiche Traumamedizin, Schlaganfallversorgung, Geburten und Kindermedizin sowie Altersmedizin werden gezielt ausgebaut.

 

Die nächsten Schritte im Einzelnen

Das in die Jahre gekommene Haus C der Kinderklinik soll in den nächsten Monaten komplett „leer gezogen“ werden, das heißt: die Fachabteilungen ziehen in das Haupthaus B um. Nachdem die Kinder-Intensivstation bereits ins Haupthaus gezogen ist, werden in den nächsten Monaten die Normalstationen und das Kinder-Notfallzentrum nachziehen. Mitte Februar beginnen parallel die Bauvorbereitenden Maßnahmen: Zunächst sind Rodungsarbeiten in direktem Umgriff der Kinderklinik (Haus C) nötig, um dort das spätere Baufeld vorzubereiten. Im Spätjahr 2019 ist der Abriss der bisherigen Kinderklinik geplant – so entsteht die Fläche für den anstehenden Neubau der Klinik.

 

Die Kleinsten sind bereits umgezogen

Die „neue“ Frühchenstation (Neonatologie) und Kinderintensivstation ist nach dem erfolgreichen Auszug aus der Kinderklinik (Haus C) bereits seit Weihnachten im Haupthaus der Klinik untergebracht – und damit in unmittelbarer Nähe zur Geburtsstation. Das vereinfacht viele Abläufe, da beide Abteilungen eng zusammenarbeiten. Vor dem Umzug wurden die neuen Räumlichkeiten im Haupthaus umfangreich renoviert und baulich verändert, um einen adäquaten und ansprechenden Rahmen für die hochmoderne Medizin der Neonatologie zu schaffen. „Die Station entspricht von der technischen Infrastruktur, Funktionalität und auch Optik einem Standard, der für Frühgeborene beste Entwicklungsmöglichkeiten bietet, den Eltern in ruhiger Atmosphäre Nähe zu Ihrem Kind ermöglicht und auch für die Mitarbeitenden ein optimales Arbeitsumfeld schafft. Dies wird unsere Position als renommiertes Spitzenzentrum der höchsten Versorgungsstufe für Frühchen weiter stärken. Die neuen Räumlichkeiten sind für uns Motivationsschub und Belohnung für das große Engagement neben der täglichen Patientenversorgung“, freut sich Chefarzt Prof. Marcus Krüger.

 

Mehr Kreißsäle, mehr Notfälle und eine zusätzliche Rettungswache

Bereits heute kommen in der München Klinik deutschlandweit die meisten Kinder auf die Welt, während im Münchner Umland immer mehr Kliniken ihre Kreißsäle schließen. Die München Klinik nimmt ihre erweiterte Rolle als regionaler Versorger wahr und schafft für München und das Umland deshalb noch mehr Kapazitäten in der Geburtshilfe. Das zeigt sich besonders beim Neubau der München Klinik Harlaching. Mit der Erhöhung der Entbindungssäle auf sieben, ist Harlaching damit für 4.000 Geburten pro Jahr ausgelegt (bisher 3.500). Der laufende Neubau in Schwabing wird ab 2020 über insgesamt sechs neue Kreißsäle verfügen.

 

München Klinik begrüßt Rettungswache am Klinikstandort Harlaching

Auch in der Notfallmedizin ist die München Klinik mit seinen vier Notaufnahmen Anlaufstelle für fast jeden zweiten Notfallpatienten in der Landeshauptstadt. Die München Klinik Harlaching übernimmt künftig noch mehr Verantwortung und wird im Neubau die dem Notfallzentrum zugeordneten Bettenkapazitäten erhöhen.

Der gelbe ADAC-Rettungshubschrauber „Christoph 1“, der 1970 als erster ziviler Rettungshubschrauber in Betrieb ging, bleibt weiter am Klinikstandort Harlaching beheimatet. Die Klinik ist traditionell der zentrale Notfallversorger der Region. Deshalb begrüßt die München Klinik auch die Überlegungen am Standort Harlaching eine Rettungswache und einen Notarztstandort anzusiedeln. An den Kliniken Bogenhausen und Schwabing haben die Rettungsdienste bereits heute ihre Rettungswachen auf dem Klinikgelände.

 

 

Die München Klinik ist der größte und wichtigste Gesundheitsversorger unserer Stadt. Mit Kliniken in Bogenhausen (5), Harlaching (4), Neuperlach (6), Schwabing (2) und Europas größter Hautklinik in der Thalkirchner Straße (3) ist die München Klinik an insgesamt fünf Standorten jederzeit für alle Münchnerinnen und Münchner da. Die Akademie(1) ist mit rund 500 Ausbildungsplätzen die größte Bildungseinrichtung im Pflegebereich in Bayern. Die München Klinik bietet als starker Klinikverbund Diagnostik und Therapie für alle Erkrankungen – hoch spezialisiert und erster Ansprechpartner für die medizinische Grundversorgung. Der Verbund bietet innovative Medizin und Pflege ganz nah bei den Patienten und deren Bedürfnissen. Rund 135.000 Menschen lassen sich jährlich stationär und teilstationär behandeln. Auch in der Notfallmedizin ist Deutschlands zweitgrößtes kommunales Klinikunternehmen die Nr. 1: Rund 160.000 Menschen werden jedes Jahr in den vier Notfallzentren aufgenommen – das entspricht über 40 Prozent aller Notfälle der Landeshauptstadt. Die Kliniken sind entweder Lehrkrankenhaus der Ludwig-Maximilians-Universität oder der Technischen Universität München.

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Es entsteht eine Dachterrasse für die Patienten sowie ein großzügiger Eingangsbereich im Erdgeschoss, der neben den Treppen auch barrierefrei angelegt wird. Der künftige Vorplatz des Klinikums kann städtebaulich erschlossen und zu einem attraktiven Treffpunkt für die Anwohner werden. Bildnachweis: München Klinik
Bei den vorliegenden Ansichten handelt es sich insbesondere bei der Fassadengestaltung um eine Planungsvariante – die Abstimmungen zur konkreten Gestaltung sind noch nicht abgeschlossen.

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Es entsteht eine Dachterrasse für die Patienten sowie ein großzügiger Eingangsbereich im Erdgeschoss, der neben den Treppen auch barrierefrei angelegt wird. Der künftige Vorplatz des Klinikums kann städtebaulich erschlossen und zu einem attraktiven Treffpunkt für die Anwohner werden. Bildnachweis: München Klinik
Bei den vorliegenden Ansichten handelt es sich insbesondere bei der Fassadengestaltung um eine Planungsvariante – die Abstimmungen zur konkreten Gestaltung sind noch nicht abgeschlossen.

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Im Faktenblatt Neubau München Klinik Harlaching finden Sie aktuelle Informationen rund um das Bauprojekt.

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