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Aktuelle Mitteilung der München Klinik

Meldung
19.04.202312:33 Uhr

Gute Neuigkeiten fürs Personal der München Klinik

Neue Pflege-Perspektiven, neue Kita, neue Plakate

München, 19. April 2023.  Wie alle Kliniken in Deutschland sucht auch die München Klinik stetig nach Verstärkung für ihre Teams, insbesondere im Pflegebereich. Dazu hat sie bereits vor Jahren ein umfassendes Maßnahmenpaket entwickelt, um bestehendes Personal zu binden und neues Personal zu finden. Dieses Paket wird laufend erweitert – an dieser Stelle informiert die München Klinik über die neuesten Maßnahmen, die das Krankenhauspersonal der München Klinik seit diesem Jahr entlasten und stärken. Neben einem erweiterten Angebot für die Kinderbetreuung, Servicekräften zur Unterstützung der Pflegenden, finanziellen Zulagen, Schulstationen für die Auszubildenden und neuen Stellen für Pflegekräfte mit Bachelor-Abschluss zeigt das Personal in der Stadt Gesicht. 

Große Plakatkampagne: Städtisches Klinikpersonal zeigt in der Stadt Gesicht
Auf Plakatwänden, in U-Bahnhöfen, auf den Klinik-LKWs und im Internet – seit heute (18. April) wirbt die München Klinik um neue Kolleg*innen zur Verstärkung ihrer Teams. Mit ihrem besten Argument: Den eigenen Mitarbeitenden, als MüK-Jobbotschafter*innen aus allen Bereichen. „Ich bin nach der Ausbildung geblieben. Das sagt eigentlich alles“, bringt es Leon Hoffmann auf den Punkt. Er arbeitet in Bogenhausen als Gesundheits- und Krankenpfleger und ist eines von 15 Gesichtern der Plakatkampagne. Oliver Preußger ist schon länger bei der MüK – und stolz, als Elektrotechniker den Laden buchstäblich „am Laufen“ zu halten. Denn: „Eine Klinik ist wie eine Kleinstadt – und ein Kurzschluss keine Option“. Mersiha Sahtan hat in 16 Jahren in der OP-Pflege viele Entwicklungen erlebt: „Nur eines hat sich nicht geändert: Ich komme immer noch sehr gerne zur Arbeit." Wie abwechslungsreich die Arbeit im Öffentlichen Dienst sein kann, zeigt Liane Knopf aus der Krankenhausapotheke, die auch nach 30 Jahren bei der MüK sagt: „Das macht nicht nur Sinn, sondern auch Spaß.“ Und Prof. Dr. Natascha Nüssler und PD Dr. Mia Kim sind sogar gemeinsam als Chefärztinnen-Duo vor die Kamera getreten. Sie alle repräsentieren die insgesamt rund 8.000 Mitarbeitenden der München Klinik und deren Wunsch, mit ihren Leistungen in der Daseinsvorsorge und der Spitzenpflege und -medizin in der Stadt sichtbar zu sein. Mehr Informationen und alle Kampagnenmotive unter: https://www.muenchen-klinik.de/jobs/menschendermuek/

MüKies“: Neue Mini-Kita für das Klinikpersonal eröffnet im Frühjahr
Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist eine große Herausforderung. Gerade im Bereich der Kinder unter 3 Jahre sind die Betreuungsplätze knapp. Hier will die München Klinik ihre Mitarbeitenden zusätzlich zu den bestehenden Belegrechten, Kontingentscheinen und Kita-Kooperationen unterstützen und entlasten. Noch in der ersten Jahreshälfte 2023 eröffnet deshalb im Herzen Schwabings die erste eigene Mini-Kita mit zwölf Vollzeitplätzen für Mitarbeitende aller MüK-Standorte und deren Nachwuchs im Alter zwischen sechs Monaten bis zum Kindergarteneintritt. Die neue Mini-Kita trägt den Namen „MüKies“, der Name wurde von den Mitarbeitenden in einer internen Umfrage selbst gewählt. Die Eingewöhnungsphase der ersten Kinder läuft bereits. Auf die Pilot-Kita können perspektivisch Kitas auch an weiteren Standorten folgen.

