Neuigkeit
14.09.201810:32 Uhr

Männer, auf zur Vorsorge!

Der Europäische Prostatatag findet jährlich am 15. September statt und soll die Öffentlichkeit über Prostataerkrankungen und deren Folgen aufklären. Während Frauen bereits ab 35 Jahren zu Krebsvorsorgeuntersuchungen gehen, nutzen bisher nur wenige Männer die Angebote einer Früherkennung.

Früherkennung rettet Leben

Männer suchen häufig erst dann Rat beim Urologen, wenn erste Beschwerden vorliegen. Jeder zweite Mann über 60 Jahren leidet an einer Prostatavergrößerung und Prostatakrebs ist die zweithäufigste Todesursache beim Mann. Dabei ist eine frühzeitige Erkennung ausschlaggebend für eine erfolgreiche Therapie. So ist beispielsweise Prostatakrebs in 90 Prozent der Fälle heilbar, wird er früh erkannt. Impotenz und Inkontinenz können Folgen sein, wenn Prostataleiden nicht rechtzeitig behandelt werden.

Ab 45 Jahren zur Vorsorge

Fachgesellschaften empfehlen, dass jeder Mann ab 45 Jahren einmal im Jahr zum Urologen gehen und seine Prostata untersuchen lassen sollte. Denn Heilungschancen beim Prostatakrebs bestehen nur, wenn er im Frühstadium erkannt wird, und dann verursacht er noch keine Beschwerden.

Der Prostatatag will daher aufklären, um Männern Angst- und Schamgefühle zu nehmen.

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