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Aktuelle Mitteilung der München Klinik

Neuigkeit
10.10.201609:36 Uhr

Spatenstich Neubau München Klinik Schwabing

10. Oktober 2016. Rund 100 geladene Gäste aus Politik, Mitarbeiterschaft, Projektbeteiligte und Kooperationspartner begleiteten am 10.10. die Feier zum offiziellen Start des Neubaus des Klinikums Schwabing.

Gemeinsam mit der bayerischen Staatsministerin für Gesundheit und Pflege, Melanie Huml, dem Münchner Oberbürgermeister Dieter Reiter und dem Vorsitzenden der Geschäftsführung der München Klinik, Dr. Axel Fischer, halfen kleine Patienten mit beim symbolischen Spatenstich auf dem zukünftigen Baufeld auf dem Schwabinger Klinikumsgelände.

Dort entsteht in den kommenden Jahren ein herausragendes Zentrum für die Münchner Bevölkerung. Kleine Patientinnen und Patienten erhalten hier das komplette Spektrum der Kinder- und Jugendmedizin in Kooperation mit dem Klinikum rechts der Isar (TU München). Frauenheilkunde und Geburtshilfe auf höchstem medizinischen und pflegerischen Niveau werden in einem zeitgemäßen Neubau angeboten. Für wohnortnahe Versorgung – gerade bei Notfällen – steht das neue interdisziplinäre Zentrum für Innere Medizin, Chirurgie und Nothilfe für Erwachsene.

Der Neubau wird aus fünf Stockwerken bestehen, der über alle Ebenen durch verglaste Brücken mit dem denkmalgeschützten Gebäude „Haus 24“ verbunden wird. Dieser Verbindungsbau schafft Transparenz und Räume der Begegnung und führt Alt- und Neubau harmonisch zusammen. Im Erdgeschoss entstehen Spiel- und Wartezonen für Kinder und Erwachsene mit Einbindung an den nutzbaren Innenhof. Mehr Eltern-Kind-Zimmer sowie großzügige Fenster, die den Blick ins Grüne ermöglichen, unterstützen die therapeutische Behandlung zusätzlich. Die Kinder- und Jugendmedizin in Schwabing bietet Therapien, die nur wenige Zentren weltweit auf diesem Niveau leisten können. Im Neubau erhalten Spitzenmedizin und Patientenorientierung den entsprechenden baulichen Rahmen.

Gleichzeitig werden räumliche Voraussetzungen für optimale Prozessabläufe in der Hochleistungsmedizin geschaffen. Insgesamt entstehen in Alt- und Neubau künftig rund 18.000 qm Nutzfläche und das Schwabinger Klinikum wird zusammen über rund 415 Betten verfügen. Die Gesamtinvestitionen liegen bei rund 140 Mio. Euro. Während der mindestens vierjährigen Bauphase ist zu jedem Zeitpunkt die Versorgung der Patientinnen und Patienten sichergestellt. Los geht es in den kommenden Monaten zunächst mit vorbereitenden Maßnahmen (z.B. Leitungsumverlegungen, Verlegung des auf dem Baufeld befindlichen Kita-Gebäudes an einen anderen Standort innerhalb des Klinikgeländes etc.), der sogenannten Baufeldfreimachung.

Damit wird die München Klinik auch künftig insgesamt seiner hohen Verantwortung gerecht. Das zweitgrößte kommunale Klinikunternehmen in Deutschland behandelt an allen Standorten zusammen jährlich rund 140.000 Patienten stationär, zudem die meisten Notfälle, versorgt rund die Hälfte aller Schlaganfälle in München und bei keinem anderen Gesundheitsversorger der Stadt kommen mehr Kinder auf die Welt. Das altersmedizinische Angebot wird im Rahmen der Neuausrichtung weiter ausgebaut.

