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Aktuelle Mitteilung der München Klinik

Meldung
16.09.202112:33 Uhr

Sicher und selbstbestimmt ein Kind zur Welt bringen – was das mit Kommunikation zu tun hat

Tag der Patientensicherheit – „Sicher vom ersten Atemzug an“:

Chefarzt Prof. Christoph Scholz darüber, wie Miteinander sprechen das Geschehen im Kreißsaal besser und sicherer machen kann

München, 16. September 2021. Am 17. September ist der internationale Tag der Patientensicherheit. Eine Geburt ist der natürlichste und zugleich oft der verletzlichste Moment im Leben einer Frau und eines Kindes. „Sicher vom ersten Atemzug an“ ist deshalb das Motto des diesjährigen Welttages. Auf der gleichnamigen Veranstaltung des Aktionsbündnis Patientensicherheit e.V. in Berlin spricht in diesem Jahr Prof. Christoph Scholz, Chefarzt der Frauenkliniken der München Klinik Harlaching und Neuperlach, als Referent. Prof. Scholz und sein Team aus Hebammen und Ärzt*innen begleiten jedes Jahr mehr als 3600 Geburten in der München Klinik.

In einer aktuellen Forsa-Umfrage im Auftrag der Krankenkasse KKH erinnert sich fast jede dritte Frau an problematische Erlebnisse während oder unmittelbar nach einer Geburt. Im Rahmen einer sicheren Entbindung spielt insbesondere die Kommunikation eine entscheidende Rolle: Durch einen besseren Dialog und eine zeitnahe Klärung von Missverständnissen vor und während der Geburt lassen sich viele unerwünschte Ereignisse vermeiden. Prof. Scholz rät, sich im Vorfeld der Geburt genau zu informieren und mögliche Sorgen und Ängste den Ärzt*innen und Hebammen anzuvertrauen.

Geburtshilfeteam muss Notfallsituation trainieren

„Wichtig ist eine selbstbestimmte Geburt, in Sicherheit und Geborgenheit“, sagt Prof. Scholz. „Der Weg dahin gelingt am besten über eine gute Kommunikation. So sollten Schwangere schon im Vorfeld ihre Fragen stellen und klare Wünsche äußern.“ Dies gelingt besser im Vorgespräch als in der Stresssituation einer Geburt. Eine Abstimmung über die Möglichkeiten im Kreißsaal ist wichtig.
Auch die Kommunikation im Team der Geburtshilfe muss gut eingespielt sein und alle sollten Hand in Hand arbeiten. Die überwiegende Mehrzahl aller Geburten verläuft unproblematisch. Wenn aber eine Situation eintritt, in der die Gesundheit der Mutter oder des ungeborenen Kindes akut bedroht ist, ist schnelles Handeln gefordert. Wichtig für die Sicherheit ist, dass das Team solche Notfälle schon vorher geprobt und trainiert hat.

Noch ein wichtiger Sicherheitsaspekt für Schwangere ist seit September 2021 hinzugekommen – der vorbeugende Schutz einer Corona-Impfung.

Die München Klinik ist mit Kliniken in Bogenhausen, Harlaching, Neuperlach, Schwabing und Europas größter Hautklinik in der Thalkirchner Straße Deutschlands zweitgrößte kommunale Klinik und der größte und wichtigste Gesundheitsversorger der Landeshauptstadt München. Die München Klinik bietet als starker Klinikverbund Diagnostik und Therapie für alle Erkrankungen in München und im Umland und genießt deutschlandweit einen ausgezeichneten Ruf – mit innovativer und hoch spezialisierter Medizin und Pflege und gleichzeitig als erster Ansprechpartner für die medizinische Grundversorgung. Rund 135 000 Menschen lassen sich hier im Schnitt pro Jahr stationär und teilstationär behandeln. Mit jährlich über 6000 Geburten kommen hier deutschlandweit die meisten Babys zur Welt. Auch in der Notfallmedizin ist die München Klinik die Nummer 1 der Stadt: Bis zu 160 000 Menschen werden jedes Jahr in den vier Notfallzentren aufgenommen – das entspricht rund einem Drittel aller Notfälle der Landeshauptstadt. Die Kliniken sind entweder Lehrkrankenhaus der Ludwig-Maximilians-Universität oder der Technischen Universität München. Die hauseigene Pflege-Akademie ist mit rund 500 Ausbildungsplätzen die größte Bildungseinrichtung im Pflegebereich in Bayern. Als gemeinnütziger Verbund finden in der München Klinik Daseinsvorsorge und herausragende Medizin zusammen und stellen das Gemeinwohl in den Vordergrund: Über die medizinisch-pflegerische Versorgung hinaus gibt es großen Bedarf, der vom Gesundheitssystem nicht refinanziert wird – wie etwa das Spielzimmer für Geschwisterkinder. Und auch die Mitarbeitenden aus Medizin und Pflege, die sich mit ihrer täglichen Arbeit für die Gesundheitsversorgung Münchens einsetzen, können von Zuwendungen in Form von Spenden profitieren – beispielsweise durch die Finanzierung von zusätzlichem Wohnraum. Dafür zählt jeder Euro.

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Prof. Dr. Christoph Scholz, Chefarzt der Frauenkliniken der München Klinik Harlaching und Neuperlach. Bildnachweis: München Klinik.

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