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Blut im Zentrum

Hämatologie & Onkologie in der München Klinik

Lymphdrüsenkrebs, maligne Lymphome

Moderne Lymphombehandlung, individuell und präzise - in der spezialisierten und erfahrenen Hämatologie und Onkologie der München Klinik.

In den ersten Tagen nach der Diagnose Lymphom bestimmt die Krankheit ganz plötzlich das Leben. Nicht selten geraten Lebenspläne, Wünsche, Visionen - private wie berufliche - ins Wanken. Wir wissen, wie wichtig dann schnelle Klarheit ist. Die Behandlung von Lymphomen hat in den vergangenen Jahren einen tiefgreifenden Wandel erfahren. Dank innovativer Diagnostik, zielgerichteter Therapien und moderner Immunverfahren können wir heute unseren Patientinnen und Patienten deutlich bessere Chancen bieten. Wissenschaftliche Exzellenz geht dabei stets mit individueller, menschlicher Betreuung einher – mit persönlicher Betreuung in einer familiären Atmosphäre.

Lyphom auf einen Blick

20.000Menschen

In Deutschland erkranken jedes Jahr rund 20.000 Menschen neu an einem Lymphom.

AlleLymphome

In unseren Zentren für Lymphdrüsenkrebs behandeln wir alle Hodgkin und Non-Hodgkin-Lymphome.

EigeneKMT & Studien

Eigene Stammzelltransplantation und Zelluläre Therapien. Teilnahme an Krebsstudien möglich.

Krankheitsbild & Lymphomformen

Was ist ein Lymphom?

Als bösartige Lymphome bezeichnet man Krebserkrankungen des lymphatischen Systems, zu dem neben den Lymphknoten auch die Mandeln und die Milz gehören. Bei der Erkrankung entarten Lymphozyten (weiße Blutkörperchen) und beginnen unkontrolliert zu wachsen.

Das lymphatische System ist kein einzelnes Organ, sondern über den ganzen Körper verteilt. Deshalb spricht man beim Lymphom von einer systemischen Erkrankung. Lymphozyten sind essenziell für die Bekämpfung von Infektionen. D.h. durch die Erkrankung wird das Immunsystem gestört.

Übersetzt bedeutet das Wort Lymphom "Lymphknotenschwellung". Umgangssprachlich bezeichnet man diesen Krebs deshalb oft vereinfachend als Lymphknotenkrebs oder Lymphdrüsenkrebs.

ICD-Schlüssel

Lymphdrüsenkrebs ist mit folgenden ICD-Codes für medizinische Diagnosen verschlüsselt (Auswahl):

ICD-10 C81 Hodgkin-Lymphom (Lymphogranulomatose)
ICD-10 C82 Follikuläres Lymphom
ICD-10 C83 Nicht follikuläres Lymphom
ICD-10 C84 Reifzellige T/NK-Zell-Lymphome
ICD-10 C85 Sonstige und nicht näher bezeichnete Typen des Non-Hodgkin-Lymphoms
ICD 10 C90 Plasmozytom und bösartige Plasmazellen-Neubildungen (Multiples Myelom)
ICD-10 C91 Lymphatische Leukämie

ICD-11 2B30 Hodgkin-Lymphome
ICD-11 2A80 Follikuläres Lymphom
ICD-11 2A81 Diffuse großzellige B-Zell-Lymphome
ICD-11 2A83 Plasmazellen-Neubildungen
ICD-11 2A85 Sonstige reifzellige B-Zell-Neubildungen oder Lymphome
ICD-11 2A90 Reifzelliges T-Zell-Lymphom, näher bezeichnet, nodal oder systemisch

Lymphom-Typen: Welche Arten von Lymphdrüsenkrebs gibt es?

