Klinik für Urologie

Spezialgebiet Prostata.

Spezialisten in München für Prostatavergrößerung und Prostatakrebs

Beschwerden oder Erkrankungen der Prostata gehören zu den häufigsten Problemen bei Männern ab 45 Jahren. Schmerzen im Unterleib, Harndrang und Probleme beim Wasserlassen können auf die beiden häufigsten Erkrankungen hindeuten: Prostatavergrößerung und Prostatakrebs.

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Prostatakrebs

Hohe Sicherheit durch moderne roboterunterstützte Chirurgie

In vielen Fällen verspricht die Behandlung mittels einer Operation, bei der die Prostata komplett entfernt wird, die besten Heilungschancen bei Prostatakrebs. In unserer Klinik für Urologie können wir diese Operation roboter-unterstützt mit dem DaVinci Xi durchführen.

Da in unmittelbarer Nähe der Prostata der Schließmuskel für die Kontinenz und die feinen Nerven-Gefäß-Bahnen für die Gliedsteife verlaufen, bedeutet diese exakte Vorgehensweise einen großen Gewinn für die betroffenen Patienten, da die anatomisch wichtigen Strukturen für die Kontinenz und Potenz durch präzisere Darstellung besser geschont werden können. Die Operation erfolgt stets minimal-invasiv, also schonend und ohne große Hautschnitte.

„Es ist nicht nur wichtig, dass der Krebs in Gänze ohne Resttumorgewebe entfernt wird, sondern auch die Lebensqualität meiner Patienten postoperativ durch Erhalten der Kontinenz und Potenz bestehen bleibt.“
PD Dr. Atiqullah Aziz, Chefarzt der Klinik für Urologie

Dreidimensional und millimetergenau: OP mit dem DaVinci-Roboter

Durch nur millimeterlange Schnitte führen wir das Kamerasystem und die Instrumente über Trokare ein. Die Operationswerkzeuge werden vom Operateur mit Hilfe des Da Vinci-Operationsroboters gesteuert. Dreidimensional und bis zu 20-fach vergrößert sehen unsere Operateure das Gewebe der Prostata-Region. Von einer Konsole aus steuern sie die Roboterarme.

„Der Roboter kann mehr und exaktere Bewegungen ausführen, als dies einer noch so geübten menschlichen Hand möglich wäre. Doch operiert nicht der Roboter, sondern wir “, erklärt Aziz. Durch die Operation mit dem Da Vinci-Roboter können unserer Urologen die Prostata, die Samenbläschen und auch die umliegenden Lymphknoten nahezu blutungsfrei entfernen.

Noch während der Operation untersuchen wir das geborgene Prostata-Gewebe, um sicherzugehen, dass kein Resttumorgewebe im Körper verbleibt mittels der Schnellschnittmethode.

Seit Mai 2019 ein fester Teil unseres OP-Teams: der Da-Vinci Xi

Treffsichere Probenentnahme

Ein unerlässlicher Mosaikstein für eine sichere Prostatakrebs-Diagnose sind Gewebeproben. Diese werden im Rahmen einer sogenannten Biopsie aus der Prostata entnommen und anschließend auf Krebszellen untersucht. Falls noch keine Biopsie-Ergebnisse vorliegen, bieten wir unseren Prostatakrebs-Patienten eine besonderes treffsichere Biopsie-Methode an: die MRT-fusionsgesteuerte Biopsie.

Zunächst führen die Kollegen der Radiologie eine multiparametrische Magnetresonanztomographie (mpMRT) der Prostata durch, so dass wir die auffälligen Stellen in der Prostata genau lokalisieren können. Eine Vorstellung mit auswärtig erfolgtem mpMRT der Prostata ist ebenso möglich. Diese Ergebnisse können wir dann mit den Bildern des Ultraschalls zusammenfügen (fusionieren), den wir während der Probeentnahme durch den Mastdarm vornehmen. So können wir mittels dünner Nadeln ganz gezielt Proben aus allen auffälligen Arealen gewinnen, auch solchen, die allein durch den Ultraschall nicht sichtbar geworden wären.

Hand in Hand mit den Experten des Onkologischen Zentrums Bogenhausen

Unter Umständen – falls sich Krebszellen einer höheren Risikoklasse gezeigt haben – müssen wir noch eine nuklearmedizinische Untersuchung des Skeletts und eventuell eine Computertomographie (CT) des Bauchs durchführen. Sobald alle Untersuchungsergebnisse vorliegen, treffen sich viele erfahrene Spezialisten im Rahmen einer Tumorkonferenz in unserem zertifizierten onkologischen Zentrum.

