Darmpolypen

Gutartige Ausstülpungen der Darmschleimhaut bezeichnet man als Darmpolypen. Meist kommen diese Polypen im Dickdarm vor. Die Polypen wachsen in den Darm hinein und können dabei unterschiedliche Formen annehmen. Manche Polypen sehen aus wie ein Pilz, andere wie ein Polster.

Darmspiegelungen sollten regelmäßig vorgenommen werden

Darmpolypen ragen auf Stilen in den Darm hinein oder liegen flach auf der Darmschleimhaut auf. Meist handelt es sich um so genannte Adenome. Adenome können entarten und gelten daher in der Medizin als Vorläufer von Darmkrebs.

Neben einem familiären Risiko für Darmpolypen bzw. Darmkrebs, entscheidet auch die Lebensweise, ob ein Mensch Darmpolypen entwickelt. Fettreiche, ballaststoffarme Nahrung, Übergewicht, Nikotin und Alkohol gelten als Risikofaktoren.

Darmpolypen gelten als Vorstufe von Darmkrebs

Oft verursachen Darmpolypen nahezu keine Symptome. Sie können bluten, jedoch sind die Blutmengen dabei so gering, dass sie sich im Allgemeinen nicht mit den klassischen Stuhltests nachweisen lassen. Sind die Polypen groß, können sie Verstopfung oder auch Durchfall auslösen.

Die Darmspiegelung ist daher eine Vorsorgemethode von zentraler Bedeutung.

Bei der Darmspiegelung kann der Arzt Darmpolypen erkennen und gleichzeitig endoskopisch entfernen. Eine anschließende Gewebeuntersuchung zeigt, ob es sich bei den Polypen bereits um einen bösartigen Tumor handelt.

Ist das nicht der Fall, sollte der Darm regelmäßig, etwa alle zehn Jahre, überwacht werden, da sich meist neue Darmpolypen bilden werden und um Darmkrebs zu vermeiden.

Unsere Spezialistinnen & Spezialisten für Darmpolypen

Prof. Dr. med. Ayman
Chefarzt, Stv. Leitung der Darmkrebs- & Pankreaskarzinomzentren
Prof. Dr. med. Ayman Agha
Prof. Dr. med. F. Joachim Meyer
Chefarzt
Prof. Dr. med. F. Joachim Meyer
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Dr. med. Martin Fuchs

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