Neuigkeit
28.04.2020

Zentrale Verteilstelle für COVID-19-Medikamente

Das Bundesgesundheitsministerium hat das HIV-Therapeutikum Kaletra® (Lopinavir, Ritonavir) sowie die in Japan zugelassenen Arzneimittel Avigan® (Favipiravir) und Foipan® (Camostat) und Chloroquin-haltige Arzneimittel zur Behandlung von Covid-19-Patientenmit schweren Verlaufsformen zentral beschafft. Als Verteilstellen wurden jetzt in Deutschland 18 Apotheken von Universitätskliniken sowie Apotheken der STAKOB-Behandlungszentren ausgewählt, die von der Bundeswehr gleichmäßig beliefert werden und die Medikamente weiterverteilen.

Die München Klinik Schwabing ist eine von zwei ausgewählten Verteilstellen in Bayern und das einzige STAKOB-Behandlungszentrum im Freistaat (STAKOB = Ständiger Arbeitskreis der Kompetenz- und Behandlungszentren für Krankheiten durch hochpathogene Erreger). Diesen Zentren kommt bei der bundesweiten Versorgung von Patienten mit hochansteckenden Erregern eine besondere Bedeutung zu, da sie eine besondere infektiologische Expertise im Bereich des Personals, der technischen Ausstattung und der Labordiagnostik vorhalten.

Wie die Covid-19-Medikamente verteilt werden

Aktuell gibt es noch kein Arzneimittel mit einer Zulassung für die Behandlung von Covid-19 oder einer allgemeinen Therapieempfehlung. Der Einsatz der zentral beschafften Arzneimittel erfolgt daher ausschließlich im Rahmen einer Einzelfallentscheidung als individueller Heilversuch ohne eine offizielle Therapiezulassung. Die Klinikärzte treffen die klinisch-therapeutische Entscheidung und der Patient muss einwilligen. Die zuständige Krankenhausapotheke fordert dann das Arzneimittel bei der vom BMG als Verteilstelle festgelegten Krankenhausapotheke an. Diese gibt das Arzneimittel an die bestellende Apotheke weiter. Die Verteilstellen können lokal unterschiedliche Bedarfe untereinander ausgleichen.

Department Apotheke

Die Krankenhausapotheke ist eine tragende Säule in der Patientenversorgung der München Klinik. Sie versorgt die jährlich rund 135.000 stationären Patienten und 160.000 Notfallpatienten an den 5 Standorten der München Klinik mit lebensnotwendigen Medikamenten und bereitet jährlich mehr als 50.000 Zytostatika-Infusionen zur individuellen Therapie von Krebspatienten selbst zu.

Apotheke der München Klinik
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