Verbrennung , Brandverletzungen

Wird die Haut Temperaturen von mehr als 45 Grad Celsius ausgesetzt, spricht man von einer Verbrennung oder Verbrühung. Rund 10.000 bis 15.000 Menschen erleiden jedes Jahr in Deutschland hitzebedingte Verletzungen, die so schwerwiegend sind, dass die Verbrennungen im Krankenhaus behandelt werden müssen.

Unterschied zwischen Erwachsenen und Kindern

Besonders bei Kindern kommt es immer wieder zu Unfällen mit heißen Flüssigkeiten. Sind die Verletzungen durch Flüssigkeiten wie heißem Wasser hervorgerufen, handelt es sich um Verbrühungen. Feuer oder Sonnenbrand verursachen eine Verbrennung. 60 Prozent aller Verbrennungen treten im Alter zwischen 15 und 65 Jahren auf. In diesem Alter sind es meist Feuerverletzungen. 

Der Arzt teilt Verbrennungen in unterschiedliche Grade ein. Dabei schätzt er die Tiefe der Wunde ab und betrachtet die Größe der betroffenen Fläche. Das verbrannte Gewebe wird zur unverletzten Körperoberfläche ins Verhältnis gesetzt.

Behandlung nach Schweregrad

Die Schweregrade reichen von einer Verbrennung 1. Grades, zu der z.B. ein Sonnenbrand zählt, bis zu Verbrennungen 4. Grades. Bei einer Verbrennung 4. Grades ist die Haut der Betroffenen verkohlt. Neben den tiefen Hautschichten sind auch Muskeln, Sehnen, Knochen und Gelenke betroffen.  

Zur Schmerzbekämpfung kann eine Kühlung mit Leitungswasser erfolgen, bis der Rettungsdienst eingetroffen ist. Die Temperatur sollte circa 20 Grad Celsius betragen.

Da eine Kühlung auch zu einer Unterkühlung führen kann, sollte keine anhaltende Kühlung durchgeführt werden.

Bei schweren Verbrennungen sollte die Therapie immer in einem speziellen Zentrum für Schwerbrandverletzte erfolgen.  

Unsere Spezialistinnen & Spezialisten für Verbrennungen

Dr. med. Michael
Oberarzt, Departmentleitung Handchirurgie
Dr. med. Michael Koch
Dr. med. Johannes
Oberarzt (Leiter Verbrennungschirurgie)
Dr. med. Johannes Rubenbauer
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