Einspringen für Kolleg*innen: In der MüK mit finanzieller Zulage
Der Fachkräftemangel führt in deutschen Krankenhäusern häufig dazu, dass Kolleg*innen in der Freizeit gebeten werden einzuspringen, wenn bspw. viele Kolleg*innen krankheitsbedingt ausfallen. Das verursacht Druck und ist ein häufiger Grund, warum Pflegekräfte ihre Arbeitszeit reduzieren oder aus dem Beruf aussteigen. Die München Klinik geht in eine andere Richtung, die auf Freiwilligkeit setzt: Pflege-Kolleg*innen, die sich zusätzlich zu ihrem regulären Lohn etwas dazuverdienen möchten, können sich für sogenannte „freiwillige Zusatzdienste“ melden: Sie helfen aus, wenn auf einer Station Not am Mann oder an der Frau ist – und bekommen das finanziell vergütet. Zusätzlich zu ihrem regulären Gehalt erhalten sie dafür eine individuelle Zulage zwischen 50 und 80 Prozent, je nach Zeitraum des Dienstes. Das Modell lohnt sich daher für beide Seiten – für die einspringenden Mitarbeitenden finanziell, und die Teams bekommen bei Ausfällen Unterstützung und insgesamt mehr Planungssicherheit. Die MüK-eigene Zulage wird daher seit ihrer Einführung im Jahr 2019 sehr gut angenommen. Allein 2022 wurden in der München Klinik rund 9.500 freiwillige Zusatzdienste in Anspruch genommen. Jetzt neu in 2023 wurde das Angebot probehalber, zusätzlich zur Pflege, auch auf weitere Berufsgruppen ausgeweitet. Auch Mitarbeitende u.a. aus Küche, Logistik, Technik, Patientenaufnahme und den Leitwarten können sich in der MüK nun für solche freiwilligen Zusatzdienste melden und finanziell profitieren.

100 Helfende Hände: Servicekräfte entlasten Pflegepersonal in der Klinik
Servicekräfte übernehmen nicht-pflegerische Aufgaben (wie z.B. Essen austeilen, Betten frisch aufbereiten, Lager auffüllen) und entlasten so die Pflegenden in der München Klinik an allen Standorten. Über 50 neue Servicekräfte werden seit 2022 nach und nach eingestellt – ein elementarer Schritt hin zu einem besseren Arbeitsumfeld entsprechend der hohen fachlichen Qualifizierung der Pflege. Die Servicekräfte, meist Senior*innen oder Student*innen auf Teilzeit oder 520 Euro-Basis, schaffen den Pflegenden mehr Zeit für die eigentliche Pflege am Patientenbett. Gleichzeitig geht die München Klinik mit dem Konzept in finanzielle Vorleistung für die Pflege, da solche Hilfskräfte entgegen der ursprünglichen politischen Pläne nicht mehr über das System refinanziert sind. Mehr Informationen und Bewerbungsmöglichkeit unter: https://www.muenchen-klinik.de/jobs/servicekraefte/

Standortübergreifende MFA-Ausbildung startet neu ab September
Mit rund 500 Ausbildungsplätzen betreibt die München Klinik mit ihrer hauseigenen Akademie die größte Bildungseinrichtung im Pflegebereich in Bayern. Hier bildet sie den dringend benötigten Nachwuchs im Pflegebereich (Pflegefachleute, operationstechnische und anästhesietechnische Assistent*innen, Pflegehilfe) selbst aus. Neu hinzu kommt ab September 2023 eine standortübergreifende Ausbildung für medizinische Fachangestellte (MFAs) – bisher wurden MFAs in der MüK in kleinerem Rahmen am Standort Schwabing ausgebildet. Die neuen 10 Ausbildungsplätze konnten bereits mit Interessent*innen besetzt werden. MFAs sind durch die Kombination aus medizinischem Fachwissen sowie organisatorischen und verwaltenden Kenntnissen in vielen Bereichen einsetzbar. Damit erfüllen sie eine wichtige Mittlerfunktion zwischen Ärzt*innen und Patient*innen. Sowohl zur Unterstützung der Pflege als auch für die Ambulantisierung werden MFAs auch in Krankenhäusern daher immer wichtiger. Die München Klinik geht hier voran und erweitert ihr breites Ausbildungsangebot um diesen Bereich. Es warten breite Einblicke in die Häuser der Maximalversorgung: Während der Ausbildung ist eine Rotation über alle Standorte der München Klinik hinweg geplant, alle sieben Monate wechseln die Auszubildenden in eine neue Abteilung. Die fachpraktische Lernbegleitung geht dabei über die gesetzlichen Vorgaben hinaus: Drei Stunden pro Woche sind in der MFA-Ausbildung der München Klinik für praktische Anleitungen und Übungen aller prüfungsrelevanter praktischer Tätigkeiten in einem geschützten Rahmen ohne Patient*innen reserviert.