Urologen, Pathologen, Radiologen und Strahlenmediziner entwickeln gemeinsam eine Behandlungsstrategie für jeden Patienten individuell. Die Therapievorschläge zielen nicht nur auf die spezifische Art und Ausbreitung des Krebsgeschwürs ab, sondern berücksichtigen auch den Gesundheitszustand des betroffenen Patienten.

Zwischen OP und Rehabilitation ...

Die Patienten verbleiben in der Regel fünf Tage in unserer Klinik und erhalten eine Einweisung in die Beckenbodengymnastik durch ein geübtes Team der Physiotherapie.

Wir empfehlen, eine Rehabilitation anzuschließen, um die ohnehin guten funktionellen Ergebnisse zu verbessern. Bei der Wahl der Rehabilitationskliniken – und auch bei sonstigen organisatorischen Fragen – ist unser Sozialdienst gerne behilflich.

Wir beraten Sie gerne.

Für Patienten, bei denen ein Prostata-Karzinom diagnostiziert wurde, haben wir eine spezielle Sprechstunde eingerichtet, um in Ruhe die Untersuchungen vorzunehmen und alle Behandlungsoptionen besprechen zu können.

Prostatakarzinom-Sprechstunde

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Prostatavergrößerung

Als einzige Klinik in München: Spezielles OP-Verfahren bei stark vergrößerter Drüse

Viele Patienten, die in unsere Klinik kommen, leiden darunter, dass sie – vor allem nachts – sehr häufig zur Toilette müssen, oft mit Harnwegsinfekten kämpfen oder sich Blut im Urin zeigt. In manchen Fällen ist sogar ein schmerzhafter Harnverhalt aufgetreten, was heißt, dass gar kein Wasserlassen mehr möglich war. Nach einem ausführlichen Patientengespräch verschaffen wir uns stets ein Bild von der vergrößerten Prostata und den verursachten Folgen.

Wir untersuchen den Urin, messen den Harnstrahl, bestimmen den Restharn und führen eine transrektale Ultraschall-Untersuchung sowie Tastuntersuchung der Prostata durch. Stets prüfen wir, ob medikamentöse Therapien sinnvoll erscheinen, auch vor dem Hintergrund anderer Erkrankungen und der Lebenssituation des betroffenen Patienten. „Wir legen sehr viel Wert auf eine individuelle Medizin, die für jeden einzelnen Patienten das für ihn beste Therapie-Konzept entwirft“, unterstreicht Aziz.

OP bei geringeren Prostatavergrößerungen

Als Standardverfahren bei geringeren, aber dennoch stark beeinträchtigenden Prostata-Vergrößerungen setzen wir die sogenannte transurethale Resektion der Prostata (TUR-P) ein.

Dies bedeutet, dass wir durch die Harnröhre (transurethal) zur Prostata vordringen und mit einer Elektroschlinge Gewebe entfernen.

OP mit minimal-invasivem laparoskopischen Verfahren

Falls eine Operation angezeigt ist, können wir sowohl die Standardverfahren als auch – als einzige Klinik in München – ein besonderes minimal-invasives laparoskopisches Verfahren für besonders stark vergrößerte Prostatadrüsen anbieten. Diese sogenannte laparoskopische Adenomenukleation ermöglicht es sogar, bei Drüsen bis weit über 80 Gramm Adeomanteil eine minimal-invasive Operation durchzuführen.

Nur durch millimeterlange Hautschnitte führen wir die Operationsinstrumente und Kamera über Trokare ein. Diese Kamera liefert uns dreidimensionale Bilder, so dass wir das überschüssige Gewebe exakt aus der Prostata ausschälen können – die Kapsel mit den wichtigen Nerven- und Gefäßbündeln aber unversehrt bleibt. Auch an den Harnblasen-Schließmuskel, der die Kontinenz sichert, treten wir in keinster Weise heran.

„Es handelt sich dabei um eine moderne Operationsmethode mit geringer Blutungsgefahr, bessere dreidimensionale Sicht für den Operateur, kosmetisch gutem Ergebnis mit schneller Wundheilung.“
PD Dr. Atiqullah Aziz, Chefarzt der Klinik für Urologie

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