Osteoporose (Knochenschwund)

Osteoporose (Knochenschwund)

Knochenschwund, medizinisch Osteoporose, gehört zu den häufigsten Erkrankungen des Skeletts.

Ursachen für Osteoporose häufig unklar

Ab dem 40. Lebensjahr wird die Knochenmasse langsam abgebaut. Bei diesem völlig normalen Prozess verlieren wir jährlich einen halbes bis ein Prozent unserer Knochenmasse. Bei Patienten, die an Osteoporose leiden, schreitet der Knochenschwund wesentlich schneller voran. Die Knochen werden durch die Osteoporose instabil und anfällig für Brüche.

In etwa fünf Prozent der Fälle sind Medikamente oder eine primäre Krankheit Ursachen für die Erkrankung an Osteoporose. Bei den meisten Menschen sind die Ursachen für die Osteoporose aber nicht klar erkennbar. Häufig leiden Frauen nach den Wechseljahren an Osteoporose. Ab dem 70. Lebensjahr kommt der so genannten Altersosteoporose immer mehr Bedeutung zu.

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Spontane Knochenbrüche typisch für Osteoporose

Zunächst verursacht eine Osteoporose keine Symptome. Sind die Knochen aber bereits sehr spröde, kann es zu Spontanbrüchen kommen, die natürlich Schmerzen auslösen.

Bricht ein Wirbelkörper, erklären sich die Betroffenen, meist Frauen, den auftretenden Rückenschmerz oft als Hexenschuss.

In der Folge von Osteoporose bildet sich dann aber zum Beispiel ein Rundrücken aus; die Körpergröße nimmt immer mehr ab.  

Diagnostik und Behandlung der Osteoporose

Neben verschiedenen körperlichen Basisuntersuchungen wird die Diagnose auf Knochenschwund mit Hilfe einer Knochendichtemessung (Osteodensitometrie) gestellt. Dabei wir mit einer Dual-X-Ray-Absoptiometry (DXA; übersetzt: Doppel-Röntgen-Absorptionsmessung) ein T-Wert ermittelt, der den Unterschied der Knochendichte zum Durchschnittswert von gesunden 30-jährigen Männern und Frauen angibt.

Liegt der über die DXA ermittelte Wert deutlich unter dem Durchschnittswert (-2 bis unter -2,5) dann kann auf eine Osteoporose geschlossen werden.

Nach einer Diagnose von Osteoporose stehen zur Therapie beispielsweise verschiedene Medikamente zur Verfügung. Knochenabbau antiresorptiv verhindern oder Knochenaufbau osteoanabol stärken oder ein Medikament, dass beide Wirkungsweisen unterstützt: Welche Medikamente wie gegen Osteoporose helfen, das sollten Sie unbedingt mit einem spezialisierten Facharzt besprechen. Manchmal sind auch operative Eingriffe sinnvoll, ebenso kann eine spezielle Schmerztherapie für die Betroffenen hilfreich sein.

Zur Vorbeugung: Um die Behandlung der Knochen zu unterstützen, sollte man auf viel Bewegung und gesunde Ernährung achten. Auch die Einnahme von Vitamin D und Calcium kann eine Hilfe sein.

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