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Meldung
13.04.2023

Fit für die Krebs-OP: Wie wir unsere Patient*innen gestärkt operieren

Prähabilitation ist hier das Zauberwort und wird in Neuperlach groß geschrieben

Eine Tumoroperation verlangt einiges von unserem Körper ab. Auf dem OP-Tisch, wie auch danach. Deswegen gilt: Je besser die körperliche Verfassung schon vor OP-Antritt ist, desto höher sind die Heilungschancen danach. Unsere Klinik für Allgemein,- Viszeralchirurgie und Koloproktologie in Neuperlach und die dortige Stabsstelle Ernährungsmedizin haben ein wegweisendes Konzept etabliert, um Patient*innen, bei denen eine große Operation am Verdauungstrakt bevorsteht, besser auf den Eingriff vorzubereiten.

Prähabilitation ist genauso wichtig wie Rehabilitation

„Prähabilitation“ nennt sich das neue Konzept, das vor allem mangelernährte und gebrechliche Patientinnen und Patienten auf eine Operation vorbereiten soll. Das Wort „Prähabilitation“ setzt sich aus „prä“ (vor) und „Rehabilitation“ zusammen. Um ein perfektes Prähabilitationsprogramm für jede*n Patient*in zusammenzustellen, arbeiten mehere Berufsgruppen eng zusammen und gehen so sicher, dass Patient*innen schon VOR der Op gestärkt sind - damit sie sich DANACH schneller erholen.

 

„Ziel des Programms ist es, das Komplikationsrisiko einer Operation zu verringern und dafür zu sorgen, dass sich die Patient*innen nach der Operation möglichst schnell wieder erholen“
Natascha Nüssler, Chefärztin der Viszeralchirurgie in der München Klinik Neuperlach und Vizepräsidentin der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie (DGAV)

Um rechtzeitig zu erkennen, wer von einer Prähabilitation profitieren könnte, werden unsere Tumorpatient*innen schon bei Diagnosestellung auf die Risikofaktoren Mangelernährung, Blutarmut und Gebrechlichkeit gescreent. Kriterien wie ein unbeabsichtigter Gewichtsverlust, verminderte Nahrungszufuhr, ein niedriger Body Mass Index (BMI) aber auch die Schwere der Erkrankung fließen in die Bewertung ein. Danach startet die Prähabilitation: Patient*innen erhalten einen Ernährungstherapie und ein passendes Trainingsprogramm zur Kräftigung der Muskulatur, das an die individuelle Ausgangssituatin angepasst ist. 

In wöchentlichen Kontrollterminen wird der Erfolg der Maßnahmen überprüft und gegebenenfalls die Therapie nochmals angepasst. 

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