Bei den malignen Lymphomen werden mehr als 50 Formen mit weiteren Unterarten unterschieden. Zur besseren Orientierung unterteilt man grundsätzlich zwei Gruppen von Lymphdrüsenkrebs – den Hodgkin-Lymphomen und den Non-Hodgkin-Lymphomen. Zudem unterscheidet man zwischen akuten und chronischen lymphatischen Erkrankungen.

Hodgkin-Lymphom

Das Hodgkin-Lymphom, auch Morbus Hodgkin genannt, ist eine bösartige Krebserkrankung des lymphatischen Systems. Verursacht wird diese Form von Lymphdrüsenkrebs durch das Wachstum abnormaler weißer Blutkörperchen, den Lymphozyten. Die Krankheit breitet sich in den Lymphknoten, aber auch in anderen Organen aus.

Kennzeichnend für das Hodgkin-Lymphom sind bestimmte Krebszellen, die „Reed-Sternberg-Riesenzellen“, die bei anderen Lymphomen nicht vorhanden sind.

Non-Hodgkin-Lymphom

Non-Hodgkin-Lymphome sind alle Lymphomarten, die nicht als Hodgkin-Lymphom gelten. Der Begriff fasst rund 30 verschiedene Lymphom-Erkrankungen zusammen. Auch die chronische lymphatische Leukämie (CLL) zählt dazu.

Mediziner sprechen inzwischen aber kaum noch von Non-Hodgkin-Lymphomen, sondern unterteilen sie mittlerweile nach der Lymphozytenart, von der die Erkrankung ausgeht, wie das sehr schnell wachsende Burkitt-Lymphom (B-Zellen) oder ein kutanes T-Zell-Lymphom (CTCL).

Multiples Myelom (Knochenmarkkrebs) 

Multiple Myelome, auch Plasmozytome, bezeichnen eine bösartige Erkrankung des Knochenmarks. Sie gehen von reifen B-Lymphozyten, den sogenannten Plasmazellen aus, und zählen zu den Non-Hodgkin-Lymphomen. Es ist durch die unkontrollierte Vermehrung entarteter Plasmazellen gekennzeichnet.

mehr zum Multiplem Myelom erfahren

Gutartige (benigne) Lymphome

Neben den bösartigen gibt es auch gutartige Lymphome. Dabei handelt es sich um Vergrößerungen der Lymphknoten. Die Ursache für das Anschwellen kann eine Erkältung, eine Entzündung oder ein Virusinfekt sein; d.h. es handelt sich um eine Immunantwort. Nach überstandener Erkrankung geht die Schwellung zurück.

Ursachen und Symptome von Lymphdrüsenkrebs

Was sind die Auslöser für Lymphdrüsenkrebs?

Bis heute weiß man nicht genau, was die genaue Ursache für die Entstehung von Lymphomen ist. Es wird vermutet, dass verschiedene Faktoren zusammenwirken müssen, um ein bösartiges Lymphom entstehen zu lassen.

Risikofaktoren, die ein Lymphom auslösen können:

  • Strahlen- und Chemotherapie
  • Stark und/oder dauerhaft geschwächtes Immunsystem
  • Infektionen mit Viren: Epstein-Barr-Virus (EBV), Hepatitis-​C Virus, Herpesvirus, HTLV-​Virus
  • Infektionen mit Bakterien: Helicobacter pylori als Verursacher des MALT-Lymphom im Magen
  • Autoimmunerkrankungen

Welche Symptome hat ein Lymphom?

Typische Warnzeichen für viele Lymphom-Arten sind geschwollene Lymphknoten am Hals, in den Achselhöhlen oder in der Leiste. Halten die Schwellungen länger als 2 Wochen an, sollten Betroffene zum Arzt gehen. Lymphome können zu allgemeinen, unspezifischen Beschwerden führen, die auch bei anderen Krankheitsbildern auftauchen. Mediziner sprechen dann von B-Symptomen:

  • Fieber über 38 Grad Celsius ohne andere erkennbare Ursache
  • Starker Nachtschweiß
  • Ungewollter Gewichtsverlust um mehr als 10% innerhalb von 6 Monaten

Weitere Beschwerden hängen davon ab, welches Gewebe oder Organ betroffen ist z.B.:

  • Bauchschmerzen und Verdauungsstörungen
  • Husten, Atembeschwerden
  • Knochen- und Gelenkschmerzen
  • Knochenbrüche
  • Hautausschläge
  • Krampfanfälle

Lymphom Diagnostik: Früh erkennen, um schnell zu handeln

Präzise Diagnostik als Fundament einer individuelle Behandlung.

