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Darmkrebszentrum Neuperlach

Darmkrebszentrum Neuperlach Qualitätsbericht

Jahresbericht 2021: Die Kennzahlenauswertung der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG)

Unser Zentrum in der München Klinik Neuperlach ist das größte bei Onkozert zertifizierte Darmkrebszentrum in Deutschland. Es wurde unter den 296 zertifizierten Zentren durchgehend sehr gut bewertet. Gerne stellen wir hier einige ausgewählte Kennzahlen vor, entnommen aus dem Jahresbericht der zertifizierten Darmkrebszentren (Auditjahr 2020 / Kennzahlenjahr 2019) für unser Zentrum (FAD-Z048).

Operative Primärfälle Kolonkarzinom

Hohe Fallzahl: Wir gehören zu den Zentren mit den meisten Fällen in Deutschland.

Unser Zentrum gehörte auch 2019 wieder zu den größten Standorte im Bereich der operativen Erstbehandlung des Kolonkarzinoms.

Entwicklung Operative Primärfälle Kolon

Jahr20152016201720182019
Anzahl113111106102127
-
Sollvorgabe ≥ 30

Große Erfahrung: Die München Klinik Neuperlach übertrifft die Sollvorgabe der Deutschen Krebsgesellschaft von 30 Fällen pro Jahr konstant und deutlich.

Operative Primärfälle Rektumkarzinom

Höchste Fallzahl: Wir sind das Zentrum mit den meisten Fällen in Deutschland.

Unser Zentrum ist auch 2019 wieder der größte Standort im Bereich der operativen Erstbehandlung des Enddarm- bzw. Mastdarmkrebses.

Entwicklung Operative Primärfälle Rektum (inkl. TVE)

Jahr20152016201720182019
Anzahl9891827682
-
Sollvorgabe ≥ 20

Position 1: Die München Klinik Neuperlach übertrifft die Sollvorgabe der Deutschen Krebsgesellschaft von 20 Fällen pro Jahr konstant und nimmt wiederholt eine Spitzenposition ein.

Revisions-OPs Kolonkarzinom

Elektive Kolon-Eingriffe: geringer Anteil von Wiederholungsoperationen aufgrund von Komplikationen.

In unserem Zentrum treten nur wenige Komplikationen auf. Betrachtet wurde, ob innerhalb von 30 Tagen nach einer geplanten OP eine erneute Operationen infolge von perioperativen Komplikationen notwendig wurde, also Komplikationen, die vor (präoperativ), während (intraoperativ) und nach der Operation (postoperativ) auftraten.

Entwicklung der Wiederholungs-OPs

Jahr20152016201720182019
Revisions-OPs*7751011
Elektive Kolon-Eingriffe**92909083108
Quote7,61%7,78%5,56%12,05%10,19%
Sollvorgabe ≤ 15%

* Revisions-OP infolge von perioperativen Komplikationen innerhalb von 30 Tagen nach elektivem Kolon-Eingriff (**keine Notfall-OPs)

Weniger Zweit-OPs nötig: Die Sollvorgabe von 15% können wir konstant und deutlich unterschreiten.

Revisions-OPs Rektumkarzinom

Elektive Rektum-Eingriffe: geringer Anteil von Wiederholungsoperationen aufgrund von Komplikationen.

In unserem Zentrum treten nur wenige Komplikationen auf. Betrachtet wurde, ob innerhalb von 30 Tagen nach einer geplanten OP eine erneute Operationen infolge von perioperativen Komplikationen notwendig wurde, also Komplikationen, die vor (präoperativ), während (intraoperativ) und nach der Operation (postoperativ) auftraten.

Entwicklung der Wiederholungs-OPs

Jahr20152016201720182019
Revisions-OPs*69696
Elektive Rektum-Eingriffe (ohne TVE)**9786807081
Quote6,19%10,47%7,50%12,86%7,41%
Sollvorgabe ≤ 15%

* Revisions-OP infolge von perioperativen Komplikationen innerhalb von 30 Tagen nach elektivem Rektum-Eingriff ohne TVE (**keine Notfall-OPs)

Unter den Besten: Die Sollvorgabe von 15% können wir sehr deutlich unterschreiten. Eine Zweit-OP ist nur selten notwendig.

Anastomoseninsuffizienzen Kolon (LL QI 10)

Hohe operationstechnische Expertise, dadurch weniger Undichtwerden nach Kolon-Operationen.

Betrachtet wurde, wie oft nach einer geplanten Operation, in deren Verlauf eine neue Verbindung zwischen zwei Darmstücken hergestellt werden musste (Anastomose), anschließend eine Anastomoseninsuffizienz (Undichtwerden) des Darms auftrat, die dann einen erneuten Eingriff erforderlich machte.