Für den Münchner Oberbürgermeister spielt die Gesundheitsversorgung für alle Münchnerinnen und Münchner eine besondere Rolle: „Als Landeshauptstadt München nehmen wir unsere gesellschaftliche Verantwortung ernst und wahr. Wir investieren in die Neuausrichtung, weil das Städtische Klinikum Medizin für alle bietet – und gerade für jene, die darauf besonders angewiesen sind: alte Menschen, Notfallpatienten, schwerstkranke Kinder und Frühgeborene, die einen guten Start ins Leben brauchen. Den städtischen Kliniken verdankt die Medizinstadt München in wesentlichen Teilen ihren guten Ruf. Damit das auch weiter so bleibt, wollen wir mit der Neuausrichtung der München Klinik Zukunftsthemen besetzen und Maßstäbe in Medizin und Pflege setzen.“

Der Neubau in Schwabing wird durch die Landeshauptstadt München und den Freistaat Bayern gefördert. Insgesamt investieren Landeshauptstadt und Freistaat in die Modernisierung und Neubauten auch an den anderen Klinikstandorten Bogenhausen, Harlaching und Neuperlach in den kommenden Jahren rund eine dreiviertel Milliarde Euro. Es handelt sich um eines der größten Zukunftsprojekte im deutschen Gesundheitswesen.

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml betonte: „Mit dem jetzt beginnenden Neubau des Klinikums Schwabing wird eine der modernsten Kinderkliniken geschaffen. Diese wird ganz auf die speziellen Bedürfnisse der kleinen Patienten zugeschnitten sein. Als Ärztin und Mutter ist mir das Wohl der Kinder ein besonderes Anliegen. Denn Kinder bedürfen einer besonderen, den jeweiligen Altersstufen angepassten medizinischen Versorgung. Besonders gelungen ist auch, dass durch die Integration der geburtshilflichen Abteilung mit Entbindungs- und Wöchnerinnenbereich in Zukunft die fachlich eng verbundenen Bereiche unter einem Dach vereint sein werden. Für den Neubau des 'Mutter-Kind-Zentrums' stellen wir 65 Millionen Euro bereit. Außerdem entsteht im Zuge des Neubaus ein Erwachsenen-Notfallzentrum. Hierfür sind weitere Fördermittel in Höhe von rund 19 Millionen Euro veranschlagt. In Summe werden damit am Standort Schwabing Krankenhausfördergelder in Höhe von 84 Millionen Euro investiert.“

Dass neben den Patientinnen und Patienten auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von der Neuausrichtung profitieren, ist dem Vorsitzenden der Geschäftsführung der München Klinik, Dr. Axel Fischer, ein weiteres Anliegen: „Wir sind ein attraktiver Arbeitgeber und werden mit modernen Arbeitswelten an allen unseren Standorten Mitarbeiter stärker an uns binden und gleichzeitig auch neue Kolleginnen und Kollegen gewinnen können. Auch dieser Aspekt kommt neben den leistungsstarken medizinischen Zentren direkt den Patienten zugute. Deshalb freue ich mich besonders, dass heute der Startschuss fällt und möglichst bald auch die Spatenstiche in Bogenhausen, Harlaching und Neuperlach folgen können.“

Der gesamten Neuausrichtung mit den umfangreichen Neubau- und Modernisierungsmaßnahmen liegt ein Standorte übergreifendes medizinisches Konzept zugrunde, das auf Vernetzung und Bildung leistungsstarker Fachzentren setzt. Die moderne und patientenorientierte Infrastruktur bildet zugleich den Rahmen für eine optimale interdisziplinäre Zusammenarbeit. „Wir freuen uns, die räumlichen Voraussetzungen für dieses zukunftsweisende Krankenhaus am historischen Standort Schwabing schaffen zu dürfen“, sagt Architekt Stefan Ludes, Geschäftsführer der Ludes Generalplaner GmbH. Im Rahmen des Spatenstichs haben wir unsere jüngsten Patienten gefragt, die teilweise einen langen Zeitraum in der Klinik verbringen, was sie sich von einer neuen Klinik wünschen. Zusammen mit der guten Botschaft, dass es los geht mit dem Neubau, haben wir die Kinderwünsche mit Luftballons zum Spatenstich steigen lassen.