Patientinnen und Patienten, die mit dem Verdacht auf Lymphome in unsere Klinik kommen, untersuchen wir – nach einem ausführlichen Patientengespräch – zunächst körperlich. Entscheidend für die endgültige Diagnose ist in den meisten Fällen eine Untersuchung von Gewebeproben. Daher entnehmen wir in der Regel Blut und Gewebe aus einem auffälligen Lymphknoten, in vielen Fällen auch einige Milliliter Knochenmark. Während uns die Gewebeproben ermöglichen, den genauen Typ des Lymphoms zu bestimmen, liefern uns bildgebende Verfahren Aufschluss, wie weit sich der Lymphdrüsenkrebs im Körper ausgebreitet hat.

Unsere Diagnosemöglichkeiten im Überblick:

  • Blutuntersuchungen
  • Biopsie / Punktion(Gewebeuntersuchung)
  • Knochenmarksuntersuchungen
  • Sonographie, CT, PET-CT, MRT
„Entscheidend für die endgültige Diagnose ist in den meisten Fällen eine Untersuchung von Gewebeproben unter dem Mikroskop, die durch eine Untersuchung im molekularbiologischen Labor ergänzt werden kann.“
Prof. Dr. med. Stefan Böck, Chefarzt

Einteilung der Krankheitsstadien bei Lymphomen

Der Lymphdrüsenkrebs wird nach der Ann-Arbor-Klassifikation in vier Stadien unterteilt:

  • Stadium 1: Befall einer Lymphknotenlokalisation
  • Stadium 2: Es sind mehrere Lymphknoten auf einer Seite des Zwerchfells befallen
  • Stadium 3: Es sind Lymphknoten auf beiden Seiten des Zwerchfells befallen
  • Stadium 4: Diffuser Organbefall (z.B. wenn Knochenmark, Leber oder Lunge mit befallen ist)
  • Zusatz B / A: 
    • B: Vorhandensein von Symptomen wie Fieber, Nachtschweiß und Gewichtsverlust
    • A: das Fehlen dieser Symptome
  • Zusatz E: Befall des Lymphoms außerhalb von Lymphknoten (z.B. Magen, Lunge, Haut, Hoden)

Lymphom-Therapie: Präzise, interdisziplinär, persönlich

Aufgrund unserer Größe, der langjährigen Erfahrung und ständiger Weiterbildung können wir Ihnen alle derzeit verfügbaren Behandlungskonzepte bei Malignem Lymphom anbieten.

Uns stehen modernste Therapieverfahren zur Verfügung wie:

  • Chemotherapie und Hochdosis-Chemotherapie
  • Monoklonalen oder bispezifischen Antikörpertherapie, bald auch CAR-T-Zellen
  • Moderne Immuntherapien
  • Zielgerichtete Therapien
  • Apherese (Blutwäsche) – mit eigener Apherese-Einheit im Haus
  • Supportivtherapie
  • Autologe und allogene Stammzelltransplantation in Bogenhausen
  • Teilnahme an klinischen Studien (Zugang zu neuartigen Wirkstoffen)
  • Psychoonkologische Begleitung
  • Ernährungskonsil & eigene Ernährungsberatung im Haus

Blutkrebs ist eine ernsthafte Erkrankung, bei der die Überwachung des Gesundheitszustandes sehr wichtig ist. In kritischen Phasen ist in unserem Haus eine Intensivstation oder IMC direkt Tür an Tür für den Notfall da.