Entwicklung der Anastomoseninsuffizienzen

Jahr20152016201720182019
Anastomoseninsuffizienzen*44125
Angelegte Anastomosen**92909083106
Quote4,35%4,44%1,11%2,41%4,72%
Sollvorgabe ≤ 6%

* Re-Interventionsbedürftige Anastomoseninsuffizienzen Kolon nach OP
** Patienten mit KK, bei denen in einer elektiven Tumorresektion eine Anastomose angelegt wurde

Anastomoseninsuffizienzen Rektum (LL QI 9)

Hervorragende operationstechnische Expertise, dadurch sehr wenige Insuffizienzen nach Rektum-Eingriffen.

Betrachtet wurde, wie häufig bei Patienten mit Rektumkarzinom (Enddarmkrebs, Mastdarmkrebs), bei denen operativ eine neue Verbindung zwischen zwei Darmstücken hergestellt werden musste, anschließend eine Undichtigkeit (Anastomoseninsuffizienz) auftrat, die medizinisches Einschreiten erforderlich machte; Grad B: durch Antibiotikagabe o. interventionelle Drainage; Grad C: durch (Re-)Laparotomie.

Entwicklung der Anastomoseninsuffizienzen

Jahr20152016201720182019
Anastomoseninsuffizienzen*54133
Angelegte Anastomosen**9077736271
Quote5,56%5,19%1,37%4,84%4,23%
Sollvorgabe ≤ 15%

* Patienten mit Anastomoseninsuffizienz Grad B oder C
** Patienten mit RK, bei denen in einer elektiven Tumorresektion eine Anastomose angelegt wurde (ohne TVE)

Die München Klinik Neuperlach gehört zu den Zentren mit den niedrigsten Anastomoseninsuffizienz-Raten in Deutschland.

Mortalität postoperativ

Geringstes Sterberisiko dank höchster Qualität: 2019 hatten wir keine Todesfälle nach elektiven Operationen.

In unserem Zentrum sind 2019 keine Patienten postoperativ, d.h. innerhalb von 30 Tagen nach elektiven Eingriffen, verstorben.

Entwicklung Mortalität postoperativ

Jahr20152016201720182019
Postoperativ verstorben innerhalb 30 Tage0 1 0 2 0
Elektive Eingriffe (ohne TVE)9786807081
Quote0,00%0,57%0,00%1,31%0,00%
Sollvorgabe ≤ 5%

Höchste Sicherheit: Das Darmkrebszentrum Neuperlach zeichnet sich durch Mortalitätsrate auf minimalstem Niveau aus.

Lokale R0-Resektionen Rektum

Hohe chirurgische Präzision für die erfolgreiche vollständige Entfernung des Rektumkarzinoms.

Entfernung des Tumors im Gesunden: Betrachtet wurde, ob nach operativer Therapie des Rektumkarzinoms kein Tumorgewebe im Resektionsrand nachweisbar war (R0-Resektion). D.h. dass Sicherheitsabstände groß genug waren und der Randsaum des Tumors aus gesunden Zellen besteht.

Entwicklung Lokale R0-Resektionen Rektum

Jahr20152016201720182019
Lokale R0-Resektionen*9584786278
Elektive Rektum-OPs (ohne TVE)**9786807081
Quote97,94%97,67%97,50%88,57%96,30%
Sollvorgabe ≥ 90%

* Operationen des Rektumkarzinom mit lokalen R0-Resektionen nach Abschluss der operativen Therapie
** Elektive Rektum-Operationen (ohne TVE); keine Notfall-OPs

Qualität des TME-Rektumpräparates (Angabe Pathologie) (LL QI 6)

Gute Prognosen nach radikaler Operation des Rektumkarzinoms dank hoher chirurgische Qualität.

TME steht für totale mesorektale Exzision, also die komplette Entfernung des Mesorektums. Sie ist das chirurgisches Standardverfahren zur Therapie des kolorektalen Karzinoms. Betrachtet wurden Patienten mit guter oder moderater Qualität des TME-Präparats. Diese hat Einfluss auf die Prognose bzw. Lebensqualität des Patienten.

Entwicklung der Qualität des TME-Rektumpräparates (LL QI 6)

Jahr20152016201720182019
Gute o. moderate TME-Qualität*8374635965
Radikale Rektum-OPs (ohne TVE)**8774656367
Quote95,40%100%96,62%93,65%97,01%
Sollvorgabe ≥ 85%

* Patienten mit guter o. moderater Qualität (Grad 1: Mesorektale Faszie erhalten o. Grad 2: Intramesorektale Einrisse) der TME; ** keine Notfall-OPs

Sollvorgabe übertroffen: Das Darmkrebszentrum Neuperlach zeichnet sich durch hohe chirurgische Qualität aus.

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