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Aktuelle Mitteilung der München Klinik

Meldung
28.10.202212:33 Uhr

Der Pflege 100 Minuten schenken, bis zu 520 Euro verdienen

Alles spricht von der Belastung der Pflege. Eine echte Entlastung sind in der München Klinik Senior*innen oder Student*innen, die als Hilfskräfte pflegefremde Aufgaben übernehmen. Es ist eine Win-Win-Aktion: 100 Minuten Zeitersparnis für die Pflege – und für die Unterstützer*innen 520 Euro zusätzlich Erspartes für die nächste Stromrechnung.

München, 28. Oktober 2022. Bis zu 100 Minuten und mehr: Solange dauert es, im Krankenhaus einen Bettplatz auf der Intensivstation für den nächsten Patienten aufzubereiten. 100 Minuten, die eine Intensivfachkraft nicht mit ihren Patient*innen verbringt. 100 Minuten, in denen sich Senior*innen oder Student*innen mit ihrer Unterstützung auf Station ein Zubrot beispielsweise für die nächste Gasrechnung dazuverdienen können. 100 Minuten, in denen die Pflege dadurch stattdessen ihre Patient*innen pflegen kann.

Die München Klinik stellt aktuell 100 helfende Hände als Unterstützung für die Pflege an ihren Standorten Bogenhausen, Schwabing, Harlaching, Neuperlach und Thalkirchner Straße ein. Die Servicekräfte übernehmen ursprünglich pflegefremden Tätigkeiten, die im Krankenhaus häufig von Fachpflegekräften durchgeführt werden, wie Essen austeilen, Lager auffüllen, Bettenplätze frisch aufbereiten oder Desinfektionstätigkeiten. Mit bis zu 55 neuen Stellen für Servicekräfte an allen Standorten investiert die München Klinik in die Entlastung ihres Pflegepersonals von solchen Aufgaben und schafft damit mehr Zeit für die eigentliche Pflege am Patientenbett. Dr. Axel Fischer, Vorsitzender der Geschäftsführung der München Klinik: „Die Entlastung von pflegefremden Aufgaben ist ein elementarer Schritt hin zu einem besseren Arbeitsumfeld, das der hohen fachlichen Qualifizierung der Pflege entspricht. Deswegen halten wir als München Klinik an dem Konzept fest und gehen hier in finanzielle Vorleistung, obwohl die Refinanzierung der Servicekräfte politisch gestrichen wurde.“

Noch vor der ersten Vorlesung im Krankenhaus unterstützen

Die 100 helfenden Hände (offiziell: Servicekräfte) sind an allen Standorten der München Klinik (Bogenhausen, Schwabing, Harlaching, Neuperlach, Thalkirchner Straße) in Teilzeit (5-15 Stunden/Woche) oder auf 520 Euro-Basis an allen Wochentagen von 7.00 Uhr bis 19.00 Uhr im Einsatz. Die Stellen werden unbefristet besetzt und die Einsatzzeiten sind sehr flexibel. Insbesondere für die Morgenstunden von 7.00 Uhr – 9.00 Uhr und die Abendstunden von 16.30 Uhr – 19.00 Uhr suchen die Pflegestationen Unterstützung. So lässt sich der Job insbesondere für Senior*innen oder Student*innen ideal mit ihren weiteren Verpflichtungen verbinden und auch die erste Vorlesung nach einer Unterstützungsschicht im Krankenhaus noch problemlos erreichen oder das Wochenende mit einer sinnstiftenden Tätigkeit verknüpfen. Medizinische oder pflegerische Vorkenntnisse sind nicht notwendig, auf Station erfolgt eine umfangreiche Einarbeitung. Wer mit seinen zwei Händen als Teil der 100 helfenden Hände etwas Gutes tun und nebenbei den eigenen Geldbeutel aufbessern möchte, erhält hier mehr Informationen: www.muenchen-klinik.de/servicekraft

Hintergrundinformation zu den „100 helfenden Händen“

Das Projekt der Servicekräfte wurde in der München Klinik Schwabing pilotiert und wird seit 2022 auf alle Standorte der München Klinik ausgeweitet. Bis zu 55 Stellen werden an allen fünf Standorten besetzt. Das Ziel ist eine konkrete Entlastung der Pflegenden auf Normal-, Intensivstationen und in der Kinderklinik von pflegeunterstützenden Tätigkeiten, die konkret den Beschäftigten des Pflegeservice zugeordnet sind.

Die Servicekräfte sind Teil eines umfassenden Maßnahmenpaketes der München Klinik, um Mitarbeitende zu entlasten und zu stärken. Ein Überblick: https://www.muenchen-klinik.de/jobs/pflege/zukunft/

Die München Klinik ist mit Kliniken in Bogenhausen, Harlaching, Neuperlach, Schwabing und Europas größter Hautklinik in der Thalkirchner Straße Deutschlands zweitgrößte kommunale Klinik und der größte und wichtigste Gesundheitsversorger der Landeshauptstadt München. Die München Klinik bietet als starker Klinikverbund Diagnostik und Therapie für alle Erkrankungen in München und im Umland und genießt deutschlandweit einen ausgezeichneten Ruf – mit innovativer und hoch spezialisierter Medizin und Pflege und gleichzeitig als erster Ansprechpartner für die medizinische Grundversorgung. Rund 135 000 Menschen lassen sich hier im Schnitt pro Jahr stationär und teilstationär behandeln. Mit jährlich über 6000 Geburten kommen hier deutschlandweit die meisten Babys zur Welt. Auch in der Notfallmedizin ist die München Klinik die Nummer 1 der Stadt: Bis zu 160 000 Menschen werden jedes Jahr in den vier Notfallzentren aufgenommen – das entspricht rund einem Drittel aller Notfälle der Landeshauptstadt. Die Kliniken sind entweder Lehrkrankenhaus der Ludwig-Maximilians-Universität oder der Technischen Universität München. Die hauseigene Pflege-Akademie ist mit rund 500 Ausbildungsplätzen die größte Bildungseinrichtung im Pflegebereich in Bayern. Als gemeinnütziger Verbund finden in der München Klinik Daseinsvorsorge und herausragende Medizin zusammen und stellen das Gemeinwohl in den Vordergrund: Über die medizinisch-pflegerische Versorgung hinaus gibt es großen Bedarf, der vom Gesundheitssystem nicht refinanziert wird – wie etwa das Spielzimmer für Geschwisterkinder. Und auch die Mitarbeitenden aus Medizin und Pflege, die sich mit ihrer täglichen Arbeit für die Gesundheitsversorgung Münchens einsetzen, können von Zuwendungen in Form von Spenden profitieren – beispielsweise durch die Finanzierung von zusätzlicher Ausstattung, Erholungsmöglichkeiten und Fortbildungen. Dafür zählt jeder Euro.

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Win-Win-Aktion in der München Klinik: Die Pflege von pflegefremden Tätigkeiten wie Betten machen entlasten, und damit bis zu 520 Euro zusätzlich für die nächste Stromrechnung verdienen. Servicekräfte werden an allen Standorten der München Klinik in Bogenhausen, Schwabing, Neuperlach, Harlaching und Thalkirchner Straße weiterhin gesucht. Bildnachweis: Sonja Herpich.

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