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Aktuelle Mitteilung der München Klinik

Meldung
05.03.201518:28 Uhr

Aktualisiertes Medizinkonzept wird im Aufsichtsrat vorgestellt

Für den Blutspendedienst soll ein Verkaufsprüfungsprozess eingeleitet werden

Der Aufsichtsrat der Städtisches Klinikum München GmbH (StKM) wurde in seiner heutigen außerordentlichen Sitzung von der Geschäftsführung über zwei wichtige Weichenstellungen für die Neuausrichtung des Klinikums informiert. Vorgestellt und beraten wurden das aktualisierte Medizinkonzept sowie die geplante Einleitung einer Prüfung von Verkaufsoptionen für den Blutspendedienst München. Beide Vorlagen werden dem Stadtrat zur Entscheidung in der nächsten Vollversammlung zugeleitet.


München, 5. März 2015. Im Zentrum der Sanierung der München Klinik steht die Umsetzung eines neuen Medizinkonzeptes. Laut Stadtratsbeschluss vom vergangenen Sommer wurde das damals vorgestellte Konzept inzwischen überprüft und unter Beibehaltung der strategischen Ausrichtung und der festgelegten Leitlinien weiter detailliert. Daraus haben sich einige Aktualisierungen des Medizinkonzeptes ergeben, die der Aufsichtsrat heute beraten hat.

Dies sind die wichtigsten Änderungen:

An der München Klinik Schwabing und an der München Klinik Harlaching wird das Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin, Frauenheilkunde und Geburtshilfe um die operative Gynäkologie ergänzt. Damit wird ein komplettes Angebot der Frauenheilkunde und Geburtshilfe auf höchstem Versorgungsniveau realisiert, was die Attraktivität des Leistungsangebotes nochmals erhöht.

Die Dermatologie soll ab 2022 ihren endgültigen Platz am Standort Schwabing bekommen. Das Leistungsspektrum der Dermatologie kann dann in der bestehenden (und bis dahin komplett sanierten) Infrastruktur Schwabings erbracht werden.

An der München Klinik Bogenhausen wird das Zentrum „Bewegungsapparat/Traumatologie“ um eine Traumatologische Akutgeriatrie ergänzt. Damit ist eine wohnortnahe Versorgung des wachsenden Bedarfs im Bereich Alterstraumatologie sichergestellt.

Harlaching bleibt das führende Zentrum für Traumatologie im Münchner Süden. Der angegliederte Stützpunkt des Rettungshubschraubers wird gestärkt. Der Ausbau des Leistungssegments Wirbelsäule unterstützt die Auslastung der Infrastruktur.

Mit der Etablierung einer Weaning-Einheit werden Synergien mit der Neurologischen Frührehabilitation und der Physikalischen Medizin am Standort Harlaching genutzt, um ein bisher im Münchner Raum unterrepräsentiertes Versorgungsangebot für Langzeitbeatmungen und Beatmungsentwöhnung zu stärken und damit das Versorgungsangebot zu komplettieren.

Harlaching bleibt damit weiter überregionales Notfallzentrum. Die primär geplante Erweiterung der Kapazitäten in Neuperlach fällt damit geringer aus als geplant, wodurch die Investitionskosten verringert werden können.

Auf Basis des aktualisierten Medizinkonzepts werden nun alle weiteren Planungsschritte fortgeführt, darunter vor allem die Erarbeitung des Personalkonzeptes, die genauen Zeitpläne der Umsetzung, und schließlich eine vollständige Geschäftsplanung.

Der Aufsichtsrat hat auch über die Zukunft des Blutspendedienstes München (BSD) beraten. Da für einen notwendig gewordenen Umzug des Blutspendedienstes  bis Mitte 2016 Investitionen in Millionenhöhe anstehen und der Blutspendedienst in den vergangenen Jahren Defizite verzeichnen musste, hat eine Projektgruppe der München Klinik unterschiedliche strategische Handlungsoptionen  für die Zukunft des BSD geprüft und dem Aufsichtsrat der Städtisches Klinikum München GmbH vorgelegt. Für den Blutspendedienst soll ein Verkaufsprüfungsprozess eingeleitet werden.

Im Rahmen der Gespräche mit möglichen Kaufinteressenten wird angestrebt, den rund 100 Mitarbeitern des Blutspendedienstes eine möglichst umfassende Beschäftigungsgarantie zu geben.

Sowohl in der Frage der Zukunft des Blutspendedienstes wie in der Frage des fortgeschriebenen Medizinkonzeptes liegt die Entscheidungszuständigkeit beim Münchner Stadtrat.


Das Städtische Klinikum München versorgt mit seinen fünf Standorten Bogenhausen, Harlaching, Neuperlach, Schwabing und der Fachklinik für Dermatologie und Allergologie an der Thalkirchner Straße jährlich rund 160.000 Menschen, davon etwa 90 Prozent vollstationär. Der Klinikverbund verfügt über mehr als 3.600 Betten sowie teilstationäre Behandlungsplätze. Gut 80 Prozent der etwa 8.000 Beschäftigten aus über 80 Ländern sind im ärztlichen oder pflegerischen Bereich tätig.

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