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23.06.2023

10 Hitze-Tipps unserer Ärzt*innen

So bleiben Sie auch bei über 30 Grad cool

Der Sommer ist da und die Tage werden heißer. Gerade Senior*innen kann die Hitze zu schaffen machen – und Menschen jeden Alters sollten bei hohen Temperaturen auf ihren Hautschutz achten. Wie das am besten geht, verraten uns die Leitende Oberärztin Prof. Daniela Hartmann der Klinik für Dermatologie und Allergologie in der Thalkirchnerstrasse und PD Dr. Brigitte Buchwald-Lancaster, Chefärztin für Altersmedizin in der München Klinik Neuperlach.

1. Gesunde Bräune gibt es nicht.
Sonne ist wichtig für uns – Vitamin D spielt eine Rolle bei vielen Stoffwechselprozessen. Doch ein vernünftiger Umgang mit der Sonne ist mindestens genauso wichtig. Denn: Eine gesunde Bräune gibt es nicht wirklich. Dass die Haut braun wird, ist ein reiner Schutzmechanismus. Regelmäßige Sonneneinstrahlung kann zu Hautkrebs führen, auch wenn kein Sonnenbrand sichtbar wurde. Diese Schattenseiten der Bräune sollte man nicht unterschätzen und ausreichenden Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor immer einer gebräunten Haut vorziehen. 

2. Viel hilft viel.
An Sonnencreme sollte man beim Auftragen nicht sparen, um wirklich gut geschützt zu sein. Die Richtlinien empfehlen zwei Milligramm pro Quadratzentimeter Hautoberfläche. Je nach Körpergröße sind das 30 bis 40 Milliliter für den gesamten Körper. Das ist fast eine halbe Flasche.

3. Der Preis ist nicht entscheidend.
Eine gute Sonnencreme muss nicht teuer sein. Regelmäßig schneiden auch die Discounter-Sonnencremes bei u.a. Stiftung Warentest mit „sehr gut“ ab, während teure Cremes auch mal durchfallen können. 

4. Der Haut Erholung gönnen.
Um der Haut wirklich Erholung zu gönnen, sollte man sich nicht durchgehend im Freien aufhalten und sich und seiner Haut eine Auszeit in klimatisierten Räumen gönnen. Das empfiehlt sich insbesondere in der Mittagshitze und ist gerade für Kinder wichtig, deren Haut noch empfindlicher ist.

5. Auch im Alltag vor der Sonne schützen.
Wer mit dem Rad durch die Stadt fährt oder die Mittagspause im Freien genießt, sollte Sonnencreme benutzen – sonst droht Sonnenbrand. Durch Sonnencreme kann man den Eigenschutz der Haut verlängern, über die Länge gibt der Lichtschutzfaktor Auskunft. Menschen mit hellem Hauttyp, die ohne Schutz etwa 15 Minuten in der Sonne verbringen können, sind mit Lichtschutzfaktor 20 also gut 300 Minuten geschützt. 

6. Immer ausreichend trinken.
Um einer Dehydrierung vorzubeugen ist es deshalb unerlässlich ausreichend zu trinken. Zwei bis zu drei Liter am Tag – nicht zu kühles Mineralwasser, leichte Saftschorlen Kräuter- und Früchtetees sind ideal. Alkohol und Koffein sollten gemieden werden. Nehmen sie bei Bedarf auch Hilfestellungen zur Hand: Große Kannen zeigen ihnen wie viel sie bereits getrunken haben, Wecker können genau wie Strichlisten bei der bewussten Erinnerung an die Flüssigkeitszufuhr helfen. 

7. Wer schwitzt muss Salz nachlegen.
Es gibt besonders an heißen Tagen durch starkes Schwitzen und vermindertes trinken die Gefahr der Veränderung der „Blutsalze“ (sog. Elektrolytstörung). Müdigkeit und Mattheit sind die Folgen. Auch verzögerte Reaktionszeiten bis hin zu Verwirrtheit können auftreten. Es helfen Gemüsebrühe oder eine leichte Fleischbrühe. Beim Mineralwasser sollte zu einer natriumreichen Sorte gegriffen werden. Zusätzlich sollte auf eine leichte und vitaminreiche Ernährung an heißen Tagen geachtet werden.

8. Siesta statt Stress.
Vermeiden sie körperliche Anstrengung in der größten Hitzezeit und passen sie ihren Tagesablauf an die Hitze an. Verlängern sie lieber ihre Mittagspause. Sie müssen nicht auf leichte Spaziergänge, den Einkauf, ihre regelmäßigen sportlichen Aktivitäten oder die Gartenarbeit verzichten. Aber verlagern sie diese Tätigkeiten in die Abend- oder Morgenstunden. Meiden sie längere und direkte Sonneneinstrahlung und Anstrengungen bei höheren Temperaturen.

9. Die richtige Kleidung und regelmäßige Abkühlung hilft.
Denken sie an eine leichte, luftige Bekleidung und den entsprechenden Sonnenschutz auch auf dem Kopf. An besonders heißen Tagen können auch feuchte Umschläge, Arm- oder Fußbäder für Abkühlung sorgen.

10. Passen sie auch das Klima daheim an.
Halten sie Räume untertags möglichst kühl. Dabei helfen Vorhänge, lüften gerade zu den kühleren Tageszeiten oder auch Ventilatoren, die für eine Luftzirkulation sorgen. Sollten sie Klimageräte verwenden, achten sie darauf, dass die Temperaturunterschiede nicht allzu groß sind und sie nicht direkt im Luftzug sitzen, sonst drohen Erkältungen. Schlafräume, die tagsüber abgedunkelt sind und vor dem schlafen gehen nochmals gelüftet werden, sind meist angenehm temperiert und helfen bei einem gesunden Schlaf.

 

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