Faktenblatt

Der Neubau der Kinderklinik am Standort des Klinikums Schwabing ist Teil der Neuausrichtung der München Klinik. In den nächsten Jahren wird insgesamt rund eine dreiviertel Milliarde Euro in Neubauten und die Modernisierung der Klinikstandorte Bogenhausen, Schwabing, Harlaching und Neuperlach investiert. Durch die Bildung medizinischer Zentren mit moderner Infrastruktur und Prozessverbesserungen wird die Attraktivität für Patienten und qualifiziertes Personal gleichermaßen erhöht. Es handelt sich in Summe um das größte Zukunftsprojekt im Gesundheitsbereich in Deutschland.

Der Neubau in Schwabing
Schwabing ist weit über die Grenzen Münchens bekannt für Kinder- und Jugendmedizin. Um die Versorgung auf höchstem Niveau sicherzustellen und gleichzeitig den steigenden Geburtenzahlen gerecht zu werden, entsteht ein herausragendes Zentrum für die Münchner Bevölkerung. Patientinnen und Patienten wird das komplette Spektrum der Kinderund Jugendmedizin in Kooperation mit dem Klinikum rechts der Isar (TU München) sowie Frauenheilkunde und Geburtshilfe auf höchstem medizinischen Niveau angeboten. Hier werden spezialisierte Stationen der Neonatologie, der Kinderonkologie, der pädiatrischen Intensivmedizin, der Kinderorthopädie und -chirurgie, der Kinder- und Jugendpsychosomatik sowie die zentrale Notaufnahme der Kinderklinik angesiedelt. Für wohnortnahe Versorgung – gerade bei Notfällen – steht das neue interdisziplinäre Zentrum für Innere Medizin, Chirurgie und Nothilfe für Erwachsene.

Faktenübersicht
Als neues Klinikgebäude entsteht ein unterkellerter fünfgeschossiger Neubau mit zwei Innenhöfen, der über alle Ebenen durch verglaste Brücken mit dem denkmalgeschützten Bestandsgebäude „Haus 24“ verbunden wird. Bislang waren hier Teile der Kinderklinik untergebracht. Der Verbindungsbau schafft Transparenz und Räume der Begegnung. Gleichzeitig entsteht eine harmonische Einheit aus Alt- und Neubau.

  • Investition: rund 140 Mio. Euro
  • Nutzfläche: rund 18.000 qm
  • Fünf Geschosse, unterkellert
  • Hubschrauberplatz auf dem Dach
  • Symbolischer Spatenstich: 10. Oktober 2016
  • Bauzeit: mindestens vier Jahre ab Baubeginn
  • Betten: rund 415 insgesamt München Klinik Schwabing

Mit dem Neubau werden die räumlichen Voraussetzungen für optimale Prozessabläufe in der Hochleistungsmedizin geschaffen. Notaufnahme, Diagnostikzentrum, OP, Radiologie, Endoskopie und Tagesklinik sind auf einer Ebene untergebracht und direkt mit dem Hubschrauberlandeplatz auf dem Dach des Gebäudes verbunden. Um die historische Bausubstanz der denkmalgeschützten Anlage bestmöglich zu erhalten, sind Bereiche wie Büros und Cafeteria im Bestandsgebäude untergebracht.

Die hier geplanten Flurerweiterungen im Erdgeschoss schaffen eine Qualität für Spiel- und Wartezonen für Kinder und Erwachsene mit Einbindung an den neuen nutzbaren Innenhof. In der darüber liegenden Ebene 1 wird die Flurerweiterung zwischen Altbau und Neubau als Terrassenfläche für die angrenzende Tagesklinik der Kinderonkologie genutzt. Die Innenhöfe des Neubaus sind so angeordnet, dass deren Flächenvergrößerung im ersten Obergeschoss ebenfalls als Terrassenfläche für den stationären Bereich der Kinderonkologie und der Erwachsenenstation angeboten wird.

