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Blut im Zentrum

Hämatologie & Onkologie in der München Klinik

Myelodysplastisches Syndrom, MDS

Modernste Behandlung bei MDS Präleukämie - in der spezialisierten und erfahrenen Hämatologie und Onkologie der München Klinik.

Das Myelodysplastische Syndrom, kurz MDS, ist eine seltene Erkrankung des Knochenmarks, die eine hochspezialisierte Behandlung erfordert. Bei der Blutkrebs-Erkrankung kommt es zu einer gestörten Blutbildung im Knochenmark. In der München Klinik begleiten wir Sie von der Diagnose über die individuelle Therapie bis zur Nachsorge – mit modernsten Behandlungsmethoden auf universitärem Niveau, einschließlich Stammzelltransplantation und innovativen Therapien.

Krankheitsbild Myelodysplastisches Syndrom

Was ist MDS?

Unter dem Myelodysplastischen Syndrom (MDS) versteht man Erkrankungen des blutbildenden Knochenmarks. Gesunde unreifen Blutzellen, die Blasten, bilden weiße und rote Blutkörperchen sowie Blutplättchenzellen, die wir für lebensnotwendige Vorgänge im Körper brauchen, wie Sauerstofftransport und Immunsystem. Bei MDS produziert das Knochenmark fehlerhafte, unreife Blutzellen, die nicht richtig funktionieren. Dadurch entstehen im Blut zu wenige gesunde Blutzellen.

Das MDS wird auch als Vorstufe zur akuten Leukämie bezeichnet, da es bei einem Teil der Betroffenen in eine akute myeloische Leukämie (AML) übergehen kann. Ein Blastenanteil von >20% im Knochenmark oder Blut ist ein zentrales Kriterium für die Diagnose einer AML.

Man unterscheidet:

  • Primäres MDS: Erkrankung entsteht ohne erkennbare Ursache
  • Sekundäres MDS: Erkrankung hat Ursache wie hohe Strahlenbelastung

MDS tritt vor allem bei älteren Menschen auf, kann in seltenen Fällen aber auch Kinder treffen.

ICD-Schlüssel

MDS ist mit folgendem ICD-Code für medizinische Diagnosen verschlüsselt (Auswahl):

D46 Myelodysplastische Syndrome
D46.7 Sonstige myelodysplastische Syndrome
D46.9 Myelodysplastisches Syndrom, nicht näher bezeichnet

Ursachen und Symptome der MDS

Ein myelodysplastisches Syndrom kommt vor allem bei älteren Menschen vor. Meist sind die von MDS betroffenen Patientinnen und Patienten über 60 Jahre alt. In der Regel bleibt aber die Ursache für MDS unklar. In etwa 10 Prozent der Fälle wurden die myelodysplastische Syndrome durch eine Strahlen- oder Chemotherapie verursacht (sekundäre MDS). Männer sind etwas häufiger betroffen als Frauen.

Betroffene leiden häufig unter:

  • Blutarmut (Anämie)
  • Mangel an weißen Blutkörperchen (Leukopenie)
  • Mangel an Blutplättchen (Thrombozytopenie)

Ein Teil der vom myelodysplastischen Syndrom Betroffenen entwickelt nach einer gewissen Zeit eine akute Leukämie.

Diagnose & Behandlung des Myelodysplastischen Syndroms (MDS)

Die Diagnose eines Myelodysplastischen Syndroms erfordert eine spezialisierte hämatologische Abklärung. In der München Klinik setzen wir modernste Diagnoseverfahren ein, um MDS sicher zu erkennen und die richtige Therapie für Sie zu planen, von Blutuntersuchung über Knochenmarkuntersuchung bis Molekulargenetik.

Bei vielen Patientinnen und Patienten verläuft MDS stabil und ohne große Komplikationen. Dann kann man, bei regelmäßiger Kontrolle, auf eine Therapie verzichten.

Sind die Beschwerden durch das myelodysplastische Syndrom bereits gravierender, verfügen wir über das gesamte Spektrum moderner MDS-Therapien – von supportiven Maßnahmen über medikamentöse Behandlungen bis zur Stammzelltransplantation. Insbesondere die Bluttransfusion oder die Gabe von Wachstumsfaktoren sind wichtige supportive Therapien. Immunmodulatoren können dafür sorgen, dass die verbleibenden gesunden Blasten mehr Blutzellen produzieren.

Die Therapie des MDS richtet sich nach vielen individuellen Faktoren wie der Risikoklassifikation, genetischen Veränderungen, dem Alter, Allgemeinzustand und Ihren persönlichen Wünschen.

Patienteninformation: Häufige Verfahren & Unterstützung in der Krebstherapie

Unsere Spezialistinnen & Spezialisten für Myelodysplastisches Syndrom

Prof. Dr. med. Stefan
Chefarzt
Prof. Dr. med. Stefan Böck, MHBA
München Klinik Harlaching München Klinik Neuperlach
Dr. med. Michael
Leitender Oberarzt
Dr. med. Michael Starck
München Klinik Bogenhausen München Klinik Schwabing
APL Prof. Dr. Dr. Irene
Oberärztin / Leiterin des Schwerpunktes Hämatologie/Onkologie und Zelltherapie
APL Prof. Dr. Dr. Irene Teichert-von Lüttichau
Dr. med. Charlotte
Geschäftsführende Oberärztin
Dr. med. Charlotte Weyermann
München Klinik Bogenhausen München Klinik Schwabing
Dr. Karin
Oberärztin, Ärztliche Leitung der Tagesklinik 10at
Dr. Karin Beutel
Dr. med. Dipl. Chem. Sven
Oberarzt
Dr. med. Dipl. Chem. Sven Thorspecken
München Klinik Bogenhausen München Klinik Schwabing
Dr. Angela
Oberärztin, Ärztliche Leitung Station 11
Dr. Angela Wawer

Beratungstermine zum myelodysplastischen Syndrom erhalten Sie direkt in den Fachabteilungen

München Klinik Bogenhausen

Arzt zu Arzt - 24/7 Einweiser-Hotline: (089) 9270-4199

Sekretariat, allgemeine Fragen: (089) 9270-4189
Aufnahmezentrum: (089) 9270-2465
Tagesklinik Hämatoonkologie: (089) 9270-4177

Online: Termine & Anfragen an uns in Bogenhausen

München Klinik Schwabing

Kinder-Onkologie, Kinder-Hämatologie, Kinder-Hämostaseologie: (089) 3068-3518

Online: Termine & Anfragen an uns

München Klinik Neuperlach & Harlaching

Neuperlach:
Sekretariat, allgemeine Fragen: (089) 6794-2651
Aufnahmezentrum: (089) 6794-2500
Tagesklinik Hämatoonkologie: (089) 6794-2446
Online: Termine & Anfragen an uns in Neuperlach

Harlaching:
Sekretariat, allgemeine Fragen: (089) 6210-2731
Palliativstation: (089) 6210-2547
Online: Termine & Anfragen an uns in Harlaching

Fachlich geprüft von:

Prof. Dr. Stefan Böck
Chefarzt Onkologie