Aktuelle Mitteilung der München Klinik

Neuigkeit
23.01.201410:53 Uhr

Rückenwind bei Lungenkrebs – „Aktion Rückenwind“ in der München Klinik Bogenhausen

Patientenveranstaltung


München, 23. Januar 2014.
Die Diagnose Lungenkrebs wirft viele Fragen auf: Warum ich? Wie geht es weiter? Die „Aktion Rückenwind“ des Pharmaunternehmens Lilly Deutschland möchte Betroffenen und ihren Angehörigen als Mitbetroffene Antworten und Unterstützung in dieser schwierigen Situation geben. Im Rahmen der Informationsveranstaltung am Samstag, 1. Februar, in der München Klinik Bogenhausen, Englschalkinger Straße 77, steht daher von 10 bis 12 Uhr neben wichtigen Informationen zum Thema Lungenkrebs der Dialog im Mittelpunkt: In so genannten „Gesprächsinseln“ beantworten Experten sowie Moritz Krebs, der Sohn des an Lungenkrebs verstorbenen Schauspielers Diether Krebs, Fragen und geben hilfreiche Tipps im Umgang mit der Erkrankung. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich. Alle Informationen zur Veranstaltung gibt es im Internet unter www.hilfe-bei-lungenkrebs.de.

Mehr als 46.000 Menschen erkranken in Deutschland jährlich an Lungenkrebs. Bei keiner anderen Krebserkrankung hat die Rate der Betroffenen in den vergangenen Jahren so stark zugenommen wie beim Lungenkarzinom. Oft bestimmen Angst, Ratlosigkeit und Hoffnungslosigkeit die Gefühlswelt der Betroffenen. Die Herausforderung besteht darin, sich der Erkrankung zu stellen. „Die Diagnose Lungenkrebs ist für viele Patienten und deren Angehörige ein großer Schock. Oft hilft es, sich über die Erkrankung und Behandlungsmöglichkeiten zu informieren“, erklärt Prof. Dr. F. Joachim Meyer, Chefarzt der Klinik für Pneumologie und Pneumologische Onkologie und des zertifizierten Lungenkrebszentrums an der München Klinik Bogenhausen Ein offener Umgang mit der Erkrankung sowie ein regelmäßiger Austausch zwischen Betroffenen und Ärzten sei daher ein wichtiger Bestandteil in der Lungenkrebstherapie, um die Betroffenen über die Behandlungsschritte gut aufzuklären und in die Therapieentscheidung mit einzubinden. „Es ist wichtig, dass die Patienten gut betreut sind und darauf vertrauen können, dass alle Spezialisten optimal zusammenarbeiten und sie die beste Therapie erhalten“, betont Dr. Josef Benedikter, Leitender Oberarzt der Abteilung.

Für den Umgang mit der Diagnose Lungenkrebs und den dazugehörigen Ängsten gibt es kein Patentrezept – jeder geht individuell mit dieser schwierigen Situation um. Neben medizinischen Aspekten werden daher immer öfter auch psychologische Fragestellungen in der Krebsbehandlung thematisiert. So können Gespräche mit speziell dafür ausgebildeten Psychologen bei der Bewältigung des Alltags helfen. Den Betroffenen wird das Gefühl genommen, der Erkrankung allein ausgeliefert zu sein. Auch Angehörige und Freunde benötigen seelische Unterstützung. Wie sehr die Diagnose den Familienalltag schlagartig verändern kann, weiß Moritz Krebs, dessen Vater vor knapp elf Jahren an Lungenkrebs verstorben ist. „Mir hat es damals sehr geholfen, dass wir offen über die Erkrankung geredet haben, wie wir die Erkrankung erleben, was wir denken und fühlen – das hat uns noch enger zusammengebracht.“ Moritz Krebs möchte Betroffenen und besonders auch Angehörigen Mut machen, über die Erkrankung zu sprechen und sich damit gegenseitig zu unterstützen.

Die Ursachen, an Lungenkrebs zu erkranken sind vielfältig: Neben dem aktiven und passivem Rauchen können bestimmte Schadstoffe am Arbeitsplatz, eine unausgewogene Ernährung oder Vererbung diese Krebsform begünstigen. Bei Lungenkrebs unterscheiden Mediziner die Gruppe der nicht-kleinzelligen und der kleinzelligen Lungentumoren. Das nicht-kleinzellige Lungenkarzinom macht etwa 80 Prozent der bösartigen (malignen) Lungentumoren aus. Es unterteilt sich in die drei Formen Adenokarzinom, großzelliges Karzinom und Plattenepithelkarzinom. Therapieoptionen bieten Operation, Chemotherapie, Strahlentherapie und in seltenen Fällen sogenannte Angiogenese- oder Tyrosinkinase-Hemmer.

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Die München Klinik Bogenhausen ist – neben den Klinika Harlaching, Neuperlach, Schwabing und der dermatologischen Fachklinik in der Thalkirchner Straße – einer von fünf Standorten der München Klinik. Der Klinikverbund versorgt jährlich rund 160.000 Menschen, davon etwa 90 Prozent vollstationär, und verfügt über mehr als 3.600 Betten sowie teilstationäre Behandlungsplätze. Gut 80 Prozent der etwa 8.000 Beschäftigten aus über 80 Ländern sind im ärztlichen oder pflegerischen Bereich tätig.


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Sekretariat der Klinik für Pneumologie und Pneumologische Onkologie
Telefon: (089) 9270-2281, Telefax: (089) 9270-3563
E-Mail: pneumologie.kb.server-mail(at)muenchen-klinik.de


Pressekontakt:


Marten Scheibel, Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: (089) 5147 6812, Telefax: (089) 5147 6813
E-Mail: marten.scheibel.server-mail(at)muenchen-klinik.de


 

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