Morbus Bechterew (Spondylitis ankylosans)

München Klinik bietet Therapien bei Morbus Bechterew an zwei Standorten

Morbus Bechterew, inzwischen häufiger als Spondylitis ankylosans bezeichnet, gehört zu den entzündlich-rheumatischen Erkrankungen. Betroffen von Morbus Bechterew ist vor allem die Wirbelsäule.

Was ist ein Morbus Bechterew?

Rheuma, häufig im Bereich der Lendenwirbelsäule. Auch Organe und andere Gelenke können betroffen sein.

Neben der Wirbelsäule können sich auch andere große Gelenke, z.B. die Kreuz-Darmbein- oder Iliosakralgelenke bei Morbus Bechterew entzünden.

Seltener treten auch Augenentzündungen und entzündliche Darmerkrankungen bei dieser Krankheit auf.

Bei wenigen Patienten werden andere Organe, wie zum Beispiel die Lunge, die Niere, das Herz oder die Hauptschlagader geschädigt.

Im schlimmsten Fall kommt es durch Morbus Bechterew zu Herzklappenfehlern.  

Wie verbreitet ist der Morbus Bechterew?

Eine Spondylitis ankylosans ist eine seltene Erkrankung. Ca. 0,5 Prozent der Bevölkerung erkrankt daran.

Typischer Weise zeigen sich die ersten Symptome von Morbus Bechterew zwischen der Pubertät und dem 45. Lebensjahr.

Männer sind häufiger von der Erkrankung betroffen als Frauen.  

Ursachen und Symptome des M. Bechterew

Auslöser kann eine Infektion in Zusammenspiel mit einer genetischen Veranlagung sein.

Die Krankheit beginnt mit Rückenschmerzen im Lendenwirbelbereich. In der Nacht sind die Schmerzen entlang der Wirbelsäule stärker. Sie bessern sich unter Bewegung. Am Morgen klagen die Spondylitis ankylosans Patienten über eine Steifigkeit der Gelenke.

Morbus Bechterew verläuft in Schüben. In späteren Stadien kann sich die Wirbelsäule oder auch der Brustkorb versteifen.

Die Ursachen für Morbus Bechterew sind unklar. Es scheint sich um eine Störung des Immunsystems zu handeln, die möglicherweise genetisch veranlagt sein kann.

Behandlung von Morbus Bechterew

Die Erkrankung Morbus Bechterew ist nicht heilbar. 

Um den Krankheitsverlauf abzumildern, setzt man zur Therapie auf Bewegung, z.B. in Form von täglicher Gymnastik und Physiotherapie.

Auch die Ernährung und ein gesunder Lebensstil mit viel Bewegung spielen eine bedeutende Rolle in der Behandlung. 

Medikamente können die Entzündungen lindern und die Schmerzen verringern.  

Ein operativer Eingriff kann durchgeführt werden z.B. bei einer nachhaltigen Schädigung von Gelenken (Gelenkersatz) oder auch zur Stabilisierung einer instabilen Halswirbelsäule (Wirbelkörperversteifung).

Mit Physikalischer Therapie inkl. Bädertherapie, Massagen und Physiotherapie erreicht man die Linderung von Schmerzen und die Verbesserung von Beweglichkeit.

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