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Aktuelle Mitteilung der München Klinik

Meldung
24.05.202212:33 Uhr

Zweiter Affenpocken-Fall in München bestätigt

Patient wird isoliert in München Klinik Schwabing behandelt

München, 24. Mai 2022. In München ist ein zweiter Fall von Affenpocken bestätigt worden. Der Patient stammt aus München und befindet sich isoliert in der München Klinik Schwabing. Das Gesundheitsreferat hat bereits Ermittlungen zu Kontaktpersonen eingeleitet. Das allgemeine Infektionsrisiko für die Bevölkerung in Bayern wird vom Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) derzeit als gering erachtet.

In der München Klinik Schwabing wird auch der am vergangenen Freitag bestätigte erste Fall von Affenpocken in Bayern isoliert behandelt. Der 26-jährige Mann hat mittlerweile keine Allgemeinsymptome mehr wie Schluckstörungen und erhöhte Temperatur, jedoch weiterhin pockenartige Hautveränderungen, die einen entsprechenden Juckreiz auslösen. Das Gesundheitsreferat hat vier enge Kontaktpersonen des Mannes unter Quarantäne gestellt, die bisher keine Symptome aufweisen.

Bei dem nun bestätigten zweiten Fall handelt es sich nicht um eine Kontaktperson des ersten Falls. Der 32-jährige Mann war am 17. Mai von Gran Canaria nach München zurückgekehrt. Nachdem er am 19. Mai erste Symptome bemerkt hatte, isolierte er sich zunächst zuhause und begab sich dann am 23. Mai zur Behandlung in die München Klinik Schwabing. Nach eigener Aussage hatte er seit seiner Rückkehr keine infektionsrelevanten Kontakte. Die Versorgung des Mannes, dessen Symptomatik in den typischen Hautveränderungen (Pusteln bzw Pocken) besteht, die entsprechend topisch mit einer Zinkpaste behandelt werden, findet isoliert vom übrigen Klinikbetrieb in der Infektiologie der München Klinik Schwabing statt.

Der am Institut für Mikrobiologie der Bundeswehr durchgeführte PCR-Test erkennt gezielt Infektionen mit dem Affenpockenvirus. Ob es sich um den west- oder zentralafrikanischen Virusstamm handelt, wird eine laufende Sequenzierung in den nächsten Tagen ergeben.

Ein  weiterer bayernweiter Affenpocken-Fall ist inzwischen in Ansbach bestätigt worden.

Weitere Informationen zum Affenpockenvirus finden Sie unter www.lgl.bayern.de/gesundheit/infektionsschutz/infektionskrankheiten_a_z/affenpocken/index.htm und unter www.rki.de/DE/Content/InfAZ/A/Affenpocken/Affenpocken.html.

 

Die München Klinik ist mit Kliniken in Bogenhausen, Harlaching, Neuperlach, Schwabing und Europas größter Hautklinik in der Thalkirchner Straße Deutschlands zweitgrößte kommunale Klinik und der größte und wichtigste Gesundheitsversorger der Landeshauptstadt München. Die München Klinik bietet als starker Klinikverbund Diagnostik und Therapie für alle Erkrankungen in München und im Umland und genießt deutschlandweit einen ausgezeichneten Ruf – mit innovativer und hoch spezialisierter Medizin und Pflege und gleichzeitig als erster Ansprechpartner für die medizinische Grundversorgung. Rund 135 000 Menschen lassen sich hier im Schnitt pro Jahr stationär und teilstationär behandeln. Mit jährlich über 6000 Geburten kommen hier deutschlandweit die meisten Babys zur Welt. Auch in der Notfallmedizin ist die München Klinik die Nummer 1 der Stadt: Bis zu 160 000 Menschen werden jedes Jahr in den vier Notfallzentren aufgenommen – das entspricht rund einem Drittel aller Notfälle der Landeshauptstadt. Die Kliniken sind entweder Lehrkrankenhaus der Ludwig-Maximilians-Universität oder der Technischen Universität München. Die hauseigene Pflege-Akademie ist mit rund 500 Ausbildungsplätzen die größte Bildungseinrichtung im Pflegebereich in Bayern. Als gemeinnütziger Verbund finden in der München Klinik Daseinsvorsorge und herausragende Medizin zusammen und stellen das Gemeinwohl in den Vordergrund: Über die medizinisch-pflegerische Versorgung hinaus gibt es großen Bedarf, der vom Gesundheitssystem nicht refinanziert wird – wie etwa das Spielzimmer für Geschwisterkinder. Und auch die Mitarbeitenden aus Medizin und Pflege, die sich mit ihrer täglichen Arbeit für die Gesundheitsversorgung Münchens einsetzen, können von Zuwendungen in Form von Spenden profitieren – beispielsweise durch die Finanzierung von zusätzlichem Wohnraum. Dafür zählt jeder Euro.

 

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Portrait Prof. Clemens Wendtner, Chefarzt Klinik für Hämatologie, Onkologie, Immunologie, Palliativmedizin, Infektiologie und Tropenmedizin
München Klinik Schwabing
Bildquelle: München Klinik

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