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Meldung
19.08.2022

Neues Laser-Therapieverfahren für Kinder

Spenden ermöglichen bessere und schonendere Narbenbehandlung

Eine schwere Brandverletzung erleiden in Deutschland jedes Jahr rund 6.000 Kinder unter 15 Jahren. Eine Verbrennung hinterlässt immer Narben, die Last und Stigma zugleich sind. Die Narben-Nachsorge nimmt daher einen immer größeren Stellenwert in der Brandverletztenversorgung ein. Eincremen, Massagen und das Tragen eines Kompressionsanzugs zur Narbenreduktion reichen aber oftmals nicht mehr aus. Dann gibt es zwei Methoden, um die Narbe flacher und weicher werden zu lassen – das Medical Needling und den fraktionierten CO2-Laser, der in Schwabing nun auf Initiative von Dr. Krohn über Spendengelder angeschafft werden konnte. Das bisher zweite Gerät in ganz Deutschland. Bei beiden Verfahren werden kleine Löcher in die Narbe gestanzt. Im Gegensatz zum Needling verursacht der Laser jedoch keine Blutung und es muss kein Blut mehr regelmäßig und schmerzhaft von der Haut abgewaschen werden.

BMW spendet über 100.000 €

Die Anschaffung des Lasergerätes wurde durch das alljährliche BMW Advents-Benefizkonzert möglich. Über 100.000 € kamen dabei zusammen. Schirmherrin Prinzessin Ursula von Bayern (3.v.l.) und Bernd Döpke (2.v.l., Leiter der BMW Niederlassung München) besuchten nun das renommierte Kinder-Schwerbrandverletztenzentrum der München Klinik in Schwabing und begutachten das neue moderne Laserbehandlungsgerät vor Ort.

„Als Münchner Unternehmen liegt uns die städtische Gesundheitsversorgung besonders am Herzen. In der Kinderversorgung in München fehlt es nicht an Qualität, aber leider oft an Geld – hier ist unsere Spende genau richtig und kann sichtbar etwas verändern.“
Bernd Döpke, Leiter der BMW Niederlassung München.
„Als Dr. Krohn mir von seinem Wunsch erzählte, habe ich gleich alles in Bewegung gesetzt. Krankheit im Kindesalter ist besonders tragisch und es ist mir ein persönliches Anliegen, mich für einen hohen Behandlungskomfort einzusetzen. Ein großer Dank geht an alle Spender*innen und Besucher*innen des Konzertes, die das erst möglich gemacht haben.“
Prinzessin Ursula von Bayern

Luca muss endlich nicht mehr so weit fahren

Bernd Döpke (BMW) überzeugte sich gemeinsam mit Prinzessin Ursula von Bayern in der Kinderchirurgie vor Ort vom enormen Mehrwert des neuen Lasergeräts für die kleinen Patient*innen. Bei einer kurzen Demonstration im OP-Saal – als Patient fungierte ein Stück Holz – machten sie sich ein Bild von der hohen Präzisionsleistung des Lasers. Der kleine Luca (10) - selbst Patient - durfte zusammen mit Dr. Carsten Krohn, Leitender Arzt des Zentrums für Schwerbrandverletzte Kinder, den Laser bedienen. Bisher musste er zur Behandlung immer nach Stuttgart fahren, zum bis dato einzigen Laserzentrum in Deutschland. 

BILD "Ein Herz für Kinder" spendete ebenfalls

Insgesamt kostete die Anschaffung des Lasers inklusive Zubehör (wie u.a. Laserbrillen) rund 200.000 Euro. BILD hilft e.V. „Ein Herz für Kinder“ unterstützte dabei ebenfalls. Der Verein setzt sich in Deutschland und der ganzen Welt für in Not geratene Kinder ein. „Ein Herz für Kinder“ unterstützt unter anderem Krankenhäuser, Schulen, Kitas, soziale Einrichtungen und medizinische Forschungsprojekte.

Schwerbrandverletzenzentrum Schwabing

Die Einheit für Schwerbrandverletzte Kinder unserer Klinik für Kinderchirurgie ist eine der größten Spezialeinheiten für Kinder mit Verbrühungen und Verbrennungen oder sonstigen thermischen Schäden in Deutschland.

Zentrum für schwerbrandverletzte Kinder
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