Tumorboard bei hämatologischen Neoplasien

Wöchentlich treffen sich Ärztinnen und Ärzte der Hämatologie, Onkologie, Chirurgie, Strahlentherapie, Radiologie, Pathologie und alle vorstellenden Fachdisziplinen zur interdisziplinären Fallbesprechung und Behandlungsplanung, dem Tumorboard. Auf Basis der anerkannten Leitlinien entsteht so ein sehr individuell auf die einzelne Patientin und den einzelnen Patienten zugeschnittenes Behandlungskonzept. Unser Ziel: personalisierte Krebsmedizin für Ihre Lebensqualität.

Dabei sind externe Kolleginnen und Kollegen gerne willkommen.

Standortübergreifendes hämatologisches Tumorboard der München Klinik

Jeden Donnerstag um 14:30 Uhr (virtuell)

Der Schwerpunkt liegt auf hämatologischen Neoplasien und Besprechung von Indikationen für Stammzelltransplantationen sowie CAR-T Zell-Behandlungen.

Anmeldung
Vorzimmer Prof. Dr. Böck,
Tel. (089) 6794-2651
(Anmeldungen im Hause über SAP)

Lymphom-Therapie: Moderne Verfahren bei Lymphdrüsenkrebs

So unterschiedlich sich die Lymphdrüsenkrebs-Erkrankungen darstellen, so unterschiedlich können auch unsere Therapievorschläge ausfallen, denn nicht jedes Lymphom ist gleich. 

Während klassische Chemotherapien weiterhin eine wichtige Rolle spielen, werden sie zunehmend durch zielgerichtete Substanzen ergänzt oder ersetzt. Eine Operation ist in der Regel keine Option, da Lymphome eine den gesamten Körper umfassende Erkrankung sind.

Behandlungskonzept bei aggressiv verlaufenden Lymphomen

Bei aggressiv verlaufenden Lymphomen wie dem Morbus Hodgkin, dem diffus-​großzelligen Lymphom oder dem Burkitt-Lymphom muss rasch behandelt werden. Die Therapie richtet sich nach dem Stadium der Erkrankung und vorliegenden Risikofaktoren.

  • Chemotherapie oder eine Kombination aus Chemo-​ und Strahlentherapie
  • Monoklonale oder bispezifische Antikörpern
  • Zielgerichtete Therapien und moderne Immuntherapien
  • Hochdosischemotherapie mit Stammzelltransplantation bei Rezidiv
  • Gute Heilungschancen

Behandlungskonzept bei chronischen, indolenten Lymphomen

Bei chronischen, langsam verlaufenden Lymphomen ist eine Behandlung in vielen Fällen erst notwendig, wenn Beschwerden auftreten. Die Betroffenen müssen lebenslang betreut und gegebenenfalls wiederholt behandelt werden. Darunter fallen: Chronische lymphatische Leukämie (CLL), follikuläres Lymphom, Haarzell-Leukämie, Multiples Myelom oder MALT-Lymphom.

  • Regelmäßige Kontrolluntersuchungen ("Watch and Wait")
  • Strahlentherapie
  • Kombination aus Chemotherapie und Antikörpertherapie
  • In der Regel nicht heilbar

Therapien und Medikamente bei Lymphom

  • Chemotherapie: Zytostatika behindern den Stoffwechsel der Krebszellen und hemmen die Zellteilung. Die Therapie erfolgt in mehreren aufeinanderfolgenden Zyklen mit Pausen dazwischen, damit sich der Betroffene erholen kann. 
  • Strahlentherapie: In Kombination mit Chemotherapie oder als alleinige Therapie möglich. Wirkt sehr gezielt auf das von den Lymphomzellen befallene Gewebe.
  • Immuntherapie: Ein Meilenstein in der modernen Lymphombehandlung ist die zelluläre Immuntherapie, insbesondere die CAR-T-Zelltherapie. Hierbei werden körpereigene T-Zellen gentechnologisch so verändert, dass sie gezielt Tumorzellen erkennen und zerstören.
  • Antikörpertherapie: Ganz bestimmte molekularbiologische Eigenschaften der Krebszellen werden genutzt, um gezielt z.B. den Stoffwechselwege der Zellen zu blockieren oder Immunreaktionen auszulösen.