Die Gestaltung der Fassade des neuen Gebäudes orientiert sich an den Rücksprüngen der Fassaden der historischen Nachbargebäude und interpretiert diese auf moderne Art und Weise. Besucher und mobile Patienten gelangen von der Parzivalstraße über eine geschützte Parkanlage zum Haupteingang im denkmalgeschützten Altbau. Dafür wird die historische Gartenmauer geöffnet, so dass Fußgänger und Taxis den Haupteingang über eine begrünte Anlage erreichen, die dem allgemeinen Charakter der München Klinik Schwabing entspricht. Die Planung erfolgt durch das Architekturbüro Ludes Generalplaner GmbH, Berlin und München (gehört seit März 2016 zu Sweco).

Ablauf
Die Bauarbeiten für den kompletten Neubau beginnen im Herbst 2016: In der München Klinik Schwabing laufen bereits die vorbereitenden Baumaßnahmen auf dem Gelände. Um das Baufeld für den späteren Neubau der Kinderklinik hinter Haus 24 freimachen zu können, muss zunächst der Kindergarten an einen neuen Standort auf dem Gelände umziehen. Hierfür wird in den kommenden Monaten ein neues Gebäude errichtet. Zum Ende des Jahres 2016 können dann die vorbereitenden Maßnahmen zur Baufeldfreimachung beginnen (Rodungen, Abriss des leer stehenden Kita-Gebäudes, Leitungsverlegungen).

Das gesamte Bauvorhaben ist in zwei Bauabschnitte untergliedert. Zunächst wird mit dem Neubau der Kinderklinik mit Frauenheilkunde und Geburtshilfe sowie integriertem Notfallzentrum begonnen. Nach Fertigstellung des neuen Gebäudes ziehen die Abteilungen aus Haus 24 dort ein und die Sanierung sowie Anbindung von Haus 24 beginnt. Der neue Gesamtgebäudekomplex wird dann über den großzügigen neuen Eingangsbereich mit der traditionellen Fassade von Haus 24 die Pforten in eine topmoderne, patientenfreundliche Klinik mit kurzen Wegen öffnen. Die Patientenversorgung wird während der Bauphase vollumfänglich zur Verfügung stehen.

Historie Neubau der Kinderklinik an der München Klinik Schwabing
Als letztes deutsches Großkrankenhaus wurde die München Klinik Schwabing in Pavillonbauweise 1904-1914 errichtet. Das Hauptgebäude der Kinderklinik stammt aus dem Jahr 1928. Beide Komplexe wurden in den vergangenen 40 Jahren durch zahlreiche Zu- und Anbauten ergänzt, ohne eine unter ökonomischen Geschichtspunkten tragfähige Gesamtstruktur zu erreichen. Die entstandenen funktionalen Defizite und lange Wege werden den heutigen Anforderungen interdisziplinär angelegter, stark vernetzter Untersuchungs- und Behandlungsprozesse nicht mehr gerecht.

Vision Medizincampus
Perspektivisch soll in Schwabing ein Medizincampus mit einem breiten Medizinangebot für alle Lebenssituationen entstehen. Die Ansiedlung weiterer Gesundheitsanbieter und medizinischer Infrastruktur in den nicht mehr genutzten Flächen wird angestrebt. Auch beispielsweise die wichtigen Themen wie Wohnraum für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bzw. Angehörige von Patientinnen und Patienten wird geprüft. Bereits im Dezember 2016 sollen dem Münchner Stadtrat erste Konzepte für einen künftigen Medizincampus in München mit einem abgerundeten Angebot für eine zukunftsweisende Versorgung vorgestellt werden.

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