Behandlungsqualität und Patientenzufriedenheit

Unserem Team ist es sehr wichtig, dass unsere Patienten sich nicht nur während der Behandlung gut aufgehoben und behandelt fühlen, sondern wir legen großen Wert darauf, dass die erreichten Erfolge auch stabil sind. Ebenso freuen wir uns über positive Rückmeldungen unserer Patientinnen und Patienten nach ihrer Behandlung.

Rückmeldungen unserer Patienten bestärken uns in unserer Arbeit

Wer seelisch erkrankte Menschen behandelt, braucht nicht nur gute Therapie-Konzepte, sondern auch Empathie, Einfühlungsvermögen und Toleranz.

Dass uns unsere Patienten in ihren Rückmeldungen ein „therapeutisches Wohlfühlmilieu“, eine „warme offenherzige Atmosphäre“ und „aufrichtiges Interesse“ bescheinigten, bestärkt uns in unserer Arbeit.

Wir geben auch weiterhin unser Bestes, um unseren Patienten während des Klinikaufenthalts die Erfahrung zu vermitteln, „sich komplett auf die Therapien konzentrieren zu können, sich fallen zu lassen ohne fallen gelassen zu werden.“

Weitere Rückmeldungen unserer Patienten finden Sie hier auf der unabhängigen Internet-Plattform klinikbewertungen.de > München Klinik Harlaching > Psychosomatik. Zur Webseite

Nachhaltig gute Ergebnisse, auch 3 - 5 Jahre nach der Behandlung

Wir haben den Behandlungserfolg unserer Patienten zum Entlassungszeitpunkt und 3-5 Jahre nach dem Aufenthalt wissenschaftlich untersucht und konnten eine sehr zufriedenstellende, anhaltend positive Veränderung der Beschwerden und Probleme festhalten.

Es zeigte sich, dass für alle behandelten Diagnosegruppen in allen Messinstrumenten deutliche Verbesserungen während des stationären Aufenthaltes eingetreten sind. Diese Verbesserungen haben sich während des Nacherhebungszeitraumes von 3 bis 5 Jahren gehalten oder sogar noch vergrößert (Huber D. et al. 2009).

Weil uns auch interessiert, auf welche Faktoren wir bei welchen Patienten besonders achten müssen, um erfolgreich zu sein, haben wir dies in der Studie von Herrmann und Huber (2013) untersucht. Auch hier zeigten sich hochsignifikante Verbesserungen auf allen Skalen, wobei der Bindungsstil, die Diagnosegruppe nach ICD-10 und die Therapiemotivation der PatientInnen einen signifikanten Einfluss auf den Therapieerfolg hatten.

In der Studie Denscherz et al. 2013 in der unser psychoonkologischer Dienst am Brustzentrum in seiner Effektivität untersucht wurde, führten die psychoonkologischen Interventionen zu deutlichen Verbesserungen, sowohl im Hinblick auf Ängstlichkeit als auch Depressivität und insbesondere auf die insgesamt empfundene Belastung.

Veröffentlichungen unserer Studien

Huber, D., Albrecht, C., Henrich, G. & Klug, G. (2009). Langzeit-Katamnese zur Effektivität einer stationären psychodynamischen Psychotherapie. Zeitschrift für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, 55, 189-199. (online lesen)

Denscherz, C., Hoffmann, K., Klug, G., Lutz, L. & Huber, D. (2013). Nutzung und Nutzen psycho-onkologischen Versorgung bei Patientinnen mit Mamma-Karzinom. Zeitschrift für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, 59, 369-377.

Herrmann, A. & Huber, D. (2013). Was macht stationäre Psychotherapie erfolgreich? Der Einfluss von Patienten- und Behandlungsmerkmalen auf den Therapieerfolg in der stationären Psychotherapie. Zeitschrift für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, 59, 273–289. (online lesen)

Huber, D. & Juen, F. (2013). Burn-out. Frage nach einer spezifischen Therapie. Psychotherapeut 58, 125-135.

Unser Behandlungsangebot bei Depressionen umfangreich beschrieben

Da der größte Teil unserer Patienten (etwa 80%) unter Depressionen leidet, haben wir unser Behandlungsangebot für depressive Patienten in einem eigenen Buch in zwei Kapiteln beschrieben.

Literaturhinweis

Huber, D. & Klug, G. (2016). Psychoanalyse der Depression. Verstehen – Behandeln – Forschen.
Erschienen im Kohlhammer-Verlag.

Die stationäre Therapie wird beschrieben in den Kapiteln 4.10 und 6.8.

Unsere Spezialsettings für besondere Störungen näher erklärt

Neben den Settings für Patienten mit z. B. Depressionen und Angsterkrankungen bieten wir für die Erkrankungen, bei denen sich zeigte, dass eine besondere Modifikation des Angebots erforderlich ist, um gute Behandlungserfolge zu erreichen, verschiedene Spezialsettings an, die genau abgestimmt sind auf einzelne Störungen (Borderline-, Traumafolge-, Ess-, berufsbezogene Störungen).

Dieses störungsorientiere Vorgehen haben wir in einem Buch, in dem auch unsere Psychotherapeuten, unsere Pflege und unsere Spezialtherapeuten zu Wort kommen, veröffentlicht.

Literaturhinweis

Huber, D. & von Rad, M. (2011): Störungsorientierte psychodynamische Therapie im Krankenhaus.

Erschienen im Kohlhammer-Verlag.

Vorgestellt: Mitarbeiter, Stationen und Kontakte der Psychosomatik