Akademisierung der Pflege: München Klinik schafft neue Pflegestellen
Die Akademisierung der Pflegeausbildung ist auf der politischen Agenda gesetzt – doch es braucht auch in der beruflichen Praxis neue Perspektiven für Personen mit pflegewissenschaftlichem Hintergrund. Die München Klinik hat 20 neue Pflegestellen geschaffen, auf die sich Pflegende mit einem Abschluss in Pflegewissenschaften (Bachelor) bewerben können. Sie arbeiten in der direkten Patientenversorgung, bringen ihre Expertise ein, erhalten Zeit für wissenschaftliches Arbeiten – und zugleich mehr Geld auf der Entgeltabrechnung. "Wir wollen die Patientenversorgung durch aktuelles Wissen ergänzen und zur Qualitätssicherung beitragen. Gleichzeitig soll sich der Einsatz auch für die Kolleg*innen selbst lohnen“, sagt Geschäftsführerin Susanne Diefenthal. Die Eingruppierung sorgt für ein sattes Gehaltsplus bis zu 500 Euro und mehr bei Vollzeitkräften. „Sich weiterzubilden und weiterzuqualifizieren lohnt sich, diese Botschaft ist uns ganz wichtig“, so Diefenthal. Die möglichen Einsatzgebiete zeigt ein Beispiel aus der Praxis: Das Pflegeteam versorgt einen Patienten mit einem komplexen oder seltenen Beschwerdebild. Hier fehlte im Alltag oft die Zeit, aktuelle Pflegestandards heranzuziehen oder das Krankheitsbild näher zu beleuchten. Künftig kann ein*e Pflegende*r mit pflegewissenschaftlichem Hintergrund beispielsweise die Studienlage prüfen, die Pflegeplanung durchgehen und dann eine Empfehlung abgeben, welche dem Team weiterhilft.

 

Die München Klinik ist mit Kliniken in Bogenhausen, Harlaching, Neuperlach, Schwabing und Europas größter Hautklinik in der Thalkirchner Straße Deutschlands zweitgrößte kommunale Klinik und der größte und wichtigste Gesundheitsversorger der Landeshauptstadt München. Die München Klinik bietet als starker Klinikverbund Diagnostik und Therapie für alle Erkrankungen in München und im Umland und genießt deutschlandweit einen ausgezeichneten Ruf – mit innovativer und hoch spezialisierter Medizin und Pflege und gleichzeitig als erster Ansprechpartner für die medizinische Grundversorgung. Rund 110 000 Menschen lassen sich hier im Schnitt pro Jahr stationär und teilstationär behandeln. Mit jährlich über 6000 Geburten kommen hier deutschlandweit die meisten Babys zur Welt. Auch in der Notfallmedizin ist die München Klinik die Nummer 1 der Stadt: Über 130 000 Menschen werden jedes Jahr in den vier Notfallzentren aufgenommen – das entspricht rund einem Drittel aller Notfälle der Landeshauptstadt. Die Kliniken sind entweder Lehrkrankenhaus der Ludwig-Maximilians-Universität oder der Technischen Universität München. Die hauseigene Pflege-Akademie ist mit rund 500 Ausbildungsplätzen die größte Bildungseinrichtung im Pflegebereich in Bayern. Als gemeinnütziger Verbund finden in der München Klinik Daseinsvorsorge und herausragende Medizin zusammen und stellen das Gemeinwohl in den Vordergrund: Über die medizinisch-pflegerische Versorgung hinaus gibt es großen Bedarf, der vom Gesundheitssystem nicht refinanziert wird – wie etwa das Spielzimmer für Geschwisterkinder. Und auch die Mitarbeitenden aus Medizin und Pflege, die sich mit ihrer täglichen Arbeit für die Gesundheitsversorgung Münchens einsetzen, können von Zuwendungen in Form von Spenden profitieren – beispielsweise durch die Finanzierung von zusätzlicher Ausstattung, Erholungsmöglichkeiten und Fortbildungen. Dafür zählt jeder Euro.

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Die Mitarbeitenden der München Klinik zeigen in der Stadt Gesicht für ihre Berufsgruppe und ihren kommunalen Klinikverbund. Auch im Alltag bewegt sich viel zur Entlastung und Stärkung der Teams – von neuer Mini-Kita zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf bis hin zu neuen beruflichen Perspektiven auch in der Praxis für akademisierte Pflegekräfte mit Bachelor-Abschluss. Bildnachweis: München Klinik.

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