Die Wahl der Therapie hängt stets vom Allgemeinzustand des Betroffenen sowie von der Art und der Ausbreitung des Lymphoms ab.

Hochdosis-Chemotherapie und Knochenmarktransplantation

Können die Krebszellen nicht nachhaltig zurückgedrängen werden oder kommt es zu einem Rückfall, setzen wir eine Hochdosis-Chemotherapie ein. Ziel ist es, auch sehr widerstandsfähige Lymphomzellen im gesamten Körper abzutöten. 

Da diese Hochdosistherapie aber auch den größten Teil des Knochenmarks zerstört, ist anschließend eine Knochenmark-Transplantation notwendig.

  • Autologe Stammzellentransplantation: Rückübertragung eigener Knochenmark- oder Blutstammzellen, die wir vor der Hochdosistherapie entnommen und mittels Apherese von den anderen Blutbestandteilen getrennt haben.
  • Allogene Stammzellentransplantation: Nutzung von Zellen eines Fremdspenders. 

In beiden Fällen arbeiten wir eng mit der dem Standort Bogenhausen zusammen.

mehr zur Stammzellentransplantation

Supportive Therapien und unterstützende Angebote

Körperlichen, aber auch psychischen Folgen von Krankheit und Behandlung des Blutkrebs möchten wir auf vielfältige Art begegnen.

Wir kümmern uns selbstverständlich um die Nebenwirkungen der Therapien - von Mitteln gegen Übelkeit oder entzündete Schleimhäute bis Infekt-Prophylaxe. Zum bieten wir ein Netzwerk an Unterstützung über die direkte Therapie hinaus:

  • Physiotherapie und Ergotherapie
  • Ernährungsmedizin während der stationären oder teilstationären Aufenthaltes in der Tagesklinik
  • Eigene Psychoonkologie begleitet Betroffene und ihre Angehörigen

Lymphom-Studien zu neuen Medikamenten

Wir sehen uns verpflichtet, unseren Patientinnen und Patienten stets die modernste Lmyphom-Therapie anzubieten. In einigen Fällen können wir durch die Teilnahme an großen Studien auch ganz neue Therapieformen anbieten. Geeigneten Patientinnen und Patienten ermöglichen wir Zugang zu neuen, vielversprechendenMedikamenten, die kurz vor der Zulassung noch nicht auf normalem Weg erhältlich sind.

Selbstverständlich wird gewährleistet, dass die Wirksamkeit der Medikamente bereits in Vor-Studien erprobt wurde und wir den Behandlungserfolg stets engmaschig überwachen.

Hämatoonkologische Tagesklinik der München Klinik

Je nach Gesundheitszustand können wir die Therapien auch tagesklinisch ambulant verabreichen, so dass keine Übernachtung in der Klinik erforderlich ist.

In unserer Tagesklinik haben wir uns auf diese Arten der Chemotherapie und Immuntherapien spezialisiert. Dort betreuen Sie erfahrene Krankenpflegekräfte, die sich bewusst für die Arbeit mit krebskranken Patienten entschieden haben und einfühlsam auf diese eingehen.

Auch die Strahlentherapie erfolgt nur dann im Rahmen eines Klinikaufenthalts, wenn die Patientin oder der Patient sehr beeinträchtigt ist.

Patienteninformation: Häufige Verfahren & Unterstützung in der Krebstherapie

Sozialdienst & Nachsorge: Wie geht es nach der Therapie weiter?

Wir begleiten Sie über die Akutphase hinaus.

Auch in der Planung der Zeit nach dem stationären Aufenthalt können Sie auf uns zählen. "Wir können Sie morgen entlassen!" - wenn wir diesen Satz zu Ihnen sagen, dann haben die freundlichen Mitarbeitenden unser Sozialdienstes Sie und Ihre Angehörigen auf alles vorbereitetet.

  • Wie komme ich in die Reha? Unterstützung bei der Organisation eines Rehabilitationsaufenthalts.
  • Welche Schritte stehen an? Vom Arbeitgeber bis finanzielle Unterstützungsleistungen.
  • Wie beantrage ich häusliche Pflege? Von Pflegedienst bis Palliativdienst.

Auch nach der stationären oder teilstationären Lymphom Behandlung bleiben wir an Ihrer Seite. In unserer hämatoonkologischen Nachsorgesprechstunde begleiten wir Sie weiterhin mit u.a.:

  • Regelmäßige Kontrolluntersuchungen
  • Unterstützung bei Fatigue und Nebenwirkungen
  • Psychoonkologie, auch für Angehörige
  • Sozialberatung unterstützt bei Weg zurück ins Leben
  • Rehabilitationsplanung

Auf einen Blick: 360 Grad Medizin bei Lymphomen

  • Personalisierte Krebsmedizin - persönlich und individuell
  • Familiäre Atmosphäre mit Zeit für klärende Gespräche
  • Kompetentes Ärzteteam mit großer Erfahrung
  • Überdurchschnittlich viele Pflegekräfte mit onkologischer Zusatzausbildung
  • Jahrzehntelange Erfahrung in der Diagnostik und Behandlung von Lymphomen
  • Ganzheitliche Therapieansätze unterstützt durch Psychoonkologie, Ernährungsmedizin und Palliativberatung
  • Eigene Intensivstationen und Intermediate Care Einheit, um Patientinnen und Patienten überwachen zu können.
  • Aktive klinische Forschung: Durch die Teilnahme an nationalen und internationalen Studien haben unsere Patientinnen und Patienten Zugang zu innovativen Therapien.
  • Eingene, hochmoderne Einheit für autologe und allogene Stammzelltransplantation in München Bogenhausen
  • Tumorboard: interdisziplinäre, wöchentliche Fallbesprechungen

FAQ: Häufig gestellte Fragen zu Lymphomen

Unsere Spezialistinnen & Spezialisten für Lymphdrüsenkrebs (Lymphom, Morbus Hodgkin)

Beratungstermine zu Lymphomen bzw. Lymphdrüsenkrebs erhalten Sie direkt in unseren Fachabteilungen

München Klinik Bogenhausen

Arzt zu Arzt - 24/7 Einweiser-Hotline: (089) 9270-4199

Sekretariat, allgemeine Fragen: (089) 9270-4189
Aufnahmezentrum: (089) 9270-2465
Tagesklinik Hämatoonkologie: (089) 9270-4177

Online: Termine & Anfragen an uns in Bogenhausen

München Klinik Schwabing

Kinder-Onkologie, Kinder-Hämatologie, Kinder-Hämostaseologie: (089) 3068-3518

Online: Termine & Anfragen an uns

München Klinik Neuperlach & Harlaching

Neuperlach:
Sekretariat, allgemeine Fragen: (089) 6794-2651
Aufnahmezentrum: (089) 6794-2500
Tagesklinik Hämatoonkologie: (089) 6794-2446
Online: Termine & Anfragen an uns in Neuperlach

Harlaching:
Sekretariat, allgemeine Fragen: (089) 6210-2731
Palliativstation: (089) 6210-2547
Online: Termine & Anfragen an uns in Harlaching

Fachlich geprüft von:

Prof. Dr. Stefan Böck
Chefarzt Onkologie

Häufig behandelte Blutkrankheiten in